Dein Bauexperte - mit Tobias Stahl

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00:00:00: Herzlich Willkommen zu Dein Bauexperte.

00:00:03: Ich habe heute wieder ein ganz besonderes Format, nämlich Bauexperte trifft Sandgemeine Bürgermeisterkandidat.

00:00:11: ich sitze heute hier mit Karsten Müller freue mich unwahrscheinlich sie einmal kennenzulernen.

00:00:16: wer sind Sie was erwartet uns wenn sie gewählt werden

00:00:21: werden

00:00:22: und Was müssen wir über Sie sonst heute einmal erfahren, damit die Wähler am dreizehnten neunten eine gute Entscheidung treffen können?

00:00:31: Schönen guten Tag Herr Stahl.

00:00:32: Ich freue mich dass ich hier sein kann.

00:00:34: Ich freu mich ganz besonders über Ihr Engagement in diesem Bereich.

00:00:38: Dass hier jeder auch seine Chance bekommt sich hier vorzustellen finde ich ganz toll.

00:00:42: es ist auch Arbeit für sie das man nicht hoch genug schätzen kann.

00:00:46: Vielen Dank!

00:00:47: Also unser Beitrag ist das die Demokratie zu stärken.

00:00:50: Das heißt wir möchten jedem Kandidaten, der das möchte eine Möglichkeit geben sich hier optimal darzustellen.

00:00:57: Und da fangen wir direkt mit an.

00:00:59: erzählen Sie doch einmal wer sind sie und was sollte man unbedingt über den Menschen Karsten Müller wissen?

00:01:05: Also ich bin fest in der Region verwurzelt mit meiner Familie meine Tochter die mir ein großer Rückhalt sind in dieser ganzen Phase auch jetzt gerade im besonderen jetzt mit dem Wahlkampf ziehe sehr viel Kraft drauf.

00:01:19: sie stehen auch hinter mir ist es sehr wichtig stehen zu mir, ja.

00:01:25: Menschen die mich kennen würden sagen, der Carsten ist ein ganz humorvoller Mensch und aber auch sehr zuverlässig.

00:01:33: Wenn ich jemandem was zusage, komm wir machen dies und jenes dann machen wir das auch zusammen.

00:01:38: Ich bin bei Problemen auch sehr pragmatisch orientiert um diese noch zu lösen, um jeden zu helfen, jedem gerecht zu werden... Ja!

00:01:47: Unternehmer seit über dreißig Jahren, sechs und dreißige Jahre bin ich jetzt selbstständig.

00:01:52: Was machen Sie genau?

00:01:53: Was ist Ihre Branche?

00:01:55: Ich bin in der IT tätig auf den Anmeldbögen, der so steht IT Kaufmann.

00:02:03: Ich betreue kleine und mittelständische Firmen eigentlich im Bereich der Graschaft Bentheim vielleicht noch mal eben angegrenztes Amtland Münzler Land.

00:02:13: Ich bin da eigentlich so der Systemadministrator für die, um heute im Monat circa einhalten.

00:02:22: Wow!

00:02:24: Das ist gut zu erfahren weil IT ist ja so ein großer Begriff wo man sich alles darunter vorstellen kann.

00:02:29: Es ist die Hardware es ist die Software das ist die Administration.

00:02:32: aber schön dass Sie es einmal erklärt haben, dass man einfach wenn man sie in dem Bereich noch nicht kennt sich besser vorstellen könnte.

00:02:40: Wie ist Ihr per Ruflicher und persönlicher Werdegang verlaufen?

00:02:43: Und gab es einen Moment, der Sie besonders geprägt hat.

00:02:47: Ja also ich habe in Nordhorn meine Fachhochschulreife an der Fachüberschule Wirtschaft gemacht und bin danach ab mein Grundwehrdienst abgeleistet und bin dann nach ins BWL-Studium gestartet und muss dazu sagen ... in diesem Studium habe ich schon gemerkt, ich möchte mehr.

00:03:08: Ich möchte mich selbst verwirklichen und auch ... ... ja, selbstständig handeln.

00:03:14: Hat mich dann ... ... im Jahr neunzehnt neunzig ... ... selbstständigt gemacht.

00:03:18: Und... Ja, seitdem arbeite ich hier fleißig in meinem Beruf.

00:03:26: Das war ... Mit Computern habe ich angefangen, da war ich zwölf.

00:03:30: Da hab' ich meine ersten Erfahrungen gemacht und wenn sich ein bisschen auskennt... ...da gibt's so einen Zinkler ZX-Ien-Achtzig das ist noch lange Zeit vom Commodore C-六zig gewesen... ...und habe dann Mitte der Achtziger für einen Freund... ...ein PC-Programm geschrieben womit er seinen Modeschmuck verkaufen konnte.

00:03:50: Das hat dann so die heute würde man CRM sagen ERP, also die Erstellung der Rechnungen, Zahlungsverkehrs Nachbestellung war schon ganz kniffliges Teil.

00:04:05: Also hat mir sehr viel Spaß gemacht und da war ich ja schon immer so drin und seitdem mache ich das.

00:04:14: Und zur IT gehört auch der Datenschutz.

00:04:19: Da habe ich schon immer sehr aktiv gewesen Und mit der Datenschutz-Grundverordnung kamen dann ja auch Zertifizierungsprogramme und ich bin also seit... ...zweitausendachzehnt zertifizierter Datenschützbeauftragter externer.

00:04:33: Und bin da auch in sehr vielen Firmen hier in der Grafschaft unterwegs, und arbeite dort als externe Datenschutzbeauftragter.

00:04:42: Okay!

00:04:43: Ja, ganz spannend.

00:04:44: Also bei mir mit zwölf war es der Pentium Neunzig.

00:04:46: Da sehen wir, wir sind noch ein bisschen

00:04:48: auseinander.

00:04:50: Das scheint dann so zu sein, weil vor C-IV-Sechzig das war mir auch noch nicht bekannt.

00:04:55: Ja,

00:04:56: Pentium-Volta ist ja schon die fünfte Generation des PCs eigentlich

00:05:01: mit zwölf.

00:05:02: Also ein bisschen vorher ist man angefangen, drei, sechsen, achtziger, vier, sechs und achtzig Jahre, wann kam der Pentium?

00:05:11: Was hat mich besonders geprägt?

00:05:12: also ich bin ja meiner alleinerziehenden Mutter aufgewachsen und meine Großmutter Und meine Mutter ist in den Tränen von stürmen als ich dreizehn war.

00:05:22: Also viel zu früh und das hat mich sicherlich geprägt.

00:05:28: also Ich bin schon immer sehr selbstständig dadurch geworden Auch sehr selbstbewusst, dass hat mich nicht irgendwo geschwächt Und habe früh gelernt Verantwortung zu übernehmen für mich vor allem.

00:05:47: erst mal mit Übernimmt man ja erstmal Verantwortung für sich selber und nicht für andere.

00:05:53: Ja, also das hat mich auf jeden Fall geprägt.

00:05:57: Sicherlich ein sehr einschneidendes Erlebnis.

00:06:02: War Kommunalpolitik schon immer ihr Ziel oder hat sich das jetzt erst im Laufe der Zeit der letzten Monate entwickelt?

00:06:09: Wenn man so als Unternehmer ist ja nicht unbedingt das NC zu sagen ich möchte Politiker.

00:06:14: wie ist es bei ihnen entstanden dieser Gedanke?

00:06:17: Wie ist das bei mir?

00:06:18: Also dieses politische Interesse war schon immer da.

00:06:22: Ich war in der Fachoberschule, der erste Schulsprecher aus der Fachoberschule in der gewerblichen Schule Nordtorn.

00:06:31: Dieses Interesse an Gesellschaftsthemen und Politik gab es mir schon immer.

00:06:42: Früher hatten wir auch noch sehr interessante Politiker, sag ich mal.

00:06:45: So Leute wie Helmut Schmidt, den ich das für mich ein absolutes Paradebeispiel der auch Entscheidungen getroffen hat die nicht unbedingt populär waren.

00:06:55: Das muss man als Politiker einfach heute... müsste man heute auch mal wieder durchsetzen sehe ich so

00:07:02: und die Folgen ertragen.

00:07:05: ganz richtig also dass ist ein ganz wichtiges Ziel.

00:07:10: dass ich jetzt kommunalpolitisch aktiver geworden bin, das ist ja jetzt in den letzten Jahren so entstanden.

00:07:18: Ich bin seit dem Jahr zwei Tausend Siebzehn Mitglied bei der SPD im Ortsverein gewonnen.

00:07:23: War vorher sicherlich immer schon mal auch dabei.

00:07:26: aber, dass ich regulär als Mitglied bin und dort habe mich natürlich dann immer weiter mehr eingebracht.

00:07:34: Ich war letztes Jahr der Vorsitzender des Orts Vereins geworden Ja, und jetzt kandidiere ich als samtgemeine Bürgermeister für die Samtgemeinde Neun aus.

00:07:48: Welche Werte und welche Motivation treiben Sie persönlich an?

00:07:52: Unabhängig von der Politik?

00:07:54: also das ist für mich immer eine ganz wichtige Frage was sind so die Werte die hinter dem Menschen stehen?

00:07:59: gibt es da so zwei drei wo sie sagen die sind besonders wichtig.

00:08:04: Respekt ist mir wichtig gerade gegenüber anders denken den Menschen Meinungsvielfalt, Ehrlichkeit und oftmals gibt es so eine Neiddebatte bei Leuten die's halt auch geschafft haben.

00:08:23: So wie sie.

00:08:24: Erfolgreiche Unternehmer stehen immer so in dem Druck teilweise auch... Ah!

00:08:30: Guck mal schon wieder ein neues Auto.

00:08:32: Das kennen Sie sicherlich das sind so Sachen Da kann ich nicht... also, ja.

00:08:37: Ich warte halt den Respekt auch gegen jemand anders.

00:08:40: Das ist mir ganz wichtig!

00:08:41: Und wenn jemand was sagt und ich mach das dann hat er es auch zu tun?

00:08:45: Also, dass der verlässlich ist.

00:08:47: Und wenn die jemand sagt du, worum du mich bittest, das kanne ich nicht, dann ist das für mich auch okay.

00:08:54: Dann muss man die Meinung anderer einfach gelten lassen.

00:08:59: Und das finde ich ganz wichtig.

00:09:00: Das trifft's im Alltag, das trifft aber wahrscheinlich auch der Politik Wenn man Sachen zusagt, dass man sich daran hält.

00:09:10: Ich sag mal so früher war ein Handschlag wie einen Vertrag Heute sind Verträge halbe Bücher weil mit dreitausend Ausnahmen und hier und jeder möchte sich nicht festlegen Und ich bin wahrscheinlich auch deswegen... ...ich kandidiere ja nicht als unabhängige Kandidat Wie viele andere auch selbst wenn sie Mitglied einer Partei sind oder die da sehr nah stehen für die SPD.

00:09:38: Das ist bestimmt bundespolitisch momentan nicht einfach, aber ich möchte damit klarstellen dass ich für bestimmte Werte stehe.

00:09:47: Also eher soziale Gerechtigkeit ist mir ein ganz wichtiges Thema und auch das zeigt ganz klar... Ich habe meinen Standpunkt dafür stehe ich ein.

00:09:57: Ich hab gerade die Frage nicht gestellt hatte sie schon im Mund.

00:10:01: Wenn es Ihnen ganz wichtig ist, würde ich das gerne einmal klären.

00:10:04: Warum die SPD?

00:10:05: Warum haben Sie sich für diese Partei entschieden und was sind die Werte?

00:10:09: Sie haben's ja gerade schon mal ganz kurz gesagt soziale Gerechtigkeit.

00:10:12: aber wenn wir da vielleicht ein bisschen weiter in die Tiefe gehen... Was ist das wofür die Partei steht?

00:10:17: Weil in der Kommunalwahl ist mir der Mensch immer sehr wichtig und die meisten wie sie gesagt haben versuchen ja daher auch unabhängig uns so ein bisschen aus diesem Thema rauszuhalten.

00:10:28: Man kann das so oder so sehen, die Bundespolitik.

00:10:31: Jeder hat etwas zu kritisieren.

00:10:32: Das ist ja auch eine Eigenschaft, die viele Deutsche leider haben.

00:10:35: Warum haben Sie sich für die SPD entschieden?

00:10:37: Und was sind die Werte der Partei, die sie dort vertreten und sagen deswegen trete ich für Sie an?

00:10:44: Ich erwähnte gerade schon mal Helmut Schmidt, den ich also hoch verehrt habe.

00:10:49: Den ich als Mensch ... Als Kanzler hab' ich ihn ja nur als ... ... ganz junger Mensch kennengelernt, also bis ... ... dreiundachzig hat mich immer fasziniert.

00:11:00: Muss ich ganz ehrlich sagen auch ein Franz Josef Strauß.

00:11:04: Also man kann ja politisch sagen von mir, was man möchte.

00:11:06: aber so als Mensch fand ich ihn schon mit seiner doch mal sehr konkreten Aussagen doch durchaus interessant.

00:11:14: und aber die... Helmut Schmidt hat mich sicherlich da hingebracht in diese Richtung Sozialdemokratie die Kombination von Wirtschaft und sozialer Gerechtigkeit.

00:11:30: Wenn man ehrlich erweist, muss man wirklich sagen gab es auch bei Gerhard Schröder ganz stark.

00:11:34: das ist wenn ich das Thema Gerhard Schroeder oftmals aufbringe ja genau kommt diese Reaktion.

00:11:41: oh Gerhard Schwöder, Gastgerd vielleicht ist es eine Altersverbohrtheit?

00:11:46: Ich weiß es nicht.

00:11:47: oder hat jetzt denn im Nachhinein da ich sage mal ja ich weiß es die Verbindung Wirtschaft und Soziales.

00:11:59: Das liegt mir sehr am Herzen, das ist also dieses Gesamtpaket, dass wir auch alle mitnehmen in unserer Gesellschaft.

00:12:07: Jeder Unternehmer darf so viel Geld fürdienen wie er will.

00:12:10: Also soll er auch!

00:12:13: Wir sehen ja auch ein Elon Musk, das war unverständlich was da an Geld geht.

00:12:17: aber ich sage mal gerade hier in der kommunalen Geschichte... Und dann gibt es oft mal diese Night-Debatte woran ich gerade gesprochen habe.

00:12:26: Aber er muss auch für sein Unternehmen da sein, das ist wichtig finde ich.

00:12:34: Ja also sehr sehr charakterstarke Persönlichkeiten sowohl in Helmut Schmidt und Franz-Jürgen Strauss aber auch in Gerhard Schröder

00:12:41: haben

00:12:41: sehr polarisierende Menschen aber auch welche die glaube alle ganz ganz viel für Deutschland getan haben.

00:12:48: was dann so im hohen Alter bei dem einen oder anderen dort ist, das weiß ich nicht.

00:12:52: Wir wissen wie wir mal in dem Alter sind und ich hoffe, dass wir vernünftig bleiben und daraus lernen.

00:12:57: Aber ja also sehr interessante Vorbilder.

00:13:01: Wie sieht Ihre private Seite aus?

00:13:03: Was machen Sie wenn sie einmal nicht arbeiten oder vielleicht zukünftig nicht politisch aktiv sind?

00:13:10: Sie wissen es selber, wenn man selbstständig ist.

00:13:12: Ist eine vierzig-Stunden-Woche eigentlich eher selten?

00:13:15: Also eher Richtung Sechzig.

00:13:17: also das ist der Regelfall.

00:13:20: In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad.

00:13:23: je wandern bin ja auch mal froh mit meiner Familie einfach mal nichts zu tun den Sonntag auf dem Sofa genießen bei einem schönen Tasse Kaffee vielleicht ein bisschen Fernsehen gucken.

00:13:38: Ich fahre hin und wieder zum Fußball, zum FC Schalke Nullvier.

00:13:41: Das polarisiert jetzt wahrscheinlich auch wieder!

00:13:45: Aber da bin ich auch schon seit Uhrzeiten Fan von und so verbringt er meine Freizeit.

00:13:51: Wir fahren gerne mal über das langen Wochenende weg irgendwo in Städte, hauptsächlich zu Berlin.

00:13:57: Das ist unser Treffpunkt.

00:14:00: Da habe ich auch eine Verwandtschaft in Berlin.

00:14:02: Und wir suchen dort Theatervorstellungen... und solche Sachen.

00:14:09: Ja, das ist so was wir dann in der Freizeit machen.

00:14:11: Ich habe natürlich auch mal die Möglichkeit, ein langes Wochenende im Montag reinzuziehen.

00:14:16: Das muss natürlich arbeitstechnisch mit dem nächsten Samstag und Sonntag wieder reinholen, sage ich mal.

00:14:23: Aber es kann nicht als Selbstständiger doch anders als andere Leute regeln aber manchmal auch einfach gar nichts tun.

00:14:32: Einfach mal nur füße hoch!

00:14:35: Gar nichts zu tun.

00:14:36: Auch mal ein Akku füllen und nicht ständig auf hundert Prozent laufen, einfach mal bisschen runterkühlen.

00:14:43: Ja funktioniert halt auch nicht.

00:14:45: es ist halt viel Zeit die man in den Beruf verbringt und deswegen wenn man dann schon einen Ausgleichsort hat um dass die Familie die Hobbys oder zur Städte reisen ist das ist doch sehr schön weil immer nur im roten Bereich fahren.

00:14:57: das werden wir alle langfristig schaffen.

00:15:01: ja wir kommen einmal zum zweiten block.

00:15:02: warum möchten sie überhaupt kandidieren?

00:15:05: Warum möchten Sie Samtgemeinde Bürgermeister in Neunhaus werden?

00:15:08: und warum gerade jetzt?

00:15:10: Ja, ich möchte Samtgemeinde Bürгermeister werden weil ich meine Erfahrung meinen Wissen mit einbringen möchte.

00:15:19: Gerade aus dem unternehmerischen Bereich weiß vieles wissen was sich aus den Unternehmen mit mitbringe was dort an Fragestellungen ist Und ich möchte gestalten und nicht nur verwalten, das ist für mich ganz wichtig.

00:15:36: Also ich möchte dort Dinge in Bewegung setzen die uns voranbringen, die uns als Gesellschaft voran bringen und diese dort auch umsetzen.

00:15:50: Warum gerade jetzt?

00:15:51: Wir hören es doch als Wahl!

00:15:52: Da muss man ehrlicherweise sagen der jetzt die Gesamtgemeinde Bürgermeister wird für acht Jahre gewählt.

00:15:59: Wer ich in acht Jahren antreten würde wäre ich Das ist denn ja auch schon, könnte man noch bis sieben Sechzig davon antreten.

00:16:10: Das wäre dann dann seventy-fünf beim Aufhören.

00:16:12: Ich glaube das sehen wir oft.

00:16:15: Wir hatten es gerade bei Herrn Schröder der im Alter vielleicht auch mal ein bisschen.

00:16:19: will ich nicht grundsätzlich sagen dass er schlecht sein muss aber irgendwie sollte man auch sagen man muss doch mal den Jungen nachkommen lassen weil die ja doch anders denken als wir.

00:16:28: Es ist glaube ich eine sehr gute Einstellung.

00:16:30: das bedeutet Sie treten jetzt an für eine Legislaturperiode.

00:16:35: Das ist das Ziel, was ja... oder ist das etwas, was noch nicht feststeht?

00:16:40: Da

00:16:40: stehe ich noch nicht fests!

00:16:41: Aber mit vierundsechzig nochmal ne zweite Legislatur antreten muss man sich überlegen.

00:16:51: Das wird sicherlich auch dem Schuld sein, was nachkommt, muss man ehrlicherweise sagen.

00:16:56: aber ich werde auch nicht an den Sessel kleben.

00:16:59: Es ist auch oftmals, wenn der Politik das viele Leute dort einfach an einem Sessel kleben und nicht wissen wann sie das an andere übergeben wollen.

00:17:10: Wenn man natürlich selber sieht... Ich werde ja auch probieren denn ich trete ja an für die SPD im Amt selber habe ich als Hauptverwaltungsbeamter Neutralität zu waren Werde aber natürlich dann auch gucken, ob es denn in acht Jahren einen entsprechenden Nachfolger vielleicht in meinen eigenen Reihen gibt.

00:17:34: Oder vielleicht muss ja gar nicht... Auch kann ich auch durchaus einen außerhalb der Partei sein, die man sich vielleicht schon ein bisschen heranzieht oder mit Wissen vorbereitet.

00:17:50: Ich habe ja in den letzten Monaten sehr viele Kurse zum Verwaltungsrecht besucht, zum Haushaltsrecht und, also ich habe mich da schon sehr darauf vorbereitet.

00:18:03: Das ist ja doch etwas anders als wenn man einen kaufmännischen Hintergrund eher hat oder wirtschaftlichen Hintergrund und habe dafür sehr viel Zeit und auch sehr viel Freude investiert muss ich ehrlicherweise sagen es war sehr interessant.

00:18:18: Man hat vieles gelernt aber toll Das Kommunalverfassungsgesetz und solche Geschichten.

00:18:27: Ja, toll!

00:18:28: Hat Spaß gemacht.

00:18:30: Sehr schön.

00:18:31: Wofür stehen Sie persönlich?

00:18:33: Und warum sind sie aus Ihrer Sicht der richtige Kandidat für dieses Amt?

00:18:38: Ich möchte den Bürgern zuhören.

00:18:42: Ich möchte dem Bürger das Gefühl geben dass die wahrgenommen werden, dass wir transparente Politik machen und den Bürgern auch eine entsprechende Rückmeldung geben.

00:18:55: Das ist für mich extrem wichtig!

00:19:00: Wir reden alle von Achtir Haus, die Türen des Rathaus müssen offen sein... Da reden wir alle von.

00:19:05: Aber ich möchte wirklich rausgehen Die Leute treffen.

00:19:10: Ich merke selbst schon Wenn ich irgendwo hinkomme, die Leute kommen auf mich zu Reden mit mir erzählen mir Probleme oder einfach nur was sie bewegt.

00:19:22: Manchmal kommen auch ganz konkrete Sachen, Hundelsteuer, Grundsteuer.

00:19:26: Das brauchen wir alles gleich hier diskutieren und ich möchte zu meinem Bürgern gehen.

00:19:34: Also das wird immer... diese Hemspiele ins Rathaus zu gehen, zur Bürgersprechstunde, das ist sicherlich da.

00:19:41: aber ich möchte auch zu den Leuten hingehen vor Ort mit ihnen reden ja und dass dann auch umsetzen.

00:19:52: Menschen-Bürgernahe, Bürgermeister sein.

00:19:56: Ja absolut!

00:19:57: Das ist für mich wichtig und ich muss auch nicht alles besser wissen.

00:20:01: Wenn ihr um einer guten Idee ankommt können wir die gerne umsetzen.

00:20:04: Ich möchte nicht so sagen...ich weiß ja alles.

00:20:06: Ich bin der Beste, ich bin der Glücks, das bin ich nicht.

00:20:10: Und wenn ihr um eine gute Idee kommt finde ich super dann möchte ich die gerne noch umsetzten mit ihm.

00:20:16: Bin da zu allem bereit

00:20:18: Schön.

00:20:19: Was sind aktuell die größten Herausforderungen in der Samtgemeinde

00:20:22: Neunerz?

00:20:24: In der samtgemeinden Neuners?

00:20:25: die größte Herausforderung ist sicherlich momentan die wirtschaftliche Lage zu einen, die Samt Gemeinde ist durchaus hoch verschuldet weil die Stadt Neunert.

00:20:38: da müssen wir sicherlich gucken wie wir den Haushalt in Form bringen auf Dauer.

00:20:46: Das sind ja teilweise auch Sachen, die durch große Investitionen kommen.

00:20:49: Wir kriegen jetzt eine neue Grundschule.

00:20:51: Wir bekommen mindestens einen neuen Feuerwehr.

00:20:53: Die ist ja schon baubefindlich Da wird noch mehr nötig sein.

00:21:00: Aber wir müssen da dann einfach auch ansetzen und den Haushalt vernünftig aufstellen Und den Leuten noch sagen wie es zustande kommt und das auch den Leuten zeigen.

00:21:17: Und dann ist halt mir besonders wichtig, denn wir haben gerade diese Verbindung zur Wirtschaft herzustellen.

00:21:22: Ja?

00:21:24: Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben und wie möchten sie mit Bürgern, mit Unternehmen, mit Vereinen und den Mitgliedsgemeinden zusammenarbeiten?

00:21:33: Jetzt kommt so eine Flosse mit möglichst eng und mit jedem immer persönlich sprechen und das wird hier wahrscheinlich jeder mehr oder wenig ähnlich gleich beantworten.

00:21:43: aber...

00:21:44: Was verstehen Sie darunter?

00:21:45: Weil das ist richtig.

00:21:46: Die Flosken haben wir jetzt alle gehört, aber was ist Ihre Interpretation davon?

00:21:51: Zum Beispiel wenn ich mal in die Wirtschaft gehe fahre mit der Wirtschaft an weil das kann ich selber sehr gut beurteilen.

00:21:57: Ich bin seit nineteen-neunzig mit meinem Gewerbe in der Stadt Neunhaus ansässig.

00:22:04: Außer einen Gewerbesteuerbescheid habe ich noch nie etwas von der Stadt bekommen keine Einladung zu Gesprächen, kein Treffen innerhalb von irgendwelchen Wirtschafts-Sachen und das würde ich auf jeden Fall ändern.

00:22:20: Also wir müssen da viel enger zusammenkommen.

00:22:24: wenn wir jetzt in der Wirtschaft das sehen, dann werden wir intensiv daran arbeiten müssen.

00:22:31: Die Zusammenarbeit der Mitgliedsgemeinden ist sehr wichtig weil wir starke Mitglieder haben und auch finanzielle schwache Mitglieder gibt es schon.

00:22:41: Ein Ausgleich in den Haushalt ist sehr wichtig, um die Eigenständigkeiten der Gemeinden zu garantieren.

00:22:47: Was mir persönlich sehr wichtig ist.

00:22:50: Weil ... In meinen Gesprächen und in den Gemeinen.

00:22:53: es ist ganz klar ich bin Lager Ich bin Neunhauser Jetzt kommt ein Stadtteil Feldhausender.

00:22:59: Ich bin Escher, ich bin Osterwalder Oder ich bin Georgstorfer Hoffentlich habe ich niemanden vergessen.

00:23:04: Grasdorfer Das sind für mich Merkmale, die stehen auf Verwerte.

00:23:14: Man merkt das in den kleinen Gemeinden.

00:23:15: wie dort zusammengehalten wird, wie die Straßen da zusammen sauber gemacht werden – das ist toll!

00:23:22: Also da ist eine gesellschaftliche Verbindung innerhalb dieser Gemeinden und die identifizieren sich auch darüber dass sie halt einer gewissen Gemeinde angehören.

00:23:32: Deswegen ist dort die Zusammenarbeit extrem müchtig.

00:23:37: Mit dem Bürgert haben wir ja gerade schon.

00:23:38: ich möchte zu den Bürgern gehen, natürlich auch zu den Vereinen.

00:23:43: Auch da müssen wir natürlich gucken dass wir dort die Vereine zusammenbringen nicht nur den einzelnen Vereinen sondern die Vereinen und die müssen wir auch aktiv unterstützen das sie sich gut entwickeln können weil Vereinsarbeit wird immer schwieriger gerade arbeiten im Vorstand Verantwortung übernehmen wird schwierig.

00:24:09: Und da müssen wir auch sehen, dass wir die Vereine vielleicht entlasten gerade im Bereich der Bürokratie.

00:24:17: Da habe ich schon mal angedacht, hab' ich auch schon mal erzählt in anderen Gesprächen, das ist rechtlich so eine Geschichte, die müsste man abklären, vielleicht den neuen aus dem VVV wieder aufleben lässt und dort die Möglichkeit schaffen Fördermittel zu beantragen oder halt, wenn ein Verein mal die Frage hat.

00:24:41: Mensch wie können wir dieses oder jenes Projekt fördern?

00:24:46: Oder jetzt kürzlich kamen wieder ja die Meldung mit der Kleinstförderung dass wir sowas schnell weitergeben an Vereine oder auch organisierte Gruppen gibt es ja auch.

00:24:59: also die müssen ja nicht gleich eingetragen für eine sein um solche Mittel abzurufen und bei diesem Abruf auch aktiv unterstützen die Hilfe dort geben.

00:25:11: Es geht ja manchmal nur um den Rasenmäher, der neu werden soll und wenn wir die Fördermittel nicht abrufen, andere rufen sie ab.

00:25:21: Die Kleinstfördermittel war beim letzten Mal innerhalb von vierundzwanzig Stunden bei der Förderpot leer.

00:25:27: es ist auch nicht die Welt sind glaube ich knapp achthundert-achtzigtausend Euro weil ich das richtig im Kopf habe.

00:25:32: aber viele kleine Sachen können dort gemacht werden und das sollten die Leute auf jeden Fall nutzen Und besser bei uns als bei jemand

00:25:39: anderem.

00:25:43: Was unterscheidet sie von dem anderen Kandidaten?

00:25:45: Im neuen Haus sind es ja zwei, neben ihnen ein weiterer Kandidat Michael Kramer der kandidiert.

00:25:50: was unterscheidet sich von ihm und warum sollten die Wähler Sie wählen?

00:25:54: Also ich möchte mich jetzt ungern über jemand anders definieren.

00:25:58: also Die Leute sollen schon wissen wofür Ich stehe Und der andere wird ja auch.

00:26:04: Michael Krammer wird ja Auch erzählen Wofür er steht und ich steh halt für eine moderne Verwaltung, eine offene Verwalter, eine transparente Verwaltung.

00:26:14: Das sind meine Werte die ich dort einbringen möchte und er wird seine Werte haben und die Wähler werden das am threiztenden September sicherlich genau beurteilen können und auch ihre Entscheidung treffen.

00:26:35: Wenn diese Wahl dann am thirteenth im September, sie wird ja bei uns entschieden sein.

00:26:38: Weil wenn nur zwei Kandidaten sind es wird also keine Stichwahl geben.

00:26:45: Ich werde der Bürgermeister aller Bewohner sein und Einwohner der Gemeinde, der Samtgemeinde Und ich arbeite jetzt auch schon wenn wir von den Fraktionen mal ausgehen durchaus in Gesprächen mit der CDU zusammen oder mit den Grünen.

00:27:03: da trifft man sich schonmal tauscht Ideen aus.

00:27:08: Das ist nicht so, dass der Bürgermeister aller sein wollen.

00:27:19: Wir sind gespannt wie die Wähler entscheiden.

00:27:21: hier in Neunhaus ist ja das Spannende.

00:27:23: es gibt keine Stichwale.

00:27:24: wir werden zumindestens am Abend des dreizehnten spätestens am Morgen des vierzehnten wissen wer der nächste samtgemeinende Bürgermeister ist.

00:27:32: Bei anderen Gemeinden wird das ein bisschen spannender, da erwarte ich dann doch noch zwei Wochen später eine Stichwahl.

00:27:37: hier ist es klar.

00:27:38: Das ist das Schöne!

00:27:39: Wir gehen in den dritten Block.

00:27:41: was erwartet uns wenn Sie gewählt werden?

00:27:43: Nehmen wir an sie werden gewählt.

00:27:45: Was sind Ihre drei wichtigsten Projekte und was möchten Sie in den ersten hundert Tagen konkret anstoßen?

00:27:52: also wir haben ja alle einen Thema offenshirmen.

00:27:54: wir haben uns gerade im Vorgespräch darüber unterhalten bezahlbarer Wohnraum.

00:27:59: Das ist sicherlich ein wichtiges Thema.

00:28:02: Das werden wir genau beurteilen, wie hoch der Bedarf ist.

00:28:05: Da haben wir gerade ja das Gespräch darüber im Vorgespräch und alle die mich kennen wissen auch dass ich ein großer Freund einer GEWO wäre eine Niedergrachschaffter GEWo.

00:28:18: Das ist durchaus was für mich interessant ist aber Da sind wir auf den Landkreis wahrscheinlich angewiesen, beziehungsweise auch weitere niedergrachschaffter Gemeinden.

00:28:29: Ob das denn so klappt weiß ich nicht aber das will ich in den ersten hundert Tagen klären.

00:28:36: wo dort die Richtung hingeht Das ist für mich ganz wichtig.

00:28:40: Wir haben ja auch gerade schon ein Modell zusammengesprochen dass es Investoren gibt die bauen und die gemeine Mieter ist.

00:28:50: Also es ist jetzt nicht so, dass ich da fest eingefahren bin.

00:28:53: Aber ich will nach hundert Tagen sagen können... So!

00:28:56: Da geht die Reise hin und wenn die anderen nicht mitziehen, dann müssen wir halt unser eigenes Ding machen.

00:29:00: Ich habe auch schon mit anderen Unternehmern gesprochen, die durchaus bereit sind in solchen Geschichten einzusteigen weil bezahlbar Wohnraum auch Wirtschaftsförderung ist.

00:29:12: Weil wenn ich Arbeitnehmer haben möchte vor Ort wollen sie auch wohnen Brauchen wir nicht darüber reden, das ist ganz wichtig.

00:29:21: Der zweite Punkt ist sicherlich was ich gerade schon mal angesprochen habe die Wirtschaftsförderung.

00:29:26: da möchte ich enger mit den Firmen zusammenarbeiten aber auch die Wertschöpfung innerhalb der Gemeinde steigern dass man sich regelmäßig trifft als Unternehmer zum Beispiel überhaupt in die Firmen geht.

00:29:44: Ich kann's ja verstehen.

00:29:44: Bei so einem einzelnen Unternehmer wie mir, dass da nicht der Bürgermeister einmal im Jahr vorbeikommt – alles okay!

00:29:50: Aber man kann sich trotzdem mal mit mehreren Leuten die ähnliche Größe-Strukturen haben oder treffen und dort Gespräche führen.

00:29:59: Wie können wir euch weiter voranbringen?

00:30:01: Wie kriegen wir euch größer?

00:30:02: Wie schaffen wir es Wirtschaftsleistung in der Gemeinde zu halten?

00:30:07: Dazu gehören dann auch zum Beispiel Projekte in der erneuerbaren Energie Die dort anstehen.

00:30:14: Wir haben in Asche einen Windpark, der jetzt repowert werden soll.

00:30:19: also da steht an die Windkrafträder sind halt im Alter das sie jetzt erneuert wären.

00:30:24: auch da ist es wichtig dass wir die Wirtschaftsleistung in der Gemeinde auch sehen bei solchen Projekten und fördern auf das jetzt.

00:30:33: Windenergie ist PV Speichertechnik.

00:30:36: ich bin da vollkommen offen was wir dort in Zukunft machen, aber wir werden sehen dass wir dort vorankommen müssen.

00:30:43: Das ist für mich ganz wichtig und ich möchte natürlich eine bürgernahe Politik führen.

00:30:48: Aber das werden die Leute sehr schnell merken.

00:30:50: Da baue ich keine hundert Tage.

00:30:53: Was ist die langfristige Vision?

00:30:55: Die sie für die Samtgemeinde Neunhaus haben?

00:30:57: also wie soll sich Neunaus in den nächsten zehn Jahren entwickeln?

00:31:01: Also meine Version ist für die samt gemeinden, dass die leute nicht nur dort wohnen können sondern auch wohnen wollen.

00:31:10: Also dass wir ein lebenswerte Samtgemeine sind, wo man gerne wohnt, wo wir die Strukturen dafür schaffen oder verbessern, die wir jetzt schon haben und das man sagt hier lebe ich gerne.

00:31:23: Hier möchte ich sein, hier möchte ich meine Familie gründen oder erweitern oder ich möchte, dass meine Familie zu mir zieht.

00:31:29: Das ist mir ganz wichtig.

00:31:31: Ich möchte, in vielen Punkten gerade der Stadt Neunhaus ist es ja so Grüner werden.

00:31:41: Also mehr Natur, das sind natürlich Klimaanlagenbäume und Sträucher.

00:31:46: Das sind Sachen die stehen uns ja alle bevor in der Zukunft durch den Klimawandel.

00:31:54: Ja das sind so meine Ziele.

00:31:55: da möchte ich daran arbeiten dass wir wirklich einfach eine gute Zukunft eingestellt sind.

00:32:00: Gerade wir können überdiskutieren woher der Klimawandel kommt.

00:32:03: Das können wir ja nun reden wie wir wollen.

00:32:05: Fakt ist Er ist da.

00:32:08: Wir werden stark geringe Ereignisse haben, wir haben jetzt schon wieder sehr heiß seit einigen Tagen, morgen wird es dann wahrscheinlich wieder sehr kalt und das sind alles so Sachen, da müssen wir uns als Gemeinde darauf vorbereiten und auch entsprechende Maßnahmen treffen.

00:32:24: Da gibt's ganz tolle Projekte schon in anderen Gemeinden.

00:32:29: Da bin ich mittlerweile auch sehr gut vernetzt die auch für uns gut sind.

00:32:34: Wir reden über Versiegelung von Flächen, wo wir dran müssen.

00:32:39: Das geht nicht immer nur mit Betonsteinen.

00:32:42: Da muss halt auch mehr Grün sein und das ist denn auch immer mehr Lebensqualität?

00:32:49: Ja.

00:32:51: Also ein grüneres Neunhaus in den nächsten zehn Jahren, wo die Menschen gerne wohnen wollen!

00:32:57: Wenn Sie am Ende Ihre Amtszeit zurückblicken, woran sollen die Bürger genau das erkennen?

00:33:02: Dass ihre Wahl am thirteenth und neunten die richtige Entscheidung

00:33:05: war.

00:33:08: Also wie machen sie das messbar?

00:33:11: Also Menschen

00:33:12: das erkennen.

00:33:13: also ich möchte nicht dass die menschen über mich reden sondern dass die Menschen sagen poch was hat sich neu noch toll entwickelt?

00:33:19: Die gesamte samtgemeinde wir sind als gesellschaft zusammengerückt Wir haben viele projekte super verwirklich wir haben letzten zehn jahr uns gut entwickelt, sind gewachsen am bestenfalls.

00:33:34: Also das Wachstum ist ja immer so.

00:33:36: was wir immer anstreben, immer größer werden, ob es immer gut ist weiß ich nicht.

00:33:41: aber dass wir einen soliden Haushalt hingelegt haben in der Zeit und damit nicht ich alleine bin da nur oben so einer der wird ein bisschen... Das müssen wir als Gemeinschaft und hinterher muss man gar nicht großartig über mich reden sondern muss sagen hier Neunhaus hat sich in der Amtszeit gut entwickelt.

00:34:01: Schön!

00:34:03: Als letztes möchte ich Ihnen noch zwei Fragen stellen, eine die natürlich meinen eigenen Bezug zum Bauen hat.

00:34:09: wir haben über bezahlbaren Wohnraum schon gesprochen auch im Vorgespräch ganz intensiv.

00:34:16: viele Menschen wünschen sich ein eigenes Zuhause.

00:34:18: es ist immer noch einer der größten Wünsche gerade bei uns hier im ländlichen Bereich Und möchten in unserer Region bleiben und ihre Zukunft aufbauen.

00:34:26: Welchen Rat würden Sie diesen Menschen mit auf den Wegen geben, die jetzt hier darüber nachdenken, Eigentum zu schaffen?

00:34:34: Egal ob es das Einfamilienhaus ist, das Doppelhaus, das Reihenhaus, die Eigentumswohnung.

00:34:38: aber was wäre so?

00:34:39: Ihr Tipp für die Menschen, die hier gerne in der Grafschaft sesshaft werden möchten?

00:34:44: Fängt früh an!

00:34:45: Wenn wir von jungen Menschen reden fangt früh an.

00:34:48: seid mutig weil Ich kann das nur unterstützen.

00:34:52: Wir werden es auch als probieren, wir haben gerade vorgesprochen bezahlbare Gründe sind dazu ein wichtiger Schritt.

00:35:00: Aber seit mutig Das ist ja.

00:35:02: jetzt könnte ich über vielen Ganzen da bin ich nicht so der.

00:35:06: Da gibt's andere Bauförderer oder Banken.

00:35:09: die können sicherlich besser als ich.

00:35:10: aber letztendlich muss ich sagen Ich kann besser in meinen Eigenheim investieren als im Miete.

00:35:16: wahrscheinlich dass wird für viele so sein.

00:35:19: Wir reden ja vor allem auch einer Gesellschaft, die schon wieder die Erben der Erbengesellschaft sein werden und mutig sein.

00:35:27: Einfach machen und wenn ihr arbeiten geht dann könnt ihr das sicherlich bezahlen und finanzieren.

00:35:36: Und selbst wenn sich denn die Lebensumstände ändern man kann es ja auch wieder verkaufen aber hat ja schon Werte geschaffen und ich finde ein Eigenheim gibt eine Sicherheit Persönlich in der Familie Sicherheit, man ist nicht abhängig von steigenden Mieten.

00:35:53: Bei jungen Menschen wird es jetzt so sein.

00:35:56: wir können uns nicht mehr unbedingt nur auf Rente verlassen.

00:36:00: ich kann das sehr gut beurteilen.

00:36:02: Ich habe nie die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt weil ich direkt selbstständig geworden bin.

00:36:06: ich bin vom vornherein aus dem Ganzen soziales Themen rausgefallen.

00:36:10: ich hab vom vorne rein aber auch mich privat kranken versichert.

00:36:15: Ich habe mich von vornherein aber auch um meine Altersversorgung gekümmert.

00:36:20: Das fing mit Kleinigkeiten erst mal an, noch nur fünfzig Mark im Monat.

00:36:24: auf diesen Fünfzig Mark steht mein Haus.

00:36:30: Das kann ich jedem einfach nur empfehlen zu machen weil das ein wichtiger Punkt ist sein Lebensabend zu gestalten

00:36:41: und

00:36:41: wir werden uns nicht darauf versachsen können dass der Staat alles für uns macht.

00:36:45: Und wenn wir heute von Rente mit Siebzig reden, meine Alterungsplanung ging bis vor kurz noch dahin.

00:36:52: Dass ich gleich gehe so Anfang sechzig in Rente das wird sich ja, wenn nicht gewählt werde deutlich verschieben.

00:36:59: aber Das ist halt so.

00:37:01: man kann selbst viel machen und da ist ein eigenheim.

00:37:06: die Sicherheit auf jeden Fall Die.

00:37:08: man hat das eigene heim da kümmert man sich auch drum.

00:37:12: dass wird man denn auch sehen in der Gesellschaft selber, wenn das mein Eigentum ist, pflege ich es anders.

00:37:19: Ich pflege auch den Raum davor anders.

00:37:22: Das sieht dann alles doch ein bisschen aus.

00:37:27: Vielen Dank für das Statement!

00:37:28: Vielen dank für die offenen Worte.

00:37:31: Wenn Sie als Letztes den Hörer an und vielleicht auch den Zuschauern bei YouTube nochmal einen Statement mitgeben möchten... Das kann ein Satz sein, dürfen aber auch zwei drei sein.

00:37:44: Den Sie als Letztes einmal mitgeben möchten?

00:37:48: Wir hatten es ja vorhin vorgespielt, da ging's halt um Digitalisierung und dazu möchte ich noch mal gerne was sagen.

00:37:53: Da bin ich ja durchaus... das ist ja mein mit je mein Beruf und künstliche Intelligenz KI ist geistert überall durch die Räume.

00:38:03: wir werden als Gemeinden deutlich digitaler sein müssen und auch werden, mit allen Sicherheitsaspekten die dazugehören.

00:38:13: Datenschutzbereiche noch in der Datensicherheit das ist ganz selbstverständlich.

00:38:17: aber gerade junge Menschen ich sehe es bei meiner Tochter sie gehen lieber an die App als irgendwo anders hin so und da wären wir uns ganz anders aufstellen müssen.

00:38:31: und aber wir müssen immer ein Blick behalten.

00:38:35: klar wir reden immer von Auch eine Gemeinde ist Dienstleister, aber wir sind Gemeinde und nicht nur Dienstleiser.

00:38:45: Und da ist es dann auch ganz wichtig alle Menschen mitzunehmen.

00:38:48: Es gibt einen Recht auf Analog.

00:38:50: Das dürfen wir nicht vergessen.

00:38:53: Ob das Gespräch ist, dass man vorbeikommt oder beim Ruf schickt... Das ist für mich ganz wichtig.

00:39:00: Vielen Dank für das Interview!

00:39:03: Noch mal, am Ende wie immer der Appell.

00:39:06: Liebe Hörer, liebe Zuschauer, gehen Sie am Sonntag den dreizehnten September wählen.

00:39:12: Treffen sie Ihre Entscheidung?

00:39:13: Das ist Demokratie, dass Sie Ihrem Lieblingskandidaten die Stimme geben – entweder Carsten Müller oder Michael Kramer in der Samtgemeinde Neunhaus!

00:39:23: Ich bin sehr, sehr gespannt auf das Ergebnis und bedanke mich ganz herzlich für dieses Interview.

00:39:27: Ja, danke schön, Herr Stahl.

00:39:35: Alles was du zum Thema Hausbau, Sanierung und Nachhaltigkeit wissen musst.