Dein Bauexperte - mit Tobias Stahl

Transkript

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00:00:00: Herzlich willkommen zu Dein Bauexperte!

00:00:02: Wir haben heute wieder ein ganz besonderes Format, nämlich Bauexperte trifft Bürgermeisterkandidat.

00:00:08: Ich freue mich heute ganz besonders Helge Naber kennenlernen zu dürfen und zwar als erstes einmal.

00:00:13: wer sind sie?

00:00:14: Warum kandidieren Sie überhaupt?

00:00:16: Und was können wir von Ihnen erwarten wenn Sie gewählt werden?

00:00:32: Wir fangen an mit dem ersten Block und möchten einmal erfahren, wer ist der Mensch hinter den Kandidaten?

00:00:37: Was müssen die Wähler über sie persönlich wissen über den Menschen-Helgenaber hinter dem Kandidat?

00:00:44: Also mein Name ist Helgen Naber, wie schon gesagt.

00:00:46: Ich bin ein Vierzehn Jahre alt in vierzehn Tagen aber ich will jetzt nicht mehr drumherum lügen.

00:00:52: die Achtundvierzig werden es zur Wahl sein!

00:00:55: Ich bin Vater von zwei Mädels in Nordhorn, bin verheiratet mit meiner Jugendliebe und bin auch Vorsitzender vom Sportfischerverein aus Nordhorn und betreibe in Nordhorn an Anglesport Fachgeschäft Als solches.

00:01:08: ist das so viel zu meiner Person.

00:01:12: Nun, ich würde mich zunächst einmal als bodenständigen Nordhorner bezeichnen.

00:01:18: Ich habe mich die meiste Zeit fürs Ehrenamt engagiert und mit meinem Gewerbe viel höher und tiefer durchleben dürfen.

00:01:28: Und ich bin, was das angeht mit einer gewissen Beständigkeit und auch Beharrlichkeit gesegnet.

00:01:36: Weil ich auch da trotz widriger Umstände manchmal nicht aufgegeben habe am Beil geblieben bin.

00:01:42: Das ist das, was ich jetzt in ein neues Amt hineintragen

00:01:46: würde!

00:01:46: Was ist Ihr beruflicher und auch Ihr persönlicher Werdegang?

00:01:50: Sie haben gerade gesagt, Höhen und Tiefen.

00:01:51: Das geht glaube ich vielen von uns so.

00:01:53: aber wenn sie uns einmal mit auf die Reise nehmen wie ist ihr berufliche und ihr persönlicher Werdegan verlaufen und gab es irgendwo einen Moment der sich ganz besonders geprägt hat?

00:02:03: Also nach meinem Abitur am Missionsgymnasium Badl in Gilderhaus habe ich mein Zivildienst angetreten.

00:02:12: Ich habe meinen Zivil-Dienst in der heilpädagogischen Einrichtung der Lebenshilfe im Kindergarten bestreiten dürfen, was heute immer noch eine ganz spannende und tolle Zeit war weil mir das viel viel Spaß gemacht hat.

00:02:24: Bin auch in derzeit schon früh Vater geworden und habe dann letztendlich mit meiner damaligen Freundin – Heute Frau Unser Leben in Studium begonnen.

00:02:36: Meine Frau hat das Lehramt studiert, ich habe damals Jura studiert.

00:02:40: Dadurch dass man Frühvater war, habe ich in verschiedene Bereiche reinschauen dürfen.

00:02:44: Das bedeutet ich habe auch während meines ganzen Studiums zusätzlich arbeiten dürfen und vielleicht auch hin und wieder mal ein bisschen müssen.

00:02:51: Ich habe an der Parkstraße gearbeitet in einem Zoologie-Großhandel, ich habe als Datenschützer bei einer großen Firma gearbeitet und wo wir uns mit den Softwareproblemen der frühen Jahre der Krankenhausthechnik auseinandergesetzt haben .

00:03:05: Ich habe bei der Digitalisierung eines großen Bauunternehmens aus Gütersloh geholfen , als Digitalisierung noch hauptsächlich aus Einscannen und elektronischer Ablagebestand Und dann habe ich natürlich auch in meiner praktischen Ausbildungszeit beim Landkreis die ersten Kontakte mit der Verwaltung schließen dürfen, war da natürlich auch eine Zeit lang bei Gericht und habe diese Sachen letztendlich dann auch mit durchleben und gestalten dürfen.

00:03:35: Und dann ist es leider so gekommen, dass mein Vater krank wurde und ich habe das zweite Staatsexamen nicht geschrieben.

00:03:42: Sondern ich habe mich nach Hause begeben und hab das älterliche Angelgeschäft übernommen.

00:03:47: Das war damals ein Schritt der auch organisatorisch nicht ganz einfach war.

00:03:54: Auch ein Stück weiter will ich ganz ehrlich sein, genossen weil ich bei meiner Tochter dabei sein konnte.

00:03:59: Weil ich nicht mehr hin und her fahren musste Und weil es glücklicherweise auch geklappt hat.

00:04:05: das muss man natürlich auch mit dazu sagen.

00:04:06: wenn man in einen Gewerbestartet und das übernimmt und eigentlich für sich einen ganz anderen Lebensweg geplant hat dann ist es auch manchmal so dass man nicht immer die Sicherheit hat die man dann später vielleicht ausstrahlt.

00:04:20: Aber glücklicherweise haben mir dabei auch unter anderem die Angler geholfen, die heute auch vielfach noch Mitglieder in dem Verein sind den ich vorstehe.

00:04:28: Nämlich die haben gesagt dass sich die Sache ganz ordentlich gemacht habe und deshalb sich dann auch durchaus das beziehungsweise die Erwerbsfähigkeit im Angelgerätegeschäft als vernünftig erwiesen hat und ich das bis heute mache.

00:04:41: Wie kommt man?

00:04:43: dann zur Kommunalpolitik.

00:04:45: Das waren wirklich viele Stationen, viele unterschiedliche Bereiche wo sie reingeschnuppert haben.

00:04:51: Dann die Übernahme des eigenen Familienunternehmens was ich sehr gut nachvorziehen kann.

00:04:57: Also mein Bruder und ich sind die vierte Generation die inzwischen das Unternehmen führen Und deswegen auch die Höhen- und Tiefen kenne ich es sehr gut.

00:05:04: Wie kommt man dann zur kommunalpolitik?

00:05:06: War da schon immer ein Ziel oder hat sich das im laufe der zeit entwickelt?

00:05:10: Also im Grunde genommen muss ich ganz frech sagen, es war nie ein Ziel.

00:05:14: Ich bin in einem sehr politischen Haushalt groß geworden.

00:05:17: Meine Mutter war sehr früh bei der SPD tätig und hat in den Achtziger- und Neunzigerjahren viele Wahlkämpfe für die Partei mitgestaltet vor Ort und mitbestritten.

00:05:27: Und war auch damals immer der Meinung das ist ganz wichtig wäre dass sich mal bei den Jusos vorbei schaue und doch da was mache.

00:05:33: also da hat man durchaus auch das Potenzial gesehen, dass ich dort vielleicht etwas machen könnte früh dort einfach sehen müssen.

00:05:42: Es war eine andere Zeit, ich weiß dass es heute auch anders ist aber es war damals eine Zeit in der für die Mädels, die sich dort hart engagiert haben der Weg in die Politik nicht ganz so einfach war.

00:05:52: Das waren vielfach diejenigen, die viel Arbeit gemacht haben aber die Früchte dieser Arbeit, die haben dann häufig ja leider, wir können es so sagen, haben dann leider häufig die Männer eingesackt und das war einfach eine Struktur, in der ich mich nicht gesehen habe, die auch sehr kritisch damals hinterfragt habe weshalb mich dieses Konstrukt so nicht abgeholt hat losgelöst davon, dass mich natürlich die politischen Fragen schon immer mit begeistert haben.

00:06:21: Aber das ist im Grunde genommen... was ich dazu sagen kann, dass dieser Weg für mich nicht vorgezeichnet war.

00:06:28: Es hat sich jetzt auch ein Stück weit und das ist eine Sache die muss ich natürlich auch sagen.

00:06:31: mit fortschreitendem Alter und auch mit dem Erwachsenwerden der Kinder ergeben sich auch dadurch aus Freiräume als Selbständiger.

00:06:39: es ist normalerweise nicht unser Ding Wahlkampf und Politik nebenher zu machen weil wir häufig mit unserem Gewerk genug zu tun haben das ganze am Laufen zu haben.

00:06:51: Für mich war es einfach der Zeitpunkt, dass ich gesagt habe.

00:06:53: Ich möchte mich nicht nur beschweren.

00:06:55: Mein Papa hatte damals zu mir gesagt wenn du was ändern willst dann musst du halt selber anfangen da musst du den Hintern hochkriegen.

00:07:01: und genauso ist es mir vor zwei Jahren ergangen.

00:07:03: Ich habe mich wahrscheinlich mal wieder über eine Kleinigkeit sehr intensiv aufgeregt und da hat mein Vater zu mir gedacht ja dann seht ihr auch jetzt zu dazu das du etwas machst und so ist die Idee in mir auch erwachsen, dass sich was tue und so darf ich heute hier

00:07:18: sitzen.".

00:07:19: Sehr schön!

00:07:20: Also anpacken, Anstelle nur zu kritisieren.

00:07:23: Es selber besser machen, den Hintern hochbekommen und politisch aktiv werden.

00:07:29: Welche Werte und welche Motivation treiben Sie persönlich an unabhängig von der Politik?

00:07:34: Also was im Grunde genommen mich von Anfang an angetrieben hat war Fairness.

00:07:39: ich habe eigentlich einen ganz einfachen Marsch habe.

00:07:42: Ich wünsche mir einfach nur dass wir fair miteinander umgehen.

00:07:46: Das habe ich früher als Fußballer auf dem Platz versucht.

00:07:49: Auch da glaube ich, dass sich heute noch auf viele Freunde in anderen Vereinen schauen kann mit denen ich nie in einer Mannschaft gespielt habe.

00:07:57: aber weil wir uns einfach respektiert haben war das überhaupt kein Problem, dass wir andere Farben getragen haben.

00:08:02: So bin ich später auch Schiedsrichter geworden und hab mich dort dann im Fußball ein wenig weiter engagieren dürfen.

00:08:11: einfach mal auf den Nebenmann zu hören und ihm zumindest die Chance zu geben, auch mal seine Art Sicht der Dinge loswerden zu können ist eine Sache, die man sich erhalten sollte.

00:08:21: Und das ist eine Sachen, die mich auch im Privat leben wie auch im Umgang mit meinen Kunden.

00:08:26: Auch da kann jeder einen schlechten Tag haben.

00:08:28: Er hat beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder die Chance mir zu zeigen dass er doch der coole Typ ist, der eigentlich in meinen Augen ist und dann kann man auch mal ein schlechter Tag haben.

00:08:36: und das ist das was ich unter Fairness verstehe und so wünsche ich mir auch die Politik.

00:08:41: Wir kommen noch mal kurz zu Ihrer privaten Seite.

00:08:44: Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten oder jetzt gerade Wahlkampf machen?

00:08:49: Gibt es gerade eine private Seite und wie sieht die aus?

00:08:53: Jetzt dürfte ich auf jeden Fall nicht meine Töchter und meine Frau fragen, weil im Moment gibt es gar nicht so viel Freiraum nebenher.

00:09:02: Aber ansonsten ist es so, dass ich natürlich in meiner DNA das Angeln und das Wasser drin habe.

00:09:07: Das ist eine Sache die ich nicht los werde wenn wir uns entspannen wollen und ich bin froh darüber, dass sich in meiner Frau einen ähnlichen Splien im Laufe der Jahre einsetzen konnte, weil wir wahnsinnig viel Spaß daran haben zwischen drin gemeinsam angeln zu gehen.

00:09:22: Und viele unserer Freunde können es dann auch manchmal nicht begreifen, wenn man sagt wir haben heute zwei Stunden nebeneinander gesessen.

00:09:28: Wir haben geangelt!

00:09:29: Wir haben gar nichts miteinander besprochen und trotzdem war das ein erfolgreicher Tag Und das ist natürlich sehr, sehr wichtig.

00:09:36: Wir haben einen Hund.

00:09:38: unsere Labrador Dame möchte auch gerne immer raus beim Angeln können wir nicht so oft mitnehmen weil es ist einfach ein Wasserhund und ich spiele.

00:09:45: sobald Wasser in der Nähe ist spielt sie wilde Sau.

00:09:48: da sparen bei uns dann manchmal den Hund am Wasser sondern lassen ihn dann in der Obut unserer Kinder.

00:09:55: ansonsten ist es so Fußball heute nicht mehr aktiv und auch Musik begeistert mich auch immer noch.

00:10:01: früher habe ich auch mal in einer Band Singen kann man nicht sagen.

00:10:05: Ich habe am Mikrofon teilnehmen dürfen und dementsprechend auch heute ist Musik immer noch etwas, was ich begeistert höre.

00:10:12: und sobald ich gleich wieder im Auto sitze wird das Radio lauter gemacht und dann höre

00:10:16: ich Musik.

00:10:18: Kann mich sehr gut nachvollziehen.

00:10:19: also wir teilen auf jeden Fall die gleiche Art zur Ruhe zu kommen bei der Natur.

00:10:25: Ich brauche nur keine Angel dabei!

00:10:26: Ich kann auch so aufs Wasser schauen ohne dass und es gibt mir ganz viel.

00:10:32: Wir kommen zum zweiten Block.

00:10:33: Warum kandidieren Sie und wofür stehen Sie?

00:10:35: Warum möchten Sie überhaupt Bürgermeister werden, warum gerade jetzt?

00:10:40: Ich habe mir in der Vorbereitung auch auf einen möglichen Wahlkampf und auf eine mögliche Kandidatur viel Zeit genommen.

00:10:49: Ich habe Protokolle gelesen, ich habe an so viele Sitzungen wie möglich das Rates teilgenommen, ich hab ein Ausschusssitzung teilgenommen ... bis heute das Gefühl, dass wir bei uns in der Stadt kein Erkenntnisproblem haben.

00:11:03: Also wir haben sehr viele gute Leute auch in der Verwaltung sitzen.

00:11:07: Wir haben auch sehr viel interessierte Leute in der Politik sitzen.

00:11:13: Mit Sicherheit dort haben wir viele Sachen, die funktionieren.

00:11:17: Weshalb ist manchmal in der Umsetzung Harpot oder wir in der Umsetzung Zeit verlieren?

00:11:23: Ist eine Sache, die sich mir im Ablauf häufig nicht erschlossen hat, weil wenn ich höre dass das Rathaus sagt ja es ist ein Vorschlag von uns und die Politik sagt Ja dann frage ich mich manchmal wieso Themen immer noch auch Jahre später auf der Tagesordnung sind.

00:11:39: Wenn man eigentlich an einen Strang zieht und da muss sich wieder ein bisschen auf unsere Unternehmertum zurückkommen Das ist einfach bei uns etwas anderes arbeiten Und Ich würde gerne Dabei helfen, dass wir diese Kompetenzen zusammenbringen.

00:11:54: Dass wir sie zu einem Gespräch bringen und dem dann auch stattgeben und sagen Wir machen jetzt was aus an der Stelle beschleunigen wir.

00:12:04: An dieser Stelle werden wir tätig Und diesen Raum würde ich ganz gerne mit

00:12:07: reinbringen.

00:12:08: Wofür stehen Sie persönlich?

00:12:09: Warum sind Sie aus Ihrer Meinung der richtige Kandidat für dieses Amt?

00:12:14: Der richtige Kandidat ist derjenige, der zum Schluss das Vertrauen von den Bürgern bekommen hat.

00:12:20: Das ist erstmal eine Sache, ich würde es dort an der Stelle gar nicht beschleunigen wollen.

00:12:26: Ich bin vielleicht derjenige der einen anderen Blick mit reinbringt?

00:12:33: sagen wir es mal so, ein Blick in Verwaltungsstrukturen hatte ohne aktiv daran teilgenommen zu haben.

00:12:38: Das bedeutet ich habe Verwaltung von außen kennengelernt Ich habe Verwandlung von innen kennengelernt aber ich bringe vielleicht eine etwas andere Fragestellung mit.

00:12:47: das bedeutet wenn ich ein Problem sehe dann ist für mich erstmal die Frage warum ist es überhaupt ein problem?

00:12:54: und die zweite frage ist wie lösen wir das jetzt am schnellsten?

00:12:58: Und dieses Angebot, diesen etwas anderen Blick mit reinzubringen ist das was ich stelle.

00:13:04: Da wünsche ich mir natürlich, dass es auch Bürger sehen, dass manchmal vielleicht auch die Verwaltung ein bisschen weniger Verwaltung und mehr Menschlichkeit vertragen

00:13:13: könnte.

00:13:14: Ich glaube da kennt jeder Beispiele für ... Wenn wir jetzt einmal in die Perspektive für die Stadt Nortorn reingehen... Was sind aktuell die größten Herausforderungen für die Stadnortoren Ihrer Meinung

00:13:25: nach?

00:13:25: Also ich denke, wenn wir uns über die Herausforderung unterhalten bleibt es zunächst einmal sehr vordergründig bei dem Problem Wohnraum.

00:13:36: vor allen Dingen die Bezahlbarkeit.

00:13:38: Wir haben einfach ein Problem, wenn wir uns auch dort Vergleichszahlen und Kennzahlen anschauen, haben wir ein Problem in Nordhorn was die Höhe der Mieten und den Wohnraum generell angeht.

00:13:49: viele Menschen warten sehr lange oder sind sehr sehr lange auf der Suche und wir schaffen es im Moment noch nicht Unser Angebot dahingehend sinnvoll zu ergänzen, dass wir auch wirklich eine Entspannung spüren.

00:14:01: Wir laufen glaube ich im Moment einfach dort ein bisschen der Situation hinterher und das ist dann so ein bisschen wie mit dem Kaninchen- und der Schildkröte.

00:14:11: Wir haben irgendwie so das Gefühl ,dass wir doch alles machen und trotz alledem merkt die Bürgerinnen keine eklatante Verbesserung der Situation zentralen Herausforderungen, die wir haben.

00:14:26: Aber dann geht es natürlich auch wenn wir uns über Wohnraum unterhalten geht das natürlich auch um Lebensqualität.

00:14:31: Wir haben flächendeckend das Problem dass Betriebe Fachkräfte suchen.

00:14:35: Wir haben das Problem, dass Betrieberausbildungsstellen nicht vernünftig besetzen können und wir haben auch das Problem ,dass unsere Jugend letztendlich was das angeht offensichtlich auch nicht den Antrieb hat uns als Heimat zu behalten.

00:14:51: also Wir haben mit Sicherheit nicht weniger Schulabsolventen als früher, aber wir haben es auch dort nicht geschafft in der Jugend den Anspruch oder den Ansporn zu erhalten.

00:15:01: Das hier bleibt mein Lebensmittelpunkt sondern ich höre das auch heute im Gespräch mit vielen Jugendlichen dass sie sagen Mensch wenn ich damit erst mal durch bin dann gucken wir mal da muss sich erstmal noch was anderes sehen dieses andere sehen wollen das muss man gar nicht unterbinden.

00:15:15: diese diese Freiheit sollte auch jeder dort in Zukunft behalten woanders hin müssen, das sollte sich in unserer Heimat statt nicht ergeben.

00:15:26: Das ist leider im Moment eine Sache, die ich vielfach manchmal auch nur unterschwellig spüre und ich glaube, dass sollte so nichts

00:15:34: sein.".

00:15:34: Also, dass die jungen Leute in Nordhorn bleiben wollen und nicht woanders hingehen müssen weil ihnen irgendwie etwas fehlt?

00:15:43: Genau!

00:15:44: Darauf würde ich jetzt zusammenfassen.

00:15:46: Ja zu dem Punkt... Lebenswert kommen wir noch, ist natürlich eine der Fragen.

00:15:50: Was ist Lebenswert?

00:15:51: Was kann man dafür tun?

00:15:53: Das sind seine weiteren Fragen.

00:15:54: Wir bleiben nochmal in diesem Blog.

00:15:56: Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben und wie würden sie mit Bürgern Unternehmen vereinen, wo ja ganz viel Erfahrung ist zusammenarbeiten wollen?

00:16:05: Also mein Führungstil ist eigentlich relativ einfache Kennzeit denn ich bin immer Teamplayer gewesen.

00:16:09: Also alles was ich angefasst habe, habe ich nie als One-Man-Show machen wollen.

00:16:14: Es ging mir in alle dem nie darum dass ich möglichst hell strahle sondern ich habe im Gegenteil viel mehr Spaß daran gehabt wenn auch andere Leute neben mir strahlen konnten.

00:16:24: also die Teamplayer Eigenschaft die bringe ich mit auch in ein anderes Team Was ich nicht bin?

00:16:31: Ich bin kein meinungsloser Moderator!

00:16:33: Am Ende des Tages geht es darum das wir Experten an vielen Stellen haben Und diese Experten müssen auch zu Wort kommen.

00:16:43: haben auch völlig zurecht die Expertise, Entscheidungen des Bürgermeisters zu beeinflussen.

00:16:48: Aber am Ende des Tages ist es schon so, dass ich mir auch völlig bewusst darüber bin, dass wir Entscheidungen fällen müssen und dafür werde ich ja auch später meinen Kopf enthalten müssen.

00:16:57: Und das werde ich mit viel, viel Überzeugung für ein starkes Team dahinter

00:17:01: machen.".

00:17:02: Ja, das ist glaube ich einer der Punkte, der einfach wichtig ist, der an vielen zurzeit fehlt.

00:17:06: Dass in der Politik man auch mutig ist schwierige Entscheidungen zu treffen und die Folgen zu ertragen?

00:17:13: Gegenrede gehört einfach mit dazu.

00:17:15: Es ist auch völlig okay im Team, dass man nicht immer eine Meinung ist.

00:17:20: Das sollte sogar so sein.

00:17:22: Wichtig ist halt auch, dass jeder Zuschluss weiß für uns bricht hier an der Stelle keine Welt zusammen.

00:17:27: Ich kann auch meine andere Meinung kundtun und wir werden trotzdem vernünftig und auf Augenhöhe auch weiter miteinander arbeiten.

00:17:34: Wie gesagt zum Schluss bleibt es ein wenig dabei.

00:17:37: Irgendjemand muss zum Schluss die Rübe dafür hinhalten Und da muss man sich auch darauf verlassen, dass es mit der Begeisterung, die dazu gehört dann in dem Falle der Bürgermeister ist oder die Bürgereisterin.

00:17:47: Was unterscheidet Sie von den anderen Kandidaten?

00:17:50: Ich habe jetzt ja ganz viele dieser Interviews geführt und ich glaube das was einfach den Hörern wichtig ist nicht zu hören wo man sich überall einig ist sondern auch mal zu erfahren wo unterscheidet man sich und wofür steht

00:18:02: man.

00:18:03: also.

00:18:04: Zunächst einmal muss ich da natürlich ein bisschen zurückgreifen, weil ich wirklich auch nun meine Mitbewerber kennengelernt habe und dort wirklich auch tolle Menschen kennengelernen habe.

00:18:14: Also ich würde es natürlich ausschließlich auf der inhaltlichen Ebene halten wo wir uns unterscheiden und da ist es einfach so dass ich bei dem Gedankengang bleibe Meine Herangehensweise an ein Problem ist halt nicht verwaltungstypisch geprägt.

00:18:32: Dementsprechend ist es nicht nur das Angebot, was ich stelle sondern vielleicht auch der signifikanteste Unterschied den wir miteinander mit reinbringen.

00:18:41: Mit Sicherheit ist auch dort Verwaltungskentnis nichts was schadet aber Wir haben ein Rathaus voller Verwaltungsfachleute.

00:18:50: Das bedeutet auch Ich werde zum Schluss Nicht der beste Sachbearbeiter an jedem Schreibtisch sein müssen.

00:18:56: Sondern die Aufgabe die sich für mich als Bürgermeister stellt ist halt wirklich diese diesen Teams, wie gesagt den Rückhalt zu geben.

00:19:04: Diesen Teams auch zu ermöglichen einfach mal

00:19:07: zu

00:19:07: arbeiten und einfach mal den Freiraum oder den Rückenfreiheiten damit sie ihre Arbeit auch vernünftig machen können.

00:19:13: Und dafür ist, glaube ich auch wie gesagt diese Nichtverankerung in Verwaltungsvorschriften manchmal nicht verkehrt.

00:19:22: Man muss deswegen keine Regel weglassen also Verwaltung und auch diese Schlagworte wie Entbürokratisierung und Ähnliches die klingen immer wahnsinnig toll.

00:19:31: wir dürfen aber als Bürger auch nicht vergessen dass wir von dieser Bürokratie also von Regeln auch häufig profitieren.

00:19:38: es sorgt auch für eine gewisse Verlässlichkeit das Regeln da sind Aber problemorientiert, sachorientiert an ein Problem heranzugehen und wirklich auch selber zu wissen.

00:19:52: Bevor ich jetzt den Bürger an fünf weitere Adressen schicke sollte ich mich vielleicht selber mal dran machen und gucken wie kann ich das hier am schnellsten beschleunigen diesem Geist dem Brauch ist?

00:20:05: Und dafür stehe ich!

00:20:07: Sehr schön wir kommen zum dritten Block.

00:20:09: was erwartet uns wenn sie gewählt werden?

00:20:12: Nehmen wir an, Sie werden gewählt.

00:20:14: Was sind die ersten drei wichtigsten Projekte?

00:20:19: Und was würden sie in den ersten hundert Tagen konkret anstoßen wollen?

00:20:24: Diese Frage stellt man sich natürlich auch selber.

00:20:27: In der Vorbereitung nicht nur auf den Wahlkampf sondern auch wenn man sich selbst fragt, was siehst du denn als Stärke?

00:20:35: dann sieht man sich relativ schnell mit dieser Frage konfrontiert und für mich sind drei Sachen eigentlich Das Wichtigste.

00:20:43: Als erstes würde ich sagen, ich trete an mit meinem Claim Ich möchte die Verwaltung etwas anders denken.

00:20:50: Um Verwaltungen anders zu denken gebraucht ist erstmal einen tiefen Einblick.

00:20:55: das bedeutet auch dort wir haben Prozesse in der Verwältung die immer wieder auftauchen Wir haben Stimmungsbilder, da hat uns auch die IHK tolle Vorlagen gegeben.

00:21:05: Die hat nämlich die Gewährbetreibenden und Unternehmer nicht nur in der Grafschaft Bentheim sondern auch im Emsland oder in Niedersachsen gefragt und dort haben wir sehr gute Kennzahlen wo die Schwachpunkte sind.

00:21:18: Und da sind unter anderem einmal ganz plastisch gesagt Abläufe im Rathaus gar nicht speziell mit Sicherheitsintelsbauanträge.

00:21:25: das ist eine Sache die gerade hier im Haus mit Sicherheit bekannt ist Aber ich will es gar nicht darauf reduzieren.

00:21:31: Es geht darum, mein erstes Ziel wäre... Ich möchte wenn wir Verwaltung anders denken die Prozesse, die immer wieder auftauchen und bei dem ist auch bekannt ist das ist den Bürger Und ich glaube auch jeden Sachbearbeiter nervt dass er diesen Fall immer wieder auf ein Schreibtisch bekommt.

00:21:48: Diese Abläufe möchte ich gemeinsam mit den Abteisungsleitern ansehen priorisieren, möchte dort beschleunigen und möchte dort die Abläufe reibungsloser machen.

00:22:01: Da haben wir mit Sicherheit Potenzial.

00:22:05: Dann bleibt es dabei.

00:22:06: wenn wir uns über die Abläufe unterhalten haben sind wir beim zweiten Punkt und das ist ganz klar das Wohnen.

00:22:12: Das ist für mich eine dezentralen Aufgaben mit der ich auch weiß dass sich damit konfrontiert bin.

00:22:20: In Nordhorn haben wir natürlich die Gebo, aber gerade eben auch mit den Bauunternehmern.

00:22:26: Mit den Vereinen und mit den Verbänden, die wir haben – mit den Sozialverbänden – mit diesen Stationen einen runden Tisch machen und zu schauen wo können wir denn jetzt unseren Bedarf auch vernünftig dingfest machen?

00:22:40: Es wäre ja nichts törichter wie wenn wir jetzt wie gesagt der Hase und der Igel anfangen zu bauen und in fünf Jahren sehen dass die Stadt erbaut haben, vielleicht gar nicht mehr zu unserer Lebenssituation passt.

00:22:53: Als solches gehört einfach an der Stelle für mich dazu, valide Daten aus den Stadtvierteln zu haben mit diesen Daten schauen was haben wir an Potenzial in dem Stadtvirtel selber?

00:23:04: wo können wir eventuell durch Umbauten oder Durch Nachverdichtung Wohnraum schaffen?

00:23:09: Wo können wir das optimieren und daraus dann letztendlich auch ein valides Bild zu haben, mit dem wir in die Zukunft rein arbeiten können.

00:23:16: Das wäre die zweite wichtige Aufgabe.

00:23:19: Und als drittes, und das ist eine Sache die mir dann natürlich auch als Vereinsmensch am Herzlicht oder als Nortorner.

00:23:26: Ich glaube nach über zwanzig Jahren braucht es für Nortoren ein neues Leitbild.

00:23:32: also unser Leit Bild unserer Momentanis hat uns durch viele Krisen gebracht.

00:23:38: Das will ich nicht in Abrede stellen.

00:23:40: Wir haben einen Industriewandel durchgemacht gerade eben nach dem Niedergang der Textilindustrie nicht in allen Regionen Deutschlands so überhaupt nachzuvollziehen, was dort vollbracht wurde.

00:23:51: Und das haben wir gut gemacht!

00:23:53: Wir haben auch unsere Stadt und unser Wasser mit Sicherheit in den letzten Jahren gut genutzt und haben Marketing technisch ein Trademark geschaffen, was uns wirklich überregional bekanntgemacht hat und was uns auch in diese Zeit reingetragen hat.

00:24:09: Trotz alledem sehen wir gerade momentan wie sich Zeiten wandeln.

00:24:12: Wir sehen, dass unsere Natur nicht mehr so mitspielt wie wir das wollen.

00:24:16: Wir sehen aber auch, dass unsre Landschaft generell, ob das unser Bedarf an Kinderbetreuung und Ausbildungsplätze wäre.

00:24:25: Es hängt sehr viel an unserer Kernidentität, auch an unserem Wasser würde ich es als Kernaufgabe sehen, dass wir uns mit den Vereinen, mit den Verbänden, mit der Verwaltung und mit der Politik.

00:24:38: Aber vor allen Dingen auch mit dem Jugend, mit dem Senioren, mit denen Menschen die besondere Herausforderungen haben im Leben, die auch einen Teil habe nicht bitten müssen sondern wo es für uns selbstverständlich sein muss.

00:24:50: Dass wir gemeinsam uns so schnell wie möglich daran machen um ein neues Bild von unserem Nordhorn zu schaffen was wir... dann auch in der Zukunft angehen können, umsetzen können.

00:25:00: Das sind Projekte, die mit Sicherheit nicht in einem Jahr spürbar sind.

00:25:04: aber wir sollten uns selber wieder eine Richtung vorgeben, die sich auch an unsere heutige Lebenssituation angepasst hat.

00:25:10: und das darf man glaube ich nach über zwanzig Jahren einfach mal machen.

00:25:15: Ja das Lightbild gibt ja mit den Buchstaben immer sehr viel da vorher ob jetzt mit T oder mit D schreiben.

00:25:23: Zwanzig Jahre ist natürlich eine sehr, sehr lange Zeit und es hat sich so viel in der Zeit getan.

00:25:28: Dass man das mal hinterfragt.

00:25:29: Wichtig ist dann immer wenn man auch alle Menschen gehört hat dass man's natürlich auch umsetzt.

00:25:34: Das haben sie ja vorher sehr deutlich gemacht.

00:25:35: dieses Lösungsorientierte was ich auch gerade durch die Perspektive aus beiden Welten, aus der Verwaltung, dass man versteht wie dort gewisse Prozesse sind wie die Menschen ticken, aber natürlich auch dass es in der freien Wirtschaft ein bisschen anders geht.

00:25:51: Dass man auch Probleme anders löst.

00:25:53: und wenn man das beides zusammenbringt ich glaube dann kann da was Großes rauswerden oder eine gewisse Veränderung würde glaube ich allen ganz gut tun.

00:26:02: Wir schauen mal in die Zukunft.

00:26:04: wir schauen jetzt mal entweder acht Jahre als Wahlperiode oder zehn Jahre in die zukunft.

00:26:09: Was wäre ihre Version für die Stadt Nordhorn?

00:26:12: In den nächsten acht bis zehn Jahren?

00:26:15: Also ich würde die Vision nicht an Einzelprojekten festmachen wollen.

00:26:24: Wenn man jetzt behaupten würde, dass es um zwei drei vier fünf Bauten geht dann wäre das mit Sicherheit zu kurz gegriffen.

00:26:31: wenn ich mir unsere Stadt in fünf bis zehn Jahren sagen einfach mal vorstelle dann würde ich sagen, hätten wir wahnsinnig viel bewegt wenn junge Menschen die jetzt zum Beispiel gerade die Schule verlassen in zehn Jahren zurückblicken und sagen Ich habe hier einen Ausbildungsplatz gefunden, ich habe hier eine Arbeit gefunden.

00:26:50: Ich habe meine Familie gegründet in welcher Form auch immer und ich habe meinen Lebensmittelpunkt behalten dürfen.

00:26:57: Das wäre ein Ziel und das wäre das wie ich mir unseren Nordhorn vorstelle.

00:27:02: genauso wäre es einfach wunderbar in zehn Jahren von denjenigen die dann... in die Rente gekommen sind oder, die auch jetzt in die Rente gehen und in zehn Jahren weiter zurückschauen.

00:27:14: Dass sie sagen es hat einfach toll geklappt dass wir hier unseren Lebensmittelpunkt behalten konnten auch wenn sich unsere Lebensphase geändert hat.

00:27:22: Wir haben vielleicht einen adäquaten Wohnraum gefunden der nicht mehr unser altes Wohnhaus ist weil uns der Garten zu viel geworden ist Weil wir einfach auch realisieren mussten das es nicht mehr zu unserem Zu unserer Lebensphase passt.

00:27:34: aber das Tolle war Es hat in Nordhorn funktioniert.

00:27:37: Wir haben hier unseren Lebensmittelpunkt am besten sogar in unserer Siedlung oder in unserem Viertel behalten können.

00:27:46: Das wäre das, wie ich mir Nordhorn auch in zehn Jahren vorstelle.

00:27:50: Wenn wir das behaupten könnten und wenn wir das hinberechten dann haben wir vieles richtig

00:27:56: gemacht.".

00:27:57: Also wäre das genau die Messbarkeit, weil da zieht natürlich die Frage und auch die jetzige Frage darauf hin.

00:28:03: Wie können Bürger messen?

00:28:05: Und merken dass sie bei dieser Wahl die richtige Entscheidung getroffen haben?

00:28:09: wenn man in Zukunft zurück schaut.

00:28:11: Wäre das genau das, dass nun die unterschiedlichen Menschen sagen ja Nordhorn ist lebenswert und ich konnte die letzten Jahre hier sehr schön meine Zeit verbringen

00:28:22: als Kernaussage, aber ich fände es auch toll wenn man zurückschaut und vielleicht gar nicht unbedingt direkt über den Bürgermeister nachdenkt.

00:28:29: Also ich sage mal... Ich bringe jetzt mal wieder ein etwas anderes Bild auf, wenn's komisch ist Die besten Schiedsrichter habe ich auf dem Fußballplatz eigentlich nie gemerkt.

00:28:36: Das Spiel wurde geleitet worden Und zum Schluss hat es ein gerechtes Ergebnis gegeben.

00:28:41: die Spieler klatschen sich ab und alle sind zufrieden und der Schiedslichter muss dann halt zwar noch mal pfeifen, aber das war letztendlich der Spiel.

00:28:49: Und vor dem Hintergrund würde ich auch da sagen einfach auch das Gefühl zu haben dass es in der Stadt funktioniert hat und auch in Zukunft funktioniert Das ist glaube ich das was wir auch in unserem derzeitigen demokratischen Umfeld brauchen nämlich einfach eine funktionierende Struktur und dieses sollten die Menschen als erstes die Bürger als erste spüren.

00:29:15: Was ist für Sie in der Stadt Nordhorn das, was die Stadt ausmacht?

00:29:19: Wo sehen Sie das größte Potenzial an den Nordhorn für die Zukunft.

00:29:27: Wenn ich heute auf Nordhorn schaue und glücklicherweise auch in meinem Werdegang andere Städte sehe ... Da muss ich einfach sagen, ich bin immer noch begeistert.

00:29:38: von unserer Stadt und komme jedes mal gerne auch wieder zurück.

00:29:42: Es geht einfach darum, wir haben eine relativ kompakte Stadt.

00:29:45: also im Grunde genommen das finde ich persönlich ganz toll.

00:29:49: Wir haben in Nordhorn kurze Wege Also egal in welchem Viertel wir im Moment unterwegs sind.

00:29:54: Wir haben kurze wege in die Innenstadt.

00:29:56: Wir haben dort mit Sicherheit durch die Fächterinsel ein Alleinstellungsmerkmal, was nach außen strahlt.

00:30:05: Wir haben eine unheimlich gute Vereinstruktur.

00:30:07: also wer dort nichts findet der hat wirklich auch sehr spezielle Vorstellungen und ich meine nicht nur ganz gewissen nicht nur die Sportvereine sondern auch wer sich sozial engagieren möchte.

00:30:20: wer irgendwo sagt Ich möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben wir haben so viele engagierte Leute in Nordhorn ausmachen.

00:30:29: Wir haben unsere Wasserstadt, wir haben mit Sicherheit eine touristische Attraktivität die wir auch so selbstbewusst mit uns raustragen dürfen!

00:30:39: Wir haben uns die Tage noch darüber unterhalten und es ist keine Räuberpistole.

00:30:44: ich hatte erzählt dass ich selbst in Nordschwebend, ich bin viel in Skandinavien unterwegs, Angelreisen machen wir auch und selbst in Nordschweben wenn ich dort mit Leuten in Kontakt komme und denen sage das ich ja aus Nordhorn komme.

00:30:59: Das dauert keine drei Sekunden da sagen die Leute ach die HSG aus Nordholm ja die kennen

00:31:03: wir.

00:31:04: also gibt es einfach Verbindungen die wir haben die wirklich auch weit über uns hinauscheiden.

00:31:08: dann machen wir uns wahrscheinlich manchmal auch kleiner als wir selber sind.

00:31:12: aber zusammenfassend das größte Potenzial auf für die Zukunft, glaube ich, liegt einfach in den Menschen, die wir hier haben.

00:31:19: Wir haben unsere Eigenart.

00:31:21: Das brauchen wir auch nicht... da brauchen wir uns auch nicht dafür zu schämen weil die Eigenarten gibt es im Emsland genauso und hat jeder andere genauso.

00:31:30: aber wir sind streng genommen ein richtig guter Schlagmenschen.

00:31:34: mit dem Engagement was wir bei uns am Ort haben, haben wir unheimlich Potenzial auch für die möglich machen.

00:31:44: Man muss den Menschen, die sich engagieren wollen auch die Möglichkeit geben das in die Tat umzusetzen und dass es mit Sicherheit das größte Potenzial oder auch das größt fand was wir haben für unsere Zukunft.

00:31:56: Wir kommen zum Ende des Interviews.

00:31:57: wenn sie den Bürgerinnen und Bürgern nur einen Satz mit auf den Weg geben würden welcher wäre das?

00:32:04: Also ein Satz der mich eigentlich prägt und der auch mein wirken kennzeichnen soll ist wenn wir uns zumindest bemühen

00:32:13: an

00:32:13: alle denken, dann werden wir auch auf unserem Weg niemanden vergessen.

00:32:18: Und das wünsche ich mir dass es auch andere Leute ein bisschen so spüren und ein bisschen für sich mitnehmen.

00:32:25: Ich würde zum Ende gerne natürlich auf unser Herzensthema eingehen nämlich das Thema Bauen und ist ja hier wieder sehr deutlich geworden auch in den Interviews vorher bei den anderen Kandidaten immer wieder das Thema bezahlbarer Wohnraum.

00:32:37: Das ist natürlich ein Thema was uns aller auf dem Herzen liegt nicht nur in der Grafschaft aber auch ganz Deutschland.

00:32:42: Wie würden Sie es lösen wollen, wenn sie gewählt werden?

00:32:44: Gibt es eine Idee wo Sie sagen wie wir es zusammen angehen.

00:32:47: Sie haben ja gesagt erst mal mit allen sprechen was ich glaube sehr sinnvoll halte anstatt blinden Aktionismus zu machen.

00:32:54: aber hätten Sie ein Lösungsansatz wie wir in Nordhorn mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen könnten?

00:33:00: also das mehr an bezahlbarem Wohnraum muss sich auch ganz klar sagen überlasse ich den Fachleuten.

00:33:08: Wir müssen uns keine Illusion machen, dass jetzt ein Bürgermeister ins Rathaus einzieht und neue Bewahrungspläne im Gepäck hat.

00:33:17: Neue Wohngebiete ausweist und ähnliches.

00:33:20: ich glaube wirklich das es hier möglich machen manchmal auch ein bisschen scheitert beziehungsweise dort die Tür ist die wir aufmachen müssen.

00:33:30: Wir müssen einfach auch bei den jungen Menschen mit Sicherheit das Gefühl erhalten, dass auch sie wissen das es keine Utopie ist irgendwann mit dem Eigenheim.

00:33:40: Wir haben im Moment große Herausforderungen die auch gerade eben junge Menschen zu bewältigen haben und wir müssen einfach dieses dahingehend stärken, das auch Sie wissen.

00:33:52: Das muss erreichbar bleiben.

00:33:53: Vielleicht muss man auch dort ein bisschen klarer und ein bisschen ehrlicher sein, vielleicht muss man dort auch klar darüber reden dass es nicht immer das siebenhundert Quadratmeter Grundstück mit dem dreistöckigen Einfamilienhaus sein muss

00:34:05: oder kann,

00:34:06: sondern vielleicht muss man auch da durchaus neue Bauformen nachdenken.

00:34:11: Eine Sache die für mich nicht geht sind Ultrakompakthäuser.

00:34:16: also meine Kinder sollen nicht aus ihrer Ausbildung ausscheiden um später dann in einem Wohnwagen zu wohnen.

00:34:23: so soll schon letztendlich das Einfamilienhaus als Ziel bestehen bleiben.

00:34:29: aber die Form lässt sich mit Sicherheit beraten.

00:34:32: Vielleicht ist es auch die Wohnung.

00:34:34: aber wir müssen dafür sorgen, dass wir Angebote schaffen.

00:34:38: Wenn wir Angebotes schaffen die zum Beispiel auch Senioren in diese Situation bringt zu sagen hey da ist jetzt die Wohnung die ich brauche dann schaffen wir auf der anderen Seite wieder Wohnraum der frei wird weil das große Wohnhaus nicht mehr erfunden werden kann.

00:34:54: und insofern geht es wirklich darum die Nachfragen und die Angebote sinnvoll zusammenzubringen, zu schauen wo haben wir hier Möglichkeiten?

00:35:03: Wo können wir auch auf bestehenden Grundstücken nachverdichten.

00:35:05: Und vielleicht das findet bei mir in der Siedlung gerade eben vielfach statt auf dem einzelnen Grundstück zwei oder drei Häuser zu bauen weil früher einfach die Grundstücke eine ganze Ecke größer waren.

00:35:16: Wie gesagt wenn wir es hier schaffen diese Interessen zusammenzubrechen und auch einen Dialog auf Augenhöhe zu schaffen dann ist auch dort Potenzial was wir freimachen können, was wir schnell frei machen können.

00:35:28: Was nicht mal direkt außergewöhnliche Gelder kostet sondern wir bleiben dabei.

00:35:33: das sind Sachen die sind machbar

00:35:35: und da würden wir uns ein bisschen mehr Mut wünschen.

00:35:38: Wir haben jetzt einen Instrument in Bauturbo der genau für diese Nachverdichtung gedacht ist Und dass man dort auch in Lösungen denkt und nicht nur in Bedenken.

00:35:48: Natürlich ist diese Nachverdichte, wenn auf einmal auf einem großen Grundstück zwei Häuser oder sogar drei stehen, das ein Nachbar sagen kann, der guckt mir jetzt von hinten an den Garten.

00:35:58: Das finde ich ja total doof!

00:35:59: Aber das ist halt wirklich eines der besten Instrumente mit kleineren... Verhältnissen, kleinere Grundstücke vielleicht etwas weniger Wohnfläche.

00:36:08: Es muss nicht das Einvermehrenaus sein es kann auch ein Doppelausen-Reinaus sein aber dass man halt die Möglichkeit hat Eigentum zu schaffen, dass dort von allen Seiten eine gewisse Akzeptanz von den Nachbarn weil auch diese Menschen einfach nur wohnen möchten und es hat nicht mehr so wie früher geht auf dem tausend Quadratmeter Grundstück aber auch von den Behörden Genehmigung zu erteilen und nicht zu verhindern

00:36:31: Absolut, da treffen wir uns genau dort wo ich versuche unterwegs zu sein und wo auch den Hebel ansetzen werde.

00:36:38: Ja

00:36:38: haben wir sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

00:36:40: wirklich zwei drei Projekte in der Grafschaft die durchgelaufen sind wo wie gesagt haben wow hier kann man jetzt wirklich verschaffen andere wo wir einfach nicht verstehen können warum wir es nicht umsetzen durften.

00:36:50: das ist halt leider sehr unterschiedlich und dann würden wir uns ein bisschen mehr Mut wünschen.

00:36:56: Ich bin jetzt mal ohne in das einzelne Projekt hineinzugehen, aber auch da ist es eine Sache.

00:37:02: Auch der Unternehmer muss immer eine Verlässlichkeit haben.

00:37:05: Das bedeutet wenn wir Rahmenbedingungen abstecken und wir das gemeinsam beschlossen haben, da muss man sich auch in diesem Rahmen bewegen.

00:37:12: Aber wenn ich mich in diesen Rahmen bewege, muss ich halt auch völlig zu Recht den Anspruch haben dürfen dass es dann auch zügig funktioniert, dass ich dann letztendlich auch schnell in die Phase komme wo ich ans Umsetzen komme.

00:37:23: Und genauer ist der Punkt.

00:37:25: wie gesagt im Grunde genommen wissen wir seit Jahren wo es hakt.

00:37:29: Wir haben viele viele Beteiligte in diese Situationen gehabt und trotzdem hat es nicht geklappt die Handbremse an dieser Stelle zu lösen.

00:37:38: Und wie gesagt, vielleicht ist es dann manchmal jemand der nicht aus der Verwaltung kommt.

00:37:43: Der dort ein wenig lösen kann.

00:37:46: Vielen Dank für Ihre Zeit!

00:37:48: Gibt es noch ein letztes Statement was Sie Ihren Wählern mitgeben möchten in diesem Podcast?

00:37:53: Also wenn jetzt ein Statement sein soll, dann würde ich sagen... An die jungen Menschen hört nicht auf, zu träumen.

00:38:01: Bleibt dabei und habt eure Vorstellung!

00:38:03: Und seid auch nicht müde darum das immer wieder laut zu sagen.

00:38:07: Verwaltung und auch Politik muss immer wieder darauf hingewiesen werden dass etwas nicht funktioniert.

00:38:14: Meine Aufgabe oder die Aufgabe der Bürgermeisterin oder des Bürgemeisters wird in Zukunft sein Euren Anliegen das Gehör zu verschaffen.

00:38:23: aber damit wir es hören können Seid nicht müden Auch wenn es eventuell dann nicht sofort klappt, nimmt die Angebote, die auch die Stadt Nordhorn bietet.

00:38:32: Nimmt die Bürgersprechstunden der zukünftigen Bürgermeister in Anspruch und sagt immer wieder wo es klemmt oder hakt.

00:38:38: Und jetzt Generationen gelöst natürlich auch jeder ältere, jeder Mid-Ager.

00:38:43: Wir müssen immer wieder darauf aufmerksam machen dass viele Sachen gut sind.

00:38:47: Es geht nicht darum nur zu krängeln Aber wir müssen immer weiter drauf aufmerksam machen Wo es klempt, wo es hakt und wo diese Reibungsverluste so groß sind.

00:38:57: Verständnis an der Stelle fehlt.

00:38:59: Und ich habe leider auch zwischendrin die Hoffnung aufgegeben, dass es ein Leserbrief in der Zeitung lösen kann.

00:39:06: Deswegen ist es der direkte Weg und da ist es mit Sicherheit das Wahrnehmen des Wahlrechts und auch danach das Wahrnehm der Angebote, die auch die öffentlichen Wege bieten um seinen Anliegen immer wieder mit vehemensnachtung zu verleihen.

00:39:22: Dafür muss ein Gehör auch da sein.

00:39:24: Also zusammengefasst Sein Mutig sprecht die Probleme an, also verfallt nicht in Verdrossenheit.

00:39:32: Es hilft mir sowieso keiner, sondern genau das Gegenteil nimmt die Sprechstunden wahr, nimmt die Angebote wahr und sprecht probleme an Denn dann wird das gehört und wird man auch versuchen es umzusetzen.

00:39:44: Auf jeden Fall!

00:39:44: Das muss der Maßstab sein Und das muss auch der Anspruch sein.

00:39:49: Was wir jetzt angesprochen haben ist keine außergewöhnliche Vorstellung von Politik, von Teilhabe und von Gesellschaft.

00:39:58: Wir haben uns irgendwann mal dazu entschlossen zusammenzukommen in Kommunen und nicht mehr einzeln das Raubtier zu bejagen.

00:40:06: Und jetzt sollten wir auch diesen Zusammenschluss weiterhin nutzen und nicht wieder in archaische Zeiten zurückfallen indem wir nur schreien sondern lasst uns das gemeinsam angehen und dafür werden offene Ohren da sein Da bin ich mir sehr sicher.

00:40:20: Vielen Dank für dieses philosophische Schlusswort.

00:40:23: Ich würde noch mit einem Appell abschießen wollen, nämlich dem was ich immer an dieser Stelle mache geht wählen.

00:40:28: Nimmt euer Wahlrecht in Anspruch?

00:40:29: Es ist wirklich ein Privileg das wir haben.

00:40:32: Informiert euch hier im Podcast bei den Podiumsdiskussionen und bei den ganz vielen Möglichkeiten die es gibt über die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten.

00:40:39: Schaut welcher passt am besten zu euren Interessen Und dann geht am dreizehnten neunten Wählen und nimmt dieses Recht wahr.

00:40:51: Sehr schön.

00:40:51: Vielen Dank, Helge Nahmar.

00:40:53: Ich danke vielmals!

00:40:57: Dein Bauexperte mit Tobias

00:40:59: Stahl Alles was

00:41:01: du zum Thema

00:41:01: Hausbau,

00:41:02: Sanierung und Nachhaltigkeit wissen musst.