Dein Bauexperte - mit Tobias Stahl

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00:00:00: Herzlich willkommen zu Dein Bauexperte!

00:00:03: Wir haben heute eine ganz besondere Folge, nämlich Bauexperte trifft Bürgermeisterkandidat.

00:00:09: Ich freue mich heute Mirko Bräukermann im Interview zu haben und heute einmal zu erfahren wer ist überhaupt Mirko Breukemann?

00:00:16: Warum kandidierst du?

00:00:18: Und was können wir erwarten wenn Du gewählt worden bist?

00:00:22: Tobias herzlichen Dank für die Einladung.

00:00:25: ich bin gespannt

00:00:28: Ja wenn wir vielleicht damit mal anfangen Der Mensch hinter dem Kandidaten, wer ist denn überhaupt Mirko Breukelmann und was müssten wir über dich wissen?

00:00:36: Was dich persönlich ausmacht.

00:00:39: Ja also mein Name ist Mirko Bräuchelmann bin neunzehntundachzig geboren, also sechsundvierzig Jahre alt.

00:00:45: ich bin in Hochstede aufgewachsen mit drei Geschwistern die alle drei Jünger sind als ich.

00:00:51: seit fast zwanzig jahre bin ich jetzt schon Emlichheimer, bin ledig habe keine Kinder und bin verpartnert.

00:00:58: Und was man über mich als Mensch wissen muss, wenn jemand der Bewegungsdrang hat.

00:01:05: Ich muss immer irgendwas zu tun haben auf der einen Seite aber andererseits nehme ich mir auch gerne mal die Ruhe um abzuschalten und Kraft zu tanken für die Arbeit, die Spaß macht, aber durchaus natürlich auch etwas abverlangt.

00:01:22: Also so ein Mix aus viel Bewegen und auch Ruhe!

00:01:26: Das hört sich sehr, sehr gesund an.

00:01:28: Also die Mischung aus viel Sport.

00:01:30: so sehe ich dich auch immer bei den Insta's dass du wirklich sehr sehr aktiv bist.

00:01:33: aber schön wenn es dann auch ein Ruhepol gibt und man weiß wie man den Akku wieder aufladen kann.

00:01:38: Wie ist dein beruflicher und persönlicher Werdegang verlaufen?

00:01:41: Und gab es einen Moment der dich besonders geprägt

00:01:44: hat?

00:01:44: Ja ich bin am ersten achten, neunzer sechsten neunzig im Rathaus Emlichheim als Art-Zubi mit sechzehn Jahren angefangen habe die Ausbildung zum Verwaltungsfach angestellten absolviert.

00:01:56: Also bin jetzt

00:01:57: dreißig Jahre Wahnsinn.

00:02:00: Nach der Ausbildung hatte ich das Glück, dass ich übernommen werden konnte.

00:02:04: Das war zu der damaligen Zeit nicht selbstverständlich.

00:02:06: Ich habe dann auch schon nach relativ kurzer Zeit die Chance bekommen mich in Hannover.

00:02:13: Dort hab' ich eine Zeit lang gewohnt für die Aufgaben des gehobenen Dienstes zu qualifizieren habe im Rad aus verschiedenen Stationen durchlaufen, war viele Jahre Personal- hauptsach bearbeitet.

00:02:27: Dann kamen weitere Aufgaben hin zu Bildungswesen, Schulen, Kindertagesstätten und das gerade auch in einer ganz spannenden Zeit weil sich gerade in derzeit in diesen Bereichen sehr viel verändert hat sprich Ausbau Krippenbetreuung.

00:02:41: da war zur damaligen Zeit noch nichts.

00:02:44: heute stehen wir da sehr gut dar.

00:02:47: Ich habe dann irgendwann die Abteilungsleitung, zentrale Dienste.

00:02:51: Schimpf dich das Wort!

00:02:53: Was muss man sich unter zentralen Diensten vorstellen wenn man nicht im öffentlichen Dienst hätte?

00:02:57: Früher hat man das klassisch Hauptamt genannt und haben dann die Aufgaben angedockt, die ich übergreifend für das ganze Haus angefallen sind wie Personalwesen zum Beispiel.

00:03:10: Und bei uns in der Verwaltung haben wir diese Abteilung auf den Bereichen Personalschule, Kennertagesstätten, Jugendpflege und Bücherreihe zugeordnet.

00:03:20: Genau, dort habe ich dann im Jahr die Abteilungsleitung übernehmen dürfen.

00:03:28: Seit dem bin ich gewählter Allgemeiner Vertreter des Samtgemeinebürgermeisters und leite den Fachbereich I. da gehört neben den Aufgaben, die ich gerade schon genannt habe noch der Bereich Finanzen hinzu und ja fast ungefähr zwanzig Köpfe.

00:03:44: Also mit dreißig Jahren Erfahrung in dem Bereich und natürlich jetzt in der quasi Stellvertreter Stelle bringst du natürlich ganz viel Erfahrung mit?

00:03:54: Ja und dann gehe ich noch so ein bisschen Lobby nach.

00:03:57: tatsächlich weil dreizehn Jahre bin ich nebenberuflich weiter KGST tätig, ist die kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement in Köln.

00:04:11: Da berate ich und begleite ich Kommunen aus Niedersachsen zu verschiedenen Fragestellungen zum Thema Finanzen, Kinderbetreuungsschule also auch zu den Themen wo ich fit bin, wo ich mich auskenne.

00:04:29: Tätigkeit habe ich unglaublich großes Netzwerk aufbauen können.

00:04:34: Ich hab viele Kommunen kennenlernen können, würde fast behaupten, fast alle Kommunen in den Sachsen haben schon mal bei der KSD irgendwie mitgearbeitet und das macht einfach Spaß weil man so auch immer nochmal über den Tellerrand hinaus schaut und auch erfährt wie andere Kommunen aufgestellt sind, wie die mit Problemen umgehen Am Ende auch nicht jedes Mal das Rad selbst neue finden.

00:05:01: Also hast du dreißig Jahre Erfahrung nun in diesem Bereich und nun seit einigen Jahren auch, dass du quasi als Coach, als Mentor für andere Kommunen tätig bist?

00:05:12: Habe ich das so richtig verstanden?

00:05:13: Ja, das trifft es.

00:05:16: Klingt sehr spannend!

00:05:16: Und würde dir in deiner Tätigkeit wenn du gewählt wirst sicherlich auch sehr helfen dieses Netzwerk und alles was du dort

00:05:21: aufbauen konntest?

00:05:23: Wenn es ein Problem gibt dann glaube ich fällt mir jemand ein wo ich anrufen kann

00:05:28: Gab es für dich irgendwo so einen besonderen Moment, der dich besonders geprägt hat?

00:05:33: Tatsächlich.

00:05:34: Das war auch ziemlich zu Beginn der Ausbildungszeit tatsächlich.

00:05:40: Da gab es jemanden, der irgendwie früh erkannt hat dass in mir vielleicht Potenzial stecken könnte und das war Johann Berling mein Vorvorgänger im Ampfielen hier im Ort auch bekannt.

00:05:53: Er kam dann irgendwann auf mich zu und sagte Mirko aus dir kann was werden.

00:05:57: Er hat nicht gesagt, aus dir wird was.

00:05:59: Sondern er hat gesagt, Aus dir kann was werden.

00:06:02: An diesem Satz habe ich mich immer wieder zurückerinnert.

00:06:05: Ich

00:06:06: bin fleißig gewesen und habe gern gearbeitet.

00:06:11: Und dann gab es später im beruflichen Verlauf auch noch so eine Situation.

00:06:16: Ich hab dann Johann Berling gesagt auf dein Stuhl möchte ich gerne mal sitzen.

00:06:23: Es hat geklappt!

00:06:25: Sehr schön, das ist doch ne tolle Geschichte.

00:06:27: War Kommunalpolitik schon immer dein Ziel?

00:06:30: Also du hast es ja gerade eigentlich vorweggenommen, mit dem Du gesagt hast auf Deinem Stuhl möchte ich einmal sitzen.

00:06:36: Oder hat sich das jetzt wirklich erst in den letzten Jahren entwickelt?

00:06:40: Nein also war nicht mein Ziel!

00:06:42: Ich muss zugeben... Ich war damals als ich mich beworben habe fünfzehn Jahre alt, bin mit sechzehnten mit der Ausbildung gestartet.

00:06:48: und was so richtig auf mich zukommt In der Kommunalverwaltung, das waren wir zu dem Samenweiligzeitpunkt gar nicht so bewusst.

00:06:55: Also ich habe nicht gewusst dass Verwaltung und Politik so eng miteinander verknüpft ist.

00:07:01: da bin ich hineingewachsen hab aber auch ziemlich schnell gemerkt, dass mir das liegt, dass es mir das Spaß macht Und natürlich hat sich das jetzt in den letzten Jahren nochmal deutlich verstärkt weil ich an viel Sitzung teilnehme Ich super Kontakt zu den Ratsmitgliedern Aber das macht man einfach einfach Spaß.

00:07:18: dieser Austausch

00:07:20: Ja, sehr schön.

00:07:22: Welche Werte und welche Motivation treiben dich persönlich an unabhängig von der

00:07:27: Politik?

00:07:29: Ja, Werte also Verlässlichkeit.

00:07:34: Das bedeutet für mich dass man Entscheidungen trifft, also abwägt und dann Entscheidung nicht auf die lange Bank schiebt sondern eben entscheidet.

00:07:43: Dann das Miteinander.

00:07:47: Also ich bin jemand der sehr gerne Ja, gemeinsam mit anderen Menschen Lösungen auch erarbeitet.

00:07:54: Damit sie auch von vielen mitgetragen werden und man weiß halt dass man sich auf mich verlassen kann.

00:08:02: Wie sieht deine private Seite aus?

00:08:04: Was machst du wenn du einmal nicht arbeitest?

00:08:07: Du hast ja schon gesagt sehr viel Sport oder eine Ruhepol.

00:08:09: aber wenn du uns da vielleicht noch mal mitnimmst was ist so die private Seite von dir wenn du nicht arbeitest?

00:08:15: Ich bin begeisterter Fahrradfahrer.

00:08:18: Das Fahrrad ist jeden Tag quasi in Betrieb.

00:08:21: Ich gehe zum Sport, zum Kraftvoll und das versuche ich auch konsequent einzuhalten um dann auch ein Stück weit den Kopf frei zu machen für neue Dinge.

00:08:31: Ja ich bin der absolute Sommermensch.

00:08:33: Wir

00:08:34: wissen auch viele und deswegen reise ich auch gerne aber dann eher auch in die südlichen Länder wo es dann warm ist...

00:08:42: Beim Skifahren wird man dich nicht erwischen.

00:08:44: Nein, immer wieder überlegt aber dann immer wieder zu der Entscheidung gekommen, nee doch lieber das warme.

00:08:52: Kann ich gut nachvollziehen geht mir ähnlich.

00:08:54: also Winterurlaub kann ich gut darauf verzichten und wenn dann die Sonne wieder rauskommt im Frühling dann geht das jetzt wieder

00:08:59: auf.

00:09:00: Wir kommen mal zum zweiten Block.

00:09:02: Warum kandidierst du?

00:09:03: Und wofür stehst Du?

00:09:05: Warum möchtest du überhaupt samtgemeinde Bürgermeister werden und warum gerade jetzt?

00:09:11: Ja Also ich glaube, dass sich unsere Samtgemeinde in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat.

00:09:20: Ich habe durch meinen eigenen beruflichen Weg selbst schon viel mitgestalten dürfen – zum Beispiel die Kita-Bauten, die in den vergangenen Jahren entstanden sind und wenn ich an diese Bauten vorbeifahre dann gehe mich zu das macht mich ein Stück weit stolz, dass ich daran mitarbeiten durfte Und das soll es noch nicht gewesen sein.

00:09:45: Also ich habe Lust, noch weitere tolle Dinge für unsere Samtgemeinde zu schaffen und ja, das motiviert mich und deswegen habe ich mich auch für die Kandidatur entschieden.

00:09:59: Ja also gerade bei den Kita sieht man ja was sich da in den letzten zehn Jahren getan hat.

00:10:03: In vielen anderen kommunen Städten ist es ja unwahrscheinlich schwer einen Kita-Platz zu bekommen.

00:10:08: Ich glaube wir sind da sehr gut aufgestellt klar Es geht immer noch mehr Klar, aber im Vergleich zu vielen anderen und ganz besonders was sich so dort in den letzten Jahren getan hat glaube ich dass sich das sehr gut entwickelt hat und wieder sehr stolz auf sein dürfen.

00:10:22: Es ist ja auch unwahrscheinlich wichtig ist um das Thema Beruf von beiden Partnern zu ermöglichen muss man eine vernünftige Versorgung haben und das war echt ein großer Schritt.

00:10:34: Standortfaktor?

00:10:35: Absolut!

00:10:37: Wofür stehst du persönlich?

00:10:38: Du hast ja gerade schon einen wichtigen Wert gesagt, Verlässlichkeit aber auch ein zweiten Miteinander dass man nicht alleine alle schaffen kann sondern zusammen im Team stark ist.

00:10:50: Warum bist du aus deiner Sicht der richtige Kandidat für dieses

00:10:54: Amt?

00:10:55: Ja ich bringe viel Erfahrung mit.

00:10:59: Ich kenne das was gut läuft in unseren Gemeinden und unser Sammgemein.

00:11:05: ich weiß aber auch wo die Herausforderungen liegen Und ich glaube, dass ich da gut anknüpfen kann.

00:11:15: Nahtlos anknüpfen kann und ja jemand bin der eben auch viele Menschen kennt.

00:11:24: Viele Menschen kennen mich.

00:11:25: Ich kenne die Akteure, die wichtig sind Schulleitungen zum Beispiel Kita-Leitung.

00:11:31: Ich habe einen Draht zu verschiedenen Unternehmen.

00:11:34: Von daher glaube Das ist was mich als den Kandidaten ausmacht.

00:11:41: Was sind aktuell die größten Herausforderungen bei uns in der Sandgemeine?

00:11:46: Ja, da gibt es mehrere.

00:11:50: Also das Thema Wohnen bezahlbare Wohnraum ist ein großes Thema.

00:11:55: Das bekomme ich viel mit.

00:11:57: auch gerade in den letzten Wochen habe ich mit vielen Menschen gesprochen.

00:12:01: Das treibt dem Menschen um und das sorgt auch dem Menschen.

00:12:06: Dann haben wir eine Infrastruktur, ich nenne es jetzt mal Straßen.

00:12:13: damit meine ich nicht die neu gebauten Straßen sondern ja die innerörtlichen Wege aber auch in unseren Mitgliedsgemeinden.

00:12:20: Die Wirtschaftswege.

00:12:21: da haben wir Nachholbedarf.

00:12:23: Da kann man auch hier und da von einem Investitionsstau sprechen.

00:12:28: das muss angegangen werden.

00:12:30: Ja und wir haben demnächst drei Haltepunkte müssen meiner Meinung nach genutzt werden, die müssen entwickelt werden.

00:12:40: Wir müssen das was der Zug vielleicht mit sich bringt aktiv nutzen um uns als Marke Emnichheim auch zu platzieren.

00:12:50: Wie würdest du deinen Führungsstil beschreiben?

00:12:52: Und wie möchtest Du mit Bürgern und Unternehmen vereinigen und den Mitgliedsgemeinden zusammenarbeiten?

00:13:00: Also ich bin ein Typ der ja den kooperierenden Führungsstil pflegt.

00:13:05: entscheidungsfreudig Das bin ich durchaus.

00:13:08: Mir ist es aber auch immer wichtig, die Mitarbeitenden mit einzubeziehen in ihren Fachgebieten und die Fachleute sind.

00:13:17: Man kann nicht selbst alles wissen, was sie mitgenommen werden.

00:13:25: Mit den Gemeinden wird sich die Zusammenarbeit eigentlich... genauso gestalten wie es jetzt auch ist.

00:13:30: Ich arbeite mit allgemein laufend regelmäßig sehr gut zusammen, mit den vier Ortsbürgermeistern und bin mir sicher dass das auch in der kommenden Ratsperiode der Fall sein wird.

00:13:42: Mit den Unternehmen die sollen wissen, dass es uns gibt, dass man sich auf uns verlassen kann.

00:13:50: Die Wirtschaftsförderung muss ein fester wichtiger Bestandteil in unserem Hause sein.

00:13:57: Das wird auch so passieren.

00:13:59: Schön!

00:14:00: Was unterscheidet dich von den anderen zwei Kandidaten?

00:14:07: Als allgemeiner Vertreter der Samtgemeinde Bürgermeister bin ich in vielen Projekten, in vielen To-dos immer mit eingebunden und kann sozusagen oder habe einen guten Überblick und habe dadurch natürlich sehr viel Erfahrung oder habe auch gelernt, wie die Arbeit mit der Politik funktioniert.

00:14:35: Wie man gemeinsam an einem Strang zieht und wie man gemeinsam dann auf sich gesetzte Ziele erreicht.

00:14:43: Und ja so dieses Gesamtpaket glaube ich unterscheidet mich tatsächlich von den anderen beiden Kandidaten.

00:14:51: Wir schauen meinen dritten Block nämlich was erwartet uns wenn du gewählt wurdest?

00:14:57: Nehmen wir an, du wirst gewählt.

00:14:59: Was sind deine drei wichtigsten Projekte und was möchtest Du in den ersten hundert Tagen konkret anstoßen?

00:15:08: Ja Wir werden ja in Emniham ein neues Feuerwehrhaus bekommen.

00:15:14: Die finale Entscheidung wird dieser Rat nicht mehr treffen können Und das ist so.

00:15:22: das erste große Projekt war sofort in Angriff genommen werden muss, damit wir da sehr schnell auch in den Bau kommen.

00:15:32: Herausforderungen... Ich habe es gerade schon mal kurz gesagt, wir müssen prioritisieren oder das Thema Wirtschaftswege, Infrastruktur.

00:15:41: meiner Meinung nach prioritisierend, da gehören jetzt nicht nur der Wegeausbau in unseren Flächengemeinen dazu sondern da denke ich auch an Radwegen die hier und da Ich fahre jeden Tag selber drüber, durchaus auch Potenzial haben.

00:15:58: Ausgebessert zu werden.

00:16:00: und Thema Schulen Das Schulzentrum Da gibt es uns ein paar Baustellen.

00:16:09: das Sechseck-Gebäude kennen.

00:16:11: viele viele haben selbst an den großen Werkbänken irgendwann mal gewerkelt.

00:16:15: also wir dienen ja gerade so.

00:16:17: Ja dass Handwerk mit in diesen Gebäude muss saniert werden Das muss angeschoben werden.

00:16:24: Und dann die Hauptschule, das ist die einzige Schule, die tatsächlich für ihre Schülerinnen und Schüler keine Aula bzw.

00:16:33: keinen Raum für Aufenthalt hat.

00:16:36: Das haben wir an allen anderen Schulen gibt es das.

00:16:38: in Hochstädte ist die Aula vor vielen Jahren nochmal erweitert worden oder gebaut worden.

00:16:45: Wir haben das Schulforum des Gymnasiums In der Hauptschulle.

00:16:48: wer das Gebäude kennt sind drei Flure.

00:16:51: die Schülerinnen und Schüler haben nicht die Möglichkeit gemeinsam an einem Ort zu verwallen oder sich auch auszutauschen.

00:16:59: Da sehe ich Handlungsbedarf, da müssen wir in kreativen Lösungen

00:17:03: denken.".

00:17:04: Jetzt schauen wir noch mal weiter nach vorne!

00:17:06: Wir sind ja glaube ich im Emlichheim dass ganz viele Projekte kurz vor dem Abschuss stehen über die man glaube ich seit Jahren Jahrzehntin wahrscheinlich teilweise gearbeitet hat der Bahnanschluss ganz sicher als größtes Entlastungstraße oben, die jetzt in Kürze eröffnet wird und viele andere Punkte.

00:17:25: So dass wir für die nächsten zehn Jahre auch in dieser Rolle des Samtgemeinebürgermeisters einen Visionär brauchen.

00:17:35: Wo siehst du die Samtgemeinde in zehn Jahren?

00:17:40: Gute Frage!

00:17:43: Also wirklich ist das... Menschen, die hier leben sich wohlfühlen sollen und man fühlt man sich wohl wenn man all das hat was man so braucht.

00:17:56: Das sind die Mitmenschen, die es hier gibt.

00:18:00: wir brauchen ja von Kind ab an Voraussetzung gute Voraussetzung für alle.

00:18:07: also wir fangen wieder bei den Kitas an.

00:18:09: Wir brauchen ein Schulwesen wo alle mitgenommen werden.

00:18:16: dass wir quasi gemeinsam darauf hinderbeiten, dass wir auch in zehn Jahren sagen Mensch ja hier bin ich zu Hause und hier fühle ich mich wohl.

00:18:26: Wenn du am Ende deiner Amtszeit zurückblickst woran sollen die Bürger genau das erkennen?

00:18:31: Dass ihre Wahl die richtige Entscheidung

00:18:33: war.

00:18:35: Schwierige Frage!

00:18:37: In zehn Jahren kann eine ganze Menge passieren.

00:18:40: es kann Krisen geben es kann vielleicht tolle Entwicklungen geben.

00:18:47: Wichtig ist, dass die Menschen zurückblickend immer sagen wir haben uns gut aufgehoben gefühlt.

00:18:53: Also vielleicht ist die Krise gut gemanagt worden und wir sind gut durchgekommen.

00:18:59: Wir haben den Zahn der Zeit getroffen, wir sind nicht stehen geblieben, wir haben weiterentwickelt.

00:19:04: Wir sind neuen Trends gefolgt.

00:19:06: also dieser Wohlfühlfaktor soll bei dem Menschen da sein.

00:19:11: Und die Nähe, dass man auch als Ansprechpartner – also genauso wie du es beschreibst wenn keiner weiß was in den nächsten Jahren passiert.

00:19:17: Das ist natürlich niemanden von uns möglich aber wir sehen wie schnelllebig die Welt geworden ist und ich glaube das Wichtige ist, dass dann Menschen hat mit denen man reden kann, die auch menschennah sind und nicht sich zurückziehen in ihre Position sondern und das glaube ich hast Du in den letzten Jahren immer gemacht Die Nähe zu den Menschen gesucht um mit ihnen zu reden und dann hoffentlich die richtigen Entscheidungen zu treffen.

00:19:41: Was macht unsere Samtgemeinde aus deiner Sicht besonders lebenswert und wo siehst du das größte Potenzial für

00:19:47: die Zukunft?

00:19:50: Also was ich immer wieder feststelle ist, dass wir hier eine ganz tolle Vereinstätigkeit haben.

00:19:58: Wir haben ein Ehrenamt, das seinesgleichen sucht also... Ich kenne kaum einen Menschen der sich nicht irgendwie in irgendeine Art und Weise ehrenamtlich engagiert und diejenigen, die ehrenamblich unterwegs sind, sind meistens auch mehrfach ehrenamplich unterwegs.

00:20:13: Man muss einfach sagen, dass es ja ohne dieses Engagement vieles gar nicht möglich wäre.

00:20:19: Und ich glaube in Verbindung dann mit der Tatsache das wir hier ein Stück weit in ländlichen Strukturen leben und uns untereinander kennen man weiß wer der Nachbar ist, man hilft sich wenn man wirklich Hilfe braucht.

00:20:35: Das macht uns lebens- und liebenswert.

00:20:39: Wenn du den Bürgerinnen und Bürgern heute nur einen einzigen Satz mit auf den Weg geben dürftest, welcher wäre das?

00:20:45: Was ich dir Menschen sagen würde ist bleibt interessiert.

00:20:51: Bleibt euch selbst treu und engagiert euch für eure Heimat.

00:20:56: Zum Abschluss habe ich noch drei Fragen.

00:20:59: Ich würde gerne nochmal kurz auf unser Spezialthema bauen zu sprechen kommen.

00:21:05: Viele Menschen wünschen sich ein eigenes Zuhause oder möchten natürlich gerne in unserer Region bleiben und hier ihre Zukunft aufbauen.

00:21:11: Du hast gerade schon mal gesagt, das Thema bezahlbarer Wohnraum treibt hier natürlich ganz viel anders.

00:21:16: Das merken wir auch jeden Tag egal ob es bei Mietwohnungen ist, bei Eigentumswohnung oder natürlich bei dem Traum von vielen das Einfamilienhaus für die Familie zu bauen

00:21:26: und

00:21:27: damit der Familie ein Zuhauser zu geben.

00:21:30: Was erwartet uns dort in den nächsten Jahren an Grundstücken und Möglichkeiten hier in der Samtgemeinde den Traum von dem eigenen Zuhause umzusetzen?

00:21:41: Ja, also zusammen mit den Gemeinden werden wir auf jeden Fall Baugebiete schaffen müssen.

00:21:50: Wir sollten einen Mix bieten, wir sollten denenjenigen die Möglichkeit geben tatsächlich ihr ja wie es Vor vielen Jahren Kranken- und Gebe war das klassische Einfamilienhaus bauen zu können.

00:22:04: Wir müssen aber auch Grundstücke für verdichtete Bebauung bereitstellen, Stichwort Doppelhäuser.

00:22:11: in Anbetracht der enormen Preissteigerungen die es in den letzten Jahren durch verschiedene Krisen gegeben hat, müssen wir für jeden was schaffen.

00:22:22: Das Thema Innenverdichtung ist ein großes Thema.

00:22:25: also es ist schwierig an Flächen heranzukommen.

00:22:27: Flächen sollten sorgsam in Anspruch genommen werden.

00:22:32: Und da haben wir durchaus auch in allen Gemeinden noch Spielraum, was die Inverdichtung angeht.

00:22:38: Früher hat man sehr große Grundstücke gehabt und dort steht ein Haus mit einem riesigen Garten.

00:22:46: Da ist Potenzial weil viele sind vielleicht aus körperlichen Gründen nicht mehr in der Lage diese Flächen oder diese riesige Gärten zu pflegen.

00:22:57: Also da kommt was auf uns zu, das heißt die Bürger können darauf warten dass es dort in den Mitgliedsgemeinden Grundstücke geben wird für die sich das Einfamilienhaus noch leisten können oder halt Doppelhaus-Stadthaus-Reihenhaus.

00:23:14: Dort auch eine Möglichkeit bezahlbar den Traum umsetzen zu

00:23:18: können.

00:23:18: Also konkret in Ringe, Neuginnanfeld und auch in Renge sind Baugebiete sozusagen fast Baufertig.

00:23:27: In Hochstede gibt es noch ein Baugebiet, das sich tatsächlich auch relativ schnell jetzt gefüllt hat.

00:23:33: Auch dort gibt es schon Überlegungen über ein weiteres Baugegebiet nachzudenken in Emnichheim.

00:23:41: Störfers Camp III war das letzte Baugebet, das hier geschaffen worden ist.

00:23:45: Wir haben eine lange Liste von Bauinteressenten und Ja, da werden wir jetzt an der Wilde Straße ein paar Grundstücke bereitstellen.

00:23:56: Thüringer Weg ist eine Fläche wie von Innenverdichtung und darüber hinaus gibt es durchaus auch Gedankenspiele.

00:24:08: Welchen Rat würdest du diesen Menschen mit auf den Weg geben die über Eigentum nachdenken und den Traum haben ihr eigenes Zuhause zu schaffen?

00:24:18: Also dieses Ziel klar vor Augen haben stringent verfolgen und nicht aufgeben, wenn man vielleicht irgendwie mal ein paar Stolpersteine hatte.

00:24:30: Mir persönlich ist es dann auch immer sehr gut ausgekommen auf die Kompetenz vor Ort zu vertrauen.

00:24:37: also wir haben Banken vor Ort, wir haben Unternehmen vor Ort die stehen sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite.

00:24:45: Die geben Sicherheit weil ein Stück Mut gehört natürlich auch dazu, diesen Weg einzuschlagen.

00:24:51: Also bleibt mutig, bleibt am Ball und informiert euch?

00:24:55: Ja!

00:24:56: Und auch neuen Trends folgen.

00:24:58: also es hat sich verändert.

00:25:00: das braunen hat sich verändert.

00:25:01: dass sieht man wenn man durch die Siedlungen fährt also auch tatsächlich über zum Beispiel Doppelhäuser nachdenken.

00:25:08: Das ist ja so eine Bauform die wenn man jetzt wirklich Jahrzehnte zurückblickt ihr's so in dieser Form nicht gegeben hat.

00:25:16: Man sieht die Menschen, die dort wohnen.

00:25:18: Ich kenne selbst ein paar, die fühlen sich wohl.

00:25:21: Es ist das eigene Heim und vielleicht auch eher bezahlbar.

00:25:28: Wir haben das auf den Messen immer.

00:25:29: Das Doppelhaus ist mindestens hunderttausend Euro in der Gesamtsumme günstiger.

00:25:34: Das sind mindestens fünfhundert Euro im Monat, die man spart.

00:25:37: Und hat wirklich fast keine Einschränkungen.

00:25:42: Dann ist natürlich noch mal der nächste Schritt das Reihenhaus.

00:25:45: Wir nennen die architektonische Anspruchsvolle reformen Stadthaus, weil die Diebel ständig sind.

00:25:50: So dass wir quasi beim Doppelhaus setzen wir ja zwei Einfamilienhäuser aneinander.

00:25:54: Beim Stadthaus drei vier fünf.

00:25:57: Es sind alles einfamilenhäuse nur einander gebaut.

00:26:00: man hat einen kleineren Grundschutzanteil Man spart halt die Trennwände Und das macht halt beim Doppelhaus hunderttausend, beim Reihenhaus mindestens Hundertfünfzigtausende Euro aus.

00:26:09: Die man spart.

00:26:10: und gerade die monatliche Rate da gucken ja die Leute drauf diese Summen kann sich sowieso keiner mehr vorstellen die da am Ende warum kommen.

00:26:18: aber was habe ich am ende des Monats in Portemonnaie?

00:26:21: Da macht es schon einiges aus und deswegen würden wir uns sehr freuen wenn's in den neuen Baugebieten halt Möglichkeiten für Doppelläuser Stadthäuser und Reihenhäuse gibt um diesen Menschen hat auch optimalen Wohnform bieten zu können.

00:26:35: Ja und wir haben ja zum Beispiel Emlichheim eine Konzeptvergabe durchgeführt, also das hat sehr gut funktioniert.

00:26:43: Wir haben einen guten Wettbewerb hinbekommen und das könnte auch so ein Modell sein dass man dann eben auch bewusst Flächen vergünstigt zur Verfügung stellt um eben solchen Bau überhaupt verwertlichen zu können.

00:26:58: Da wäre halt unser Wunsch aus der Praxis ganzheitlich in die Vergabe geht und nicht nur... das Thema Sozialwohnungen, was ein ganz wichtiger Punkt ist.

00:27:09: Aber auch das Thema Nachhaltigkeit, die Energiekonzepte und die Architektur.

00:27:15: Es bringt nichts, das wirtschaftlichste Haus zu bauen, wenn es Provokante sagt, dass es so hässlich ist, dass wir es nach zwanzig Jahren wieder abreißen.

00:27:21: Das ist natürlich nicht nachhaltig, sondern dass man halt ganzheitlich das Ganze optimiert mit dem Fokus auf bezahleren Wohnraum oder sogar Sozialwohnungen, je nachdem, welchen Bedarf wir da

00:27:32: haben.

00:27:33: Ja, die Spanne zwischen... Die Sozialwohnungen und die obere Preisegment, da gibt es viel dazwischen.

00:27:42: Das will und muss auch mit bedient werden.

00:27:45: Gerade da sehen wir viele Gruppen wie zum Beispiel alleinerziehende Frauen oder Männern mit Kindern.

00:27:50: Es muss ja nicht immer eine Frau sein.

00:27:51: Es kommt vor, dass der Mann sich um das oder Kinder kümmert.

00:27:55: Und sie passen so in keine Nische.

00:27:58: Das ist natürlich schwierig, sich ein Familienhaus leisten zu können.

00:28:03: Und genau das dazwischen sollten wir auch im Blick haben und nicht immer nur die beiden extreme Luxus- und Sozialen, sondern es sind viele, viele Sachen dazWischen glaube ich, die gehört werden möchten oder einen besonderen Bedarf haben.

00:28:19: Vielen Dank für deine Zeit!

00:28:20: Vielen dank für die offenen Worte.

00:28:22: gibt es noch ein letztes Statement dass du deinen Wählern zum Ende dieses Podcasts mitgeben

00:28:26: möchtest.

00:28:28: Notiert euch den Dreizehn September.

00:28:31: Wählen ist wichtig, wählen ist Ausdruck von Demokratie gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je und nutzt das Wahlrecht.

00:28:40: Und wählt natürlich Mirko Bräuchemann!

00:28:44: Mirko vielen Dank für deine Zeit und genau dem kann ich mich anschließen.

00:28:47: wie bei all diesen Podcastinterviews Der dreizehnte neunte ist der Tag der Wahl oder natürlich für alle die Briefwahl.

00:28:54: wählen Davor, du hattest mir gesagt ab dem XXV.

00:28:57: August?

00:28:57: So ist

00:28:58: voraussichtlich der Wahlbeginn tatsächlich ja!

00:29:00: Also dass ihr noch mindestens zwei Wochen vorher Zeit habt und hört euch die Interviews an informiert euch und trefft die richtige Entscheidung.

00:29:09: Vielen Dank Mirko.

00:29:10: Danke auch Dein Bauexperte mit Tobias Stahl Alles was Du zum Thema Hausbau Sanierung und

00:29:20: Nachhaltigkeit

00:29:21: wissen

00:29:22: musst.