Dein Bauexperte - mit Tobias Stahl

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00:00:00: Herzlich willkommen zu Dein Bauexperte.

00:00:03: Wir haben heute eine ganz besondere Folge, Bauexperte trifft Landratskandidatin!

00:00:09: Ich darf heute hier mit Anja Terhorst, Landrats-Kandidatin der CDU sitzen und wir wollen heute am Erfahren.

00:00:18: wer sind sie überhaupt?

00:00:20: Wie sind Sie auf die Idee gekommen für dieses Amt zu kandidieren und was würde sich verändern wenn sie gewählt werden?

00:00:29: All dies erfahrt ihr nach dem Intro.

00:00:35: Dein Bauexperte mit Tobias Stahl, alles was du zum Thema Hausbau, Sanierung und Nachhaltigkeit wissen musst!

00:00:45: Frau Terhorst erzählen Sie doch einmal wer sind sie?

00:00:48: Und was sollte man unbedingt über den Menschen anja, Terhorsten Wissen?

00:00:53: Lieber Herr Stahl zuallererst möchte ich mich bei Ihnen bedanken dass Sie mir überhaupt die Möglichkeit bieten mit diesem Podcast über mich zu sprechen und mich bekannt zu machen.

00:01:04: Ich freue mich sehr heute hier zu sein, vielen Dank für diese Möglichkeit!

00:01:08: Sehr gerne, vielen dank dass Sie sich die Zeit genommen haben und möglichst viele Hörer sie kennenlernen dürfen um dann im September eine gute Wahl zu treffen.

00:01:16: Auch dafür danke ich Ihnen.

00:01:18: Ja wer bin ich?

00:01:19: Ich kann das absolut nachvollziehen.

00:01:21: Das ist ne ganz wichtige Geschichte Zu verstehen was mich bewegt wo ich herkomme.

00:01:28: Wo soll ich anfangen, lieber Herr Stahl?

00:01:30: Ich habe viel zu erzählen.

00:01:32: Ich glaube, ich fange an zu sagen... ...ich bin in einem kleinen Dorf im Ämztland groß geworden.

00:01:40: Man würde so bei uns zu Hause sagen hier gleich um die Ecke und dafür müssen Sie schon verstehen.. ..ich hab viele Jahre in Hannover und auch Hildesheim zum Schluss gearbeitet Und mir ist es ein Anliegen gewesen, an jedem Wochenende nach Hause zu fahren.

00:01:56: Und da sind natürlich vier Stunden Autofahrt oder lassen sie das auch mal bei guten Verkehr und bei gutem Zugverbindung drei Stunden sein.

00:02:04: aber dass dieses vom Emsland von meinem Elterndorf hier herfahren wirklich gefühlt gleich um die Ecke.

00:02:13: Ich durfte mit zwei Geschwistern groß werden habe direkt nach der Grundschule das Gymnasium in Sögel besuchen dürfen und möchte auch sagen, dass das Gymnasium im Sögle eine Errungenschaft von guter Kommunalpolitik war.

00:02:31: Ebenso die Möglichkeit mit dem Bus vom Dorf da hinzukommen.

00:02:36: Ich glaube sonst wäre es auch wirklich ne ganz schwierige Geschichte gewesen so einen guten Bildungsweg überhaupt einschlagen zu können.

00:02:44: Meine Eltern kommen beide von landwirtschaftlichen Höfen, sind richtig aktiv in der Landwirtschaft gewesen und bei uns zu Hause war immer so eine Haltung, so ne Grundphilosophie da.

00:02:57: Die Tiere geben den Takt an!

00:03:00: Ich habe das gar nicht so kennengelernt dass man von achtem dreißig oder vierzig Stunden im Wochen sprach sondern es ging immer darum, dass man Fokus hatte.

00:03:10: was steht gerade an?

00:03:11: Was ist zu tun?

00:03:13: Sie hatten das im Vorgespräch schon gesagt.

00:03:15: Das heißt, sie kommen aus sehr bodenständigen Verhältnissen von einem landwirtschaftlichen Hof und sie hatten so schön – das ist mir in Erinnerung geblieben – damals auch den Bus angesprochen und sah dadurch war es ihnen überhaupt möglich zur Schule bzw.

00:03:29: Abitur zu machen?

00:03:30: Ist das richtig?

00:03:31: Ja ich glaube, dass kann ich so sagen!

00:03:33: Das war ein ganz wichtiger Baustein, das gute Kommunalpolitik dafür gesorgt hat, von dem Dorf aus, in dem ich groß geworden bin überhaupt die Möglichkeit bekommen haben zu dieser Schule zu kommen.

00:03:47: Sie haben ja gerade schon so ein bisschen was angesprochen.

00:03:49: wie ist Ihr persönlicher und beruflicher Weg bis hierhin verlaufen wenn wir da vielleicht einmal weitermachen und sie uns ein bisschen auf die Reise mitnehmen?

00:03:59: jetzt bis zur Kandidatur?

00:04:00: Was ist so in den letzten Jahren dort gewesen auf ihrem beruflichen Weg?

00:04:05: Ja, sehr gerne.

00:04:06: Nach dem Abitur eine große Leidenschaft für MIND-Fächer herstaunten.

00:04:11: Die

00:04:11: teile ich absolut!

00:04:13: Genau Ich habe in Hannover nach dem Maschinbaustudium direkt die Beamtenausbildung für den gehobenen Dienst in der staatlichen Bauverwaltung ablegen dürfen.

00:04:24: Das war mir eine Ehre das war eine sehr hochwertige Ausbildung direkt nach dem Studium.

00:04:30: Ich mag das fast ein bisschen wie mit einer Lehre vergleichen.

00:04:34: Man schnuppert in verschiedene Berufsbilder des staatlichen Hochbaus hinein, bekommt durch die Beamtenausbildung noch diese umfangreichen rechtlichen Hintergründe – da muss ich Ihnen schon vorweg sagen uns ja heute auch sehr beschweren.

00:04:47: wir sprechen hier von Bürokratie und wirklich im großen Umfang Das habe ich gelernt eineinhalb Jahre mit dem Fokus auf

00:04:56: Bauen Da teilen wir eine gemeinsame Leidenschaft.

00:05:01: Das freut mich natürlich sehr, da kommen wir im dritten Block noch mal drauf zu sprechen.

00:05:04: wie ging es dann weiter?

00:05:06: Genau ich durfte verschiedene Positionen in der staatlichen Bauverwaltung innehaben auch tatsächlich nach einigen Zeiten einer guten Bearbeitung.

00:05:16: also ich war richtig auf Baustellen habe Krananlagen und Aufzugsanlagenbau geleitet und nach so einer Einarbeitungszeit bin ich nach und nach in guter Führung.

00:05:26: Das ist mir auch persönlich ein großes Anliegen.

00:05:29: Menschen in Stärken auch zu fördern, also nach einer guten Führungs- und Einarbeitungszeit bin ich in verschiedene Führungspositionen gehoben worden.

00:05:40: Bin auch durch gute begleitende Maßnahmen immer wieder in meiner Selbstreflexion angehalten worden mich weiterzuentwickeln Und nach einiger Zeit... Ich verliere da mittlerweile den Überblick über die Jahre.

00:05:53: Ich mag sagen, mitten im Leben zu thirty-fünf müssen Sie sich vorstellen.

00:05:58: Bekam ich diesen berühmten Anruf?

00:06:01: Frau Terhorst könnten sie sich vorstellen in den Aufstieg des höheren Dienstes zu gehen?

00:06:05: und ich glaube, ich darf sagen, ich bin eine der wenigen Frauen die im Land Niedersachsen so einen Anrufe bekommen hat.

00:06:12: und nach einer guten Eingangszulassungsprüfung müssen Sie es sich vorstellen also eine Zulassunsprüfungen.

00:06:18: ob ich geeignet bin durfte ich nach vielen Jahren und Berufserfahrung Noch einmal eineinhalb Jahre unterschiedliche berufliche Stationen kennenlernen und das so mitten im Leben mit dem ganzen Rüstzeug, was man schon hatte.

00:06:32: Das war wirklich... Wirklich eine intensive Zeit, zum Beispiel durfte ich drei Monate lang bei einer Bundeswehrkaserne in die Tiefen gehen.

00:06:42: Ich war beim Gewerbeaufsichtsamt eingesetzt und habe mich dort mit Bümsch-Waffahren.

00:06:47: Ich glaube das ist auch eine wichtige Aufgabe später als Landräder einen guten Blick auf diese komplexen Verfahren zu haben.

00:06:55: also auch da nochmal ein Tiefgang.

00:06:57: dann waren verschiedene Ministerien, auch Bundesministerien wurden nochmal hospitiert in dieser Zeit.

00:07:05: Es gab verschiedene Angebote hineinzuschnuppern.

00:07:07: und zum Schluss, da knüpfe ich dann an wie ging es weiter?

00:07:11: war ich im Finanzministerium und durfte nach dem Aufstieg dort einige Jahre eine Führungsposition innehaben.

00:07:20: Das war übrigens, das ist vielleicht für die Grafschaffterinnen und Grafschafter ganz spannend.

00:07:24: Ich war im Finanzministerium zu der Zeit als Herr Möring Finanzminister war.

00:07:30: Reinhold Höbers war Finanzminister.

00:07:32: da war ich dann schon in meiner nächsten groblichen Station.

00:07:35: Okay also es gab gar keine direkte Verbindung im Finanz Ministerium?

00:07:39: Nein aber man kennt sich natürlich.

00:07:41: Meine jetzige Rolle beim Bistum Hildesheim war eine sehr politische Rolle und wir sind uns dann, Reinold Hilbers und ich in verschiedenen politischen Anlassen natürlich bei dem Weg gelaufen.

00:07:54: Und man kennt sich.

00:07:57: Wie ist es denn dazu gekommen dass Sie sich überlegt haben hier in der Grafschaft zu kandidieren?

00:08:03: Also es wäre mir eine Ehre im Landratsamt die Region gestalten zu dürfen, und zwar auf eine gute Zukunftsperspektive hin.

00:08:15: Und für dieses Gestalten herstelle.

00:08:18: ich vermute sie fragen dann gleich was ich mitbringen könnte um auch diese Verantwortung überhaupt tragen zu können.

00:08:28: Ich glaube mit meiner Berufsvita die ich abgelegt habe bringe ich so viel Rüstzeug mit um dieses verantwortungsvoller Amt tragen zu können.

00:08:39: Und Herr Steilich muss deutlich sagen, ich habe ganz viel Respekt vor der

00:08:42: Rolle.".

00:08:44: Ja also so wie Sie es beschrieben haben bringen sie ja unwahrscheinlich viel mit.

00:08:49: Also Sie haben in so viele unterschiedliche Bereiche reingeschaut und dort wissen sich angeeignet was sie jetzt dann wenn sie gewählt worden sind direkt nutzen können weil das ist ja glaube ich einer der wichtigsten Punkte in dieser Führungsposition dass man möglichst vielen Themen zumindest in seinem Basiswissen hat um mitreden zu können.

00:09:09: Den Eindruck teile ich, also einen gewissen Respekt vor dem Amt hätte ich auf jeden Fall auch.

00:09:14: Ja das finde es ist auch ganz dringend geboten den zu haben.

00:09:19: Ich glaube dass was ich gerade noch nicht dazu gelegt habe was in den letzten sechs Jahren im Bistum Hildesheim mich auch noch befähigt hat.

00:09:28: Eine solche Rolle auszufüllen ist die Kompetenz, ich durfte in unterschiedlichen Aufsichtsgremien und Vorstandsrollen in sozialen Einrichtungen tätig sein.

00:09:39: für den Bescherf von Hildeshheim Und Sie wissen Kirche und Staate haben wir häufig Schnittflächen.

00:09:46: Denken sie an die Kitas, denken sie an Schulen hier in der Grafschaft.

00:09:50: Ich habe ja jetzt auch einige Schulen bereist.

00:09:52: Ich weiß, wir haben hier in der Grafschaft schulende Trägerschaft von kirchlichen Einrichtungen.

00:09:59: Und da müssen Sie sich vorstellen, habe ich auf der anderen Seite des Tisches in der Stiftung katholischer Schule eine Rolle innehaben dürfen.

00:10:06: Oder ich habe auch im Zusammenhang mit der Stifthung Altenhilfe, Stiftungen Behindertenhilfe Verantwortung tragen dürfen für den Bischof von Hildesheim neben der wichtigen Aufgabe als Finanzdirektorin die Bilanzen zu

00:10:19: verdrehen.".

00:10:22: Optimale Vorbereitung sowohl auf der sozialen Seite, weil genau wie Sie es gesagt haben Staat und Kirche mit einer sozialen Komponente.

00:10:31: Aber auch auf der anderen Seite, dass man die Finanzen versteht, das ist ja um etwas umzusetzen selbst wenn halt das soziale Engagement so groß ist.

00:10:39: wir sehen jetzt ob es ein Crowdfunding ist, ob es einen Sponsoring ist oder ob es das Ehrenamt ist.

00:10:45: Also ganz ohne Finanzen geht es halt leider auch nicht und da bringen Sie beides mit.

00:10:49: Das ist doch super!

00:10:50: Ja, wobei gut dass sie das noch mal sagen hier Stein.

00:10:53: man könnte jetzt sagen ja öffentlicher Dienst das ist ja Kameralistik das sind Sonderverfahren die der Staat so hat.

00:11:02: aber ich muss Ihnen sagen dadurch dass ich jetzt im Bistum nochmal beim Arbeiten, das HGB näher kennenlernen konnte.

00:11:12: Darf ich glaube aus dieser Perspektive von beiden Seiten die ich haben darf kann ich sagen dass das was dort in den Haushaltsplänen verantwortet wird auch eine gute Anlehnung an das hgb hat und beide Perspektiven zu kennen.

00:11:28: Ich glaube mit der Landrats Rolle in Verbindung gebracht werden ja auch unterschiedliche wichtige anderen Aufgaben.

00:11:35: es wären ja auch aufsichts Gremienrollen sein, es werden vielleicht noch weitere Perspektiven sein.

00:11:42: Die unbedingt auf diese Kompetenz benötigen die Zusammenhänge, die Wirtschaftsunternehmen auch in den Blick nehmen müssen gut zu durchdringen

00:11:51: können.".

00:11:51: Ja und ich glaube in der politischen Landschaft, die wir nun haben – ich sage mal eine demokratische politische Landschaft ist es ja relativ bunt geworden.

00:12:00: Das heißt, es wird ja auch ein wichtiger Punkt sein Mehrheiten zu gewinnen vielleicht nicht nur aus der eigenen Partei sondern auch andere Parteien und ganz besonders hier regional die Menschen zu einer Mehrheit zu bekommen.

00:12:11: Und so wie ich sie nun verstanden habe haben Sie ja schon viele Punkte gehabt wo sie sich auch im Leben durchsetzen mussten.

00:12:17: also ich stelle mir vor als Frau Maschinenbau zu studieren war nicht das einfachste.

00:12:22: Dann haben sie oft von der Baustelle gesprochen, wo wir auch immer noch sehr viele Männer haben und glaube ich wenig Frauen.

00:12:28: Auch in der Kirche ist wahrscheinlich der Frauenanteil nicht ganz so.

00:12:30: Also Sie haben sicherlich schon viele Positionen gehabt, wo Sie sich als Frau durchsetzen mussten, sodass Sie sich auch das sicherlich sehr gut vorstellen da nun mehr halten zu schaffen weil das wird sicher ein ganz wichtiger Punkt in der Zukunft, wo es nicht mehr so eindeutig verteilt ist wie es vielleicht in der Vergangenheit

00:12:46: war.

00:12:48: Ich finde das wunderbar, dass Sie das so ansprechen, Herr Stahl.

00:12:51: Meine Perspektive ist gar nicht darauf zu schauen welches Geschlecht ich habe sondern meine Perspektiv ist darauf zu schauen, dass mit den Talenten die ich habe ich mich anbieten möchte genau das zu tun und zwar dass wir als Gesellschaft die verschiedenen Spannungen, die wir erfahren gut miteinander austarieren und ich biete mich Anspannungen zum moderieren und Spannung zu halten.

00:13:16: Ich bin sehr gespannt Wie das dann später sein wird.

00:13:20: Gab es einen Moment in ihrem Leben, der sie besonders geprägt hat?

00:13:25: Oh Herr Steiler gibt es viele!

00:13:27: Ich glaube ich mag Ihnen das berichten meine Mutter.

00:13:31: Meine Mutter näht sehr gerne und Sie wissen ja jetzt bereits dass wir so in einem kleinen Dorf groß geworden sind Und es hieß dann immer, wenn so besondere Anlässe anstanden.

00:13:45: Seins runde Geburtstage oder die Kommunion.

00:13:48: zu diesen Anlässen hat meine Mutter denn immer gesagt alle ins Auto.

00:13:52: wir fahren nach Laten weil in Laten hatte die Nino Fabrik eine Außenstelle.

00:13:57: ich weiß nicht ob jetzt Ausgestellte der richtigen Begriff ist aber so hat sich's für mich angefühlt.

00:14:02: und dann sind wir wirklich mit ganz vielen aus dem kleinen Dorf hingefahren und haben Stoffe ausgesucht.

00:14:08: Meine Mutter hat uns dann die Stoffballen so vom Körper und sieht das gut aus.

00:14:12: Und findest du das für dich schön?

00:14:14: Dann haben wir das Miteinander vor Ort beraten, haben da verschiedene Ideen überlegt und meine Mutter hat es dann umgesetzt und genäht.

00:14:23: Zu ganz besonderen Events sind wir tatsächlich auch mal nach Nordhorn gefahren aber da sind wir jetzt in den achtziger Jahren... Da erinnere ich so ein oder zwei besondere Begegnungen, aber tatsächlich Latten war immer da!

00:14:36: Und das war dann so ein besonderer Moment, wenn man sich was Neues aussuchen durfte und er wusste, dass wie schön es sein kann.

00:14:43: Und auf einmal war das nicht mehr da Herr Stahl!

00:14:46: Und dann erinnere ich noch, dass es hieß mein Onkel könnte vielleicht bei Nino in Laden eine Lehre beginnen – und das war nicht mehr dar.

00:14:54: Und da habe ich auch selbst schon gespürt, was das bedeutet, wenn solche wichtigen Orte einen Umbruch erfahren Und das hat mich damals schon sehr nachdenken lassen.

00:15:08: Ja, also das ist das Thema Veränderung was uns ja permanent begegnet.

00:15:13: wir haben nun ganz viele Herausforderungen Digitalisierung KI Robotik alles was uns dort erwartet aber natürlich auch gewisse Risiken.

00:15:21: auch da haben wir im Vorgespräch drüber gesprochen.

00:15:23: was auf der Kehrseite dort ist sicherlich ein sehr einschneidendes Erlebnis wenn so einen eine große Branche, also Nordhorn lebte ja von der Textilindustrie wo halt auch alles dann zusammengebrochen ist und man sich neu aufstellen musste.

00:15:37: Und ich glaube dass das Nordhorn ganz gut gelungen ist und somit ist jede Veränderung natürlich auch eine große

00:15:43: Chance.

00:15:45: Absolut!

00:15:46: Ich kann es ja jetzt nur wenn Sie mich fragen gibt gab's so Erlebnisse in Ihrem Leben?

00:15:50: Kann ich das ja nur aus meiner Perspektive betrachten, was das für Nordhorn bedeutet hat.

00:15:56: Kann ich aus der heutigen Erwachsenenbrille nur meinen Hut ziehen und wirklich allen Grafschafterinnen und Grafschaftern den größten Respekt zollen?

00:16:07: Dass das mit diesem Ärmel hoch und machen?

00:16:11: Und dieser eigenen Initiative, die ich absolut großartig finde so in die Zukunft gebracht worden ist.

00:16:17: Ich glaube das hat bei dem Besuch der Bundespräsident Steinmeier genau richtig zitiert als er gesagt hat nur hat man es eine Mutmacher statt und da sollten andere sich ein Beispiel dran nehmen.

00:16:29: Ja absolut!

00:16:30: Was treibt Sie persönlich an beziehungsweise welche Werte sind Ihnen ganz besonders wichtig?

00:16:38: Was treibt mich persönlich an?

00:16:42: Das mag sich jetzt vielleicht ein bisschen platt anhören, aber es sind die Menschen hastal.

00:16:47: Ich bin zu tiefst davon überzeugt dass jeder Mensch immer einen guten Grund hat für das was ihn antreibt Und ich selbst bin sehr neugierig, Menschen kennenzulernen.

00:17:00: Mit Menschen in gute Gespräche zu kommen – so wie ich jetzt sogar Herr Stahl das Gespräch mit ihnen hier rein menschlich auch genieße.

00:17:08: Das ist wirklich der Fokus, der mich antreibt.

00:17:10: Es sind die Menschen und ich möchte dass es den Menschen gut geht!

00:17:14: Sie haben mir im Vorgespräch gesagt, dass sie die Kandidatur auch als eine Chance sehen, die Demokratie voranzubringen.

00:17:22: Dass das etwas ist, wo man gerade in heutigen Zeiten – wo das nicht mehr selbstverständlich ist in Deutschland – sie das auch als ihre Berufung sehen, im Sinne der Demokratie die Chance wahrzunehmen?

00:17:34: Können Sie uns das noch ein bisschen erläutern?

00:17:36: Ja ganz genau!

00:17:40: Als ich die... das Angebot bekommen habe, hierher zu kommen und die Kanidatur anzutreten.

00:17:47: Da war mein innerer Kompass zu sagen du kannst nicht immer nur reden es muss besser werden und du kannst nie immer nur einfordern dass andere für die Demokratie eintreten und sagen wie wertvoll sie ist sondern wenn Du die Chance hast und angesprochen wirst dann musst Du selber handeln.

00:18:09: Und das ist genau der Punkt.

00:18:11: Mir ist es wichtig, schon im Wahlkampf den Menschen demokratisch makhaft zu machen über eine große Auswahl an Kandidaten.

00:18:19: Darin erfreue ich mich sehr.

00:18:21: Ich möchte dass die Menschen wieder eine Freude haben an dem was wirklich wertvoll ist in unserem Land und das ist die Demokratie erstrahlt!

00:18:31: Vielen Dank für dieses Wort und diesen Ausführung.

00:18:34: Das ist auch genau der Grund, warum wir diese Podcast machen um sie liebe Hörer dazu zu animieren sich zu informieren und dann wählen zu gehen dass Sie die Demokratie wahrnehmen weil das ist auch eine große Verantwortung aber natürlich auch etwas Schönes weil nicht in jedem Land darf man wählen gehen.

00:18:54: es gibt immer noch viele Länder auf dieser Welt wo dieses Grund Bedürfnis nicht da ist und nicht einem gestattet wird.

00:19:02: Und somit bitte nutzt die Chance, informiert euch und geht im September wählen!

00:19:07: Ich danke für den Werbeblock lieber es da ist.

00:19:10: Den schieben wir gerne ein.

00:19:11: Wir schaffen sie persönlich ausgleich zur Politik und zum Berufsalltag.

00:19:16: Ja, ich bin tatsächlich seit vielen Jahren schon vor Corona sehr verbunden mit dem Kunstwerk in Schüttoff.

00:19:23: Da gibt es nämlich sehr gute Kräuterseminare und es wäre vermessen zu sagen dass ich schon eine gut ausgebildete Kräuterhexe bin.

00:19:33: aber doch die Kräute interessieren mich sehr und es erdet mich immer wieder.

00:19:39: Ich habe mittlerweile ein gutes Gefühl für die verschiedenen Pflanzen wenn ich durch die Natur gehe und weiß, wie gut Sie sind.

00:19:47: Wenn ich Ihnen das Bild anbieten darf, wenn ich Landrätin bin und durch die Rabatten zum Eingang gehe, dann flucke ich mir meinen Teel selber und leg mir die Kräuter unten in die Teekanne und gieße sie mit heißem Wasser

00:19:59: auf.".

00:20:00: Sehr schön!

00:20:02: Wir gehen rüber in den zweiten Block und möchten noch mal so ein bisschen die Motivation, die Intention hinterfragen.

00:20:09: Warum möchten Sie überhaupt Landräte hinwerden?

00:20:12: Was ist Ihre persönliche Mission, die Sie für die Grafschaft Bentheim umsetzen möchten wenn sie dann gewählt werden?

00:20:18: Ja also das hatten wir glaube ich gerade auch schon einmal.

00:20:22: Ich wiederhole das sehr gerne Herr Stahl.

00:20:24: mir ist es wichtig dass es dem Menschen gut geht.

00:20:27: Ich möchte dass die Menschen das Gefühl haben, dass sie gehört werden.

00:20:33: Mir ist es wichtig Menschen zu beteiligen.

00:20:36: die unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, die unterschiedliche Berufe Die unterschiedlichen Altersstrukturen, die wir in der Gesellschaft haben brauchen eine Ansprache, die durchaus unterschiedlich sein kann und Sie brauchen auch beim Hören ein individuelles Zuhören.

00:21:00: Und das meine ich mit Spannungen halten, wir haben so viel zu vielen Themen und zwischen viel zu viele Menschen unterschiedliche Spannung.

00:21:12: Es gebietet sich diese Spannungs gut ins Hören zu bringen miteinander zu verständigen und sie gemeinsam zu halten.

00:21:22: Das ist mein Antrieb dass Menschen Gehör finden.

00:21:28: Vielen Dank.

00:21:29: Also Demokratie zu leben, auch auszuhalten wenn man unterschiedliche Meinungen hat aber natürlich dann ... in die Zukunft gerichtet, eine gemeinsame Lösung zu finden, Kompromisse einzugehen und damit das große Ganze voranzubringen.

00:21:42: Es geht doch nicht anders als über Kompromesse!

00:21:45: Das sagt uns schon der kleine Familienverbund.

00:21:48: Wohin möchte man in den Urlaub reisen?

00:21:51: Der eine lieber in die Berge, der andere lieber an die See.

00:21:53: Die Kinder möchten mit ihren Kindern und Freunden spielen... Und dann heißt es doch, der Familienrat muss zusammenkommen.

00:22:01: Dann ist man vielleicht ein Jahr im Urlaub in den Bergen und in den anderen fährt man da... dass es vielleicht dann der Kompromiss zu sehen, wenn man sich den Urlaub überhaupt leisten kann.

00:22:10: Wenn ich dieses Bild benutzen darf, lieber erstallt.

00:22:14: Welche drei Themen möchten Sie unbedingt voranbringen?

00:22:17: Wenn sie gewählt werden?

00:22:19: oder man könnte die Frage jetzt noch größer stellen nach den ersten hundert Tagen?

00:22:22: was sind so die ersten Punkte in den ersten Hundert Tage?

00:22:26: gibt es da irgendwo etwas wo Sie sagen das ist ein Herzensprojekt oder etwas was Sie direkt anfassen möchten?

00:22:32: ja Wenn ich dafür dich gerne mit der Frage zu den Hundert Tagen beginne.

00:22:37: Gerne!

00:22:39: Ich finde, so wie ich es gerade auch erklärt habe – alles braucht erst ein gutes Zuhören.

00:22:44: in den ersten hundert Tagen bin ich überhaupt erstmal da und werde unterschiedliche Gespräche führen.

00:22:51: die Verantwortung für eine Behörde wenn ich richtig informiert bin mit fast tausend Beschäftigten braucht erst mal bei allem Respekt ein gutes Zuhören.

00:23:02: Es gibt viele verschiedene Ebenen.

00:23:04: Mir ist es ganz wichtig, zunächst mit der direkten Führungsebene einen guten Dialog zu kommen, weil ein Zuhören braucht ja auch erst überhaupt einen Kennen.

00:23:15: Menschen benutzen verschiedene Worte für verschiedene Sachzusammenhänge.

00:23:19: wie möchte ich mich gut verstanden wissen wenn die Menschen mich als Mensch noch gar nicht spüren und verstehen können?

00:23:26: Das braucht ein gutes Ankommen.

00:23:28: Dann ist es mir ein ganz großes Anliegen mit der Personalvertretung auf Augenhöhe in das zweite Gespräch zu gehen.

00:23:35: Und dann heißt es gemeinsam, mit der Führungsebene und der Personalvertreitung zu überlegen wie kann ich eine Behörde mit tausend Menschen gerecht werden um mit allen ins Gespräch zukommen?

00:23:47: Das würde ich dann schon gerne in guten Prozessen verständigen um gut anzukommen!

00:23:52: Das ist ein großer Baustein in den hundert Tagen Neben den vielen anderen wichtigen Aufgaben, weil alleine Herr Stahl eine Innenperspektive aufzumachen ist zu kurz gesprungen.

00:24:05: Die Verantwortung einer Behörde mit tausend Menschen zu leiten braucht unbedingt eine Außenperspektiv.

00:24:11: und da leite ich dann über Zürer Frage was sind ihre wichtigsten Themen?

00:24:17: Nur wenn es eine in der Gesellschaft Verständigte Außenperspektive gibt.

00:24:23: Für inhaltliche Schwerpunkte kann ich als Landräter verantwortungsvoll für die Grafschaft, die Ziele für den Landkreis, für die Verwaltung definieren.

00:24:34: Die Verwaltung kann doch dann nur eine gute Zufriedenheit führen nach Innen und nach Außen.

00:24:39: zufrieden wenn sie ausgerichtet ist auf inhaltlichen Ziele.

00:24:45: Und die Schwerpunkte, die ich auch jetzt schon durch gute Gespräche erkenne, die mir selbst sehr wichtig sind.

00:24:52: Das ist, dass wir eine Verwaltung miteinander in die Zukunft bringen, die wirklich serviceorientiert ist und digital ist.

00:25:00: Herr Stahl, wenn ich von Digital spreche, meine ich nicht.

00:25:02: Wir ersetzen Prozesse, die in den unterschiedlichen Abteilungen sind – vielleicht noch von Hand laufen, glaube ich fast gar nicht -, aber die ersetzen wir mal durch IT-Programme.

00:25:11: Davon rede ich nicht!

00:25:13: Ich rede davon... Ich rede davon, dass wir eine gute Prozesslandkarte über alle Aufgaben machen immer aus der Außenperspektive und dann eine gemeinsame durchstrukturierte IT-Landschaft über alle Prozesse unter Abteilungsübergreifend ohne Organisationsbrüche auflegen.

00:25:32: Ich vermute da ist schon viel im Werden.

00:25:34: ich erwarte auch von unserem Digitalisierungsminister Herrn Wilsberg wunderbare Vorarbeiten.

00:25:40: aber es gibt mit Sicherheit noch viel zu tun Und das, was die Bürgerinnen und Bürger erwarten können ist eine Behörde mit offenen Türen Erreichbarkeiten Mit Servicegedanken und einer Kundenperspektive.

00:25:53: Das ist mir ein Herzensanliegen.

00:25:55: Da würden wir uns sehr drüber freuen.

00:25:57: Im Großteil ist es so.

00:26:00: Ich kann eine kurze Anädote dazu erzählen Die das etwas verdeutlicht aber auch zeigt dass wir da auf dem Weg sind.

00:26:07: Wir haben jetzt vor einigen Jahren digitale Bauanzeige beziehungsweise Baugenehmigung eingeführt, bezw.

00:26:13: im Bauantrag und dann durften wir alles per E-Mail einreichen.

00:26:17: aber die Unterschrift musste ja noch kommen so dass wir die dann per Fax hinterher schicken mussten.

00:26:22: das ist zum Glück jetzt abgeschafft worden.

00:26:24: aber das sind so die Leinigkeiten wo man halt an Kinderkrankheiten startet.

00:26:29: Wir sind da auf einem echt guten Weg Aber ich bin mir sicher dass sie da auch noch ganz viel Arbeit vor ihnen haben.

00:26:37: dieses ganzheitliche Denken, was Sie gerade beschrieben haben.

00:26:40: Nicht nur zu ersetzen und auch den Menschen die Angst zu nehmen.

00:26:44: nein man wird jetzt nicht ersetzt durch ein Roboter oder durch eine KI sondern wir Menschen können zu Glück noch viel mehr als die aktuell können.

00:26:53: Und den Service Gedanken wenn der wirklich gelebt wird das kommt ja von Führung.

00:26:58: also am Ende ist ja Führungen die dafür sorgt dass die ganze Behörde und alle tausend Mitarbeiter das leben.

00:27:05: Das ist sicherlich ein Schritt, wo wir uns noch weiterentwickeln können.

00:27:09: Heißt aber nicht dass das gerade schlecht

00:27:10: ist?

00:27:11: Auf gar keinen Fall!

00:27:13: Das bietet wieder der Respekt.

00:27:14: ich sage bereits es gibt immer einen guten Grund für das Handeln von Menschen.

00:27:18: und ja gute Führung ist essentiell und braucht auch gute Inhalte und mir ist ein unbedingt wichtiges Thema der Mittelstand und die Wirtschaft in die Zukunft zu bringen.

00:27:30: Da würde ich ganz viele Außenperspektiven einholen, die auch jetzt schon im Wahlkampf erkenne mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

00:27:38: Herr Stahl wir stehen vor einer ganz großen Transformation.

00:27:42: Ich weiß nicht ob ich es überhöre wenn ich sage Wir kommen aus der Industrialisierung Und wir finden uns wieder in einem Zeithalter von Digitalisierung von KI von Robotik.

00:27:52: diesen Transformationsprozess spürt unsere Wirtschaft leidlich Und ich möchte noch gar nicht von den Folgen, von diesen furchtbaren Kriegen und von dem Verwerfungen der Welt sprechen.

00:28:04: Die natürlich auch Preise- und andere Zusammenhänge immer wieder aus dem Ruder werfen und das Arbeiten erschweren.

00:28:12: Mir geht es darum die Veränderung, die anstehen, die Transformationsprozesse in den Blick zu nehmen – ganz ehrlich, ich finde die Grafschaft sollte weiterhin, ich ankere bei den Nilo-Prozessen, den Stolz haben und sagen wir machen es.

00:28:29: Wir wollen ganz vorne mit dabei sein und wir wollen von dem was auf uns zukommt maximale Wertschöpfung für diese Region Und das was auch noch zu kommt.

00:28:39: Herr Stahl jetzt Bitte unterbrechen Sie mich wenn nicht so langatmig werde dass was die EU in ihrer nächsten Förderperiode Aufruft Das sind Themen, die wir hier noch gar nicht kennen.

00:28:53: Da ist Biotechnologie, Quantentechnologie, Elektrotechnik in neuen Gewändern, Zukunftskai-Robotic-Themen, die mit Sicherheit nochmal große Transformationen auslösen aber auch mit großen Fördermittelprogrammen begleitet werden und mir ist es ein großes Anliegen das so gut anzuspielen in Kooperation und Gesprächen mit den Firmen hier vor Ort, dass wir maximal viel von den Fördermitteln hier als Wertschöpfung in die Region bekommen.

00:29:29: Wir wollen ganz vorne mit dabei sein Herr Stamm.

00:29:31: Ja!

00:29:32: Und ich glaube das wird es schaffen.

00:29:34: Ich glaube der Mittelstand hat ganz große Chancen, weil wir schneller auf diese Strukturen und Situationen reagieren können.

00:29:42: Was in einem Großkonzern einfach eine große Zeit gebraucht geht bei uns im Mittelstand innerbar geführten Unternehmen bedeuten schneller.

00:29:51: Und ich kann es aus unserer Branche bestätigen, also mein Herzensthema ist ja das nachhaltige Bauen.

00:29:56: da hat sich in den letzten Jahren auch ganz viel getan und steht jetzt in den nächsten Jahren auch von der EU noch einiges vor uns.

00:30:01: ISG-Konformität etc.

00:30:04: Das hat man hier nun in den vergangenen Jahren als Chance gesehen.

00:30:07: durch Fördermittel Steuerliche Abschreibungen und Unterstützungen wird etwas Großes, Ganzes auf einmal sehr gut nachgefragt.

00:30:16: Also QNG-Wohnungen das qualitätsige nachhaltiges Gebäude.

00:30:20: Wir waren die ersten, die das gemacht haben, waren so ein bisschen der Vorreiter.

00:30:23: Inzwischen machen es alle am Markt Und sind sehr erfolgreich damit dass gerade Langwirte in diese Produkte investieren aber auch alle anderen Berufsgruppen.

00:30:33: Ich teile die Meinung, wir stehen vor der größten Transformation.

00:30:36: Wo neben der Digitalisierung auch das Thema Nachhaltigkeit uns natürlich den Klimawandel beschäftigt aber riesen Chancen bietet.

00:30:43: nicht nur die Ängste ja es verändert sich etwas.

00:30:46: Aber dass ist halt auch die Chance dort durchzustarten und ich glaube das können wir hier in der Grafschaft als Mittelständler ganz gut.

00:30:53: Ja das glaube ich.

00:30:54: Lassen Sie mich bitte wenn ich darf.

00:30:57: Ich persönlich bedauere sehr, dass der Begriff Nachhaltigkeit aus einer Unternehmerperspektive aber auch nochmal ankert bei Bürokratiewahnsinn.

00:31:07: Ich glaube Sie wissen was ich meine wenn ich von dieser ISG-Berichterstattung spreche die halt glaube ich auch in Teilen noch etwas zurückgehalten wird oder wenn denn dann sehr eigeninitiativ auch in die Zukunft gebracht wird.

00:31:22: Ich würde mir wünschen, dass man bei solchen wichtigen Themen – ich bin ganz bei Ihnen!

00:31:27: Es gibt nichts Wichtigeres als die Umwelt.

00:31:29: Ich darf Papst Franziskus erwähnen mit Laudato Siaz.

00:31:34: Wichtige Schrift mit dem Appell, das wir Menschen doch auch Respekt vor Umwelt und Natur haben.

00:31:40: Und das dann leider das Thema Nachhaltigkeit im Gewand von... hochkomplexen Formblättern auf uns zukommt, das wird dem Thema nicht gerecht.

00:31:49: Und wenn Sie erwähnen dass QNG-Siegel Qualität nachhaltiges Gebäude ich finde Dort ist es doch sehr schön gelungen, diese Dimension nochmal anders anzugucken.

00:32:00: Und zwar wenn ich mir so vorstelle sie mit den Kunden diese Betreuung dass Sie einen Diskurs führen können über die Themen Ökologie, Ökonomie und Sozialkultur und da kriegt dann das Thema Nachhaltigkeit auch wieder finde ich mehr Handfestigkeit.

00:32:17: wer möchte nicht in einer guten Klima Situation in seinem Haus wohnen, wo keine Ausdünstungen sind.

00:32:25: Eine gute Belichtung.

00:32:26: oder auch denken wir an behindertengerechte Situation, dass das ein Kriterium ist wenn sie über Q&G-Siege sprechen oder wenn Sie über Ökologie sprechen der CO² Fußbrind.

00:32:42: Auch das ein wichtiges Thema.

00:32:44: ich glaube die Grafischchaft.

00:32:45: Bentheim hat sich doch auch vorgenommen bis zum Jahr Vorbild zu sein.

00:32:51: Die Bundesregierung, wir bereits im Jahr twenty-fünfundvierzig das Ziel haben, dass wir neutral sind.

00:32:57: Wie wunderbar ist es, wenn Sie dann in den Dialogen mit Bauherren diese wichtigen Themen diskutieren und die Vorteile auch aufzeigen?

00:33:06: Genau!

00:33:06: Das ist der Punkt... Jede seinen Vorteil dadurch erklärt, wir durften im letzten Jahr in unserem Jubiläum mit Dr.

00:33:13: Eckhardt von Hirschausen zusammenarbeiten und dem Sohn vom Peter Wohleben.

00:33:17: also sehr sehr interessante Persönlichkeiten wo Dr.Eckardt von hir schaust das über die Gesundheit erklärt und sagt es geht nicht darum CO-Footprint aus zu rennen, sondern es geht einfach darum wir brauchen gesunde Luft Wir brauchen eine Erde, in der wir noch wohnen können.

00:33:31: Und das ist halt bei dem kleinen Haus genauso dass wir halt die Schadstofffreiheit.

00:33:34: niemand möchte Schadstoffe in seinem Haus haben.

00:33:36: Sie haben es gerade schon gesagt Belichtung Im Winter schön warm, im Sommer schön kühl.

00:33:41: Und dann versteht jeder das und sagt ja das ist ja toll!

00:33:44: Das ist das was da wirklich dahinter steckt?

00:33:46: Ja genau lassen wir die ganzen Fachbegriffe mal weg sondern der Vorteil überwiegt.

00:33:51: Es ist ein bürokratischer Aufwand aber auch der ist bei den richtigen Systemen aktuell noch überschaubar.

00:33:57: Man muss sich da reinarbeiten.

00:33:58: Jeder hat erstmal Angst davor vor diesen Schulungen.

00:34:01: Aber wenn man durch ist, versteht man dass es halt sinnvoll ist und der Anteil Bürokratie dann doch überschaumeist.

00:34:09: Und das ist wirklich eine tolle Geschichte!

00:34:11: Lassen Sie uns noch einmal auf die dritte Dimension gucken, die mich insbesondere als CDU-Mitglied aus sehr umtreibt?

00:34:17: Das ist die Ökonomie.

00:34:20: und da gilt auch ein guter alter Spruch wenn ich etwas kaufe was eine hohe Qualität hat, dann habe ich länger etwas davon Und das finde ich auch sehr wertvoll, dass Bauherren, die ja per se erstmal sehr gut gucken müssen was sie sich leisten.

00:34:36: Aber dadurch den Diskurs, den die Nachhaltigkeit anbietet im Gewand des QnG-Siegels eine Perspektive bekommen lohnt es sich nicht doch das ein oder andere mehr zu investieren.

00:34:49: Da sprechen wir über neue Technologien wie die Wärmepumpe oder auch Solartechniken.

00:34:54: ist der Invest in hier und heute Lohnenswert mit Fokus auf Lebenszykluskosten.

00:35:00: Und da stelle ich mir vorstahl, dass sie da auch eine gute Moderation anbieten das Bauherren für sich selbst diese Entscheidungen treffen können.

00:35:08: Investiere ich heute etwas mehr und rechnet sich das für mich?

00:35:12: Ich kann das Aus den letzten Wochen zusammenfassen, dass das genau so ist.

00:35:16: Ich forsche an diesem Thema jetzt seit zwanzig Jahren und meine Vision war das Energieautarkehaus.

00:35:20: Das ist natürlich physikalisch sind wir da immer noch nicht.

00:35:23: Wir sind nah dran aber wir müssten jetzt den Strom vom Sommer in den Winter speichern Also bräuchten ganz große Akkus.

00:35:29: das würde jetzt hier den Rahmen vollkommen strengen das ausführlich zu erklären.

00:35:33: Aber die aktuellen Neubauten ganz besonders mit QNG sind so gut Alle das als selbstverständlich ansehen.

00:35:41: Ich habe jetzt vor zwei Wochen ein Webinar gemacht, was so die Quintessenz meiner letzten zwanzig Jahre waren.

00:35:45: Das war sehr schlecht besucht weil die Leute sagen ja das ist ja selbstverständlig dass ich heute einen Haus baue, was in den ersten zwanziger Jahren keine Heizkosten hat.

00:35:56: So gut sind wir geworden im Neubau, weil der Sanierung ist das ein bisschen schwieriger.

00:36:02: Aber dieses Thema was vor zehn, zwanzig Jahren noch undenkbar war durch Dämmung, durch Technik, durch Photovoltaik hat dazu geführt dass man sagt wer heute baut investiert ganz viel Geld.

00:36:13: klar aber genau wie sie gesagt haben hat langfristig nahezu keine Unterhaltskosten.

00:36:19: Und dann ist es eine ganz persönliche Abwägung leiste ich mir das hier und heute Und habe ich dann die Vorteile in der Zukunft für diese verschiedenen Dimensionen, über die wir gesprochen haben.

00:36:31: Sehr gut!

00:36:32: Wenn wir einmal in die Zukunft schauen und wir schauen jetzt mal zehn Jahre weiter... ...und man auf Ihre Amtszeit zurücklegt, wofür möchten Sie gestanden haben?

00:36:41: Was möchten Sie in den acht Jahren Amtszeiten verändern, dass man sagt das ist die Zeit von Frau Terhors gewesen und so hat sich die Grafschaft in dieser Zeit verändert?

00:36:54: Herr Stahl, ich glaube, ich überrasche Sie nicht wenn ich wieder von den Menschen spreche.

00:36:59: Ich wünsche mir dass die Menschen sagen sie hat wirklich zugehört und als sie zugehört hat und sie verstanden hat hat sie gehandelt.

00:37:09: das ist mein Anliegen dass das die Mensch mal irgendwann von mir sagen.

00:37:13: dann wünsche ich mir dass gesagt wird es gibt eine Graschaft Bentheim in der Bürgerbeteiligung Gruppen, die zu Themen hinzugezogen werden wenn sie eine Expertise haben selbstverständlich sind.

00:37:29: Und ich möchte mit Blick auf die Nähe zu den Niederlanden... Ich bin übrigens als ich heute hergekommen in der Stahlbesprache schon darüber von Zuhause einmal durch Holland gefahren und das zeigt es schon an!

00:37:43: Ich wünsche mir dass es heißt Die Grafschaft liegt mitten in Europa.

00:37:48: Ein sehr schöner Satz.

00:37:49: Also die Nähe zu Niederlande, die leben wir hier.

00:37:53: also es ist das wie auch ganz viel unserer Freizeit in den Niederlands dort betreffen weil wir sind ja hier nämlich heim dieser kleine Zipfel wozu drei Seiten die Niederländer ist und nur zu einer Seite Deutschland und somit ist halt auch viel der Freizeithort und das klappt.

00:38:07: da hat auch wirklich gut.

00:38:08: und genau wie Sie es gesagt haben man fährt halt hier aufgrund der Autobahn das letzte Stück durch die Niederlanden wenn man von Norden kommt wenn man zu uns fährt und das zeigt auch wie gut dass zusammen harmoniert.

00:38:19: Und da ist ja auch sehr viel Wertschöpfungspotenzial, wenn ich richtig informiert bin werden die Niederlanden ja gerade in der Region, die an die Grafschaft grenzt, in den kommenden Jahren auch hohe Investitionen vornehmen und dazu schauen wir bei Steil.

00:38:31: wie können wir das gut miteinander verbinden?

00:38:34: Die Kooperation mit den Niederländern noch stärken, dass es mir ein großes Anliegen.

00:38:38: Ja, das wäre sehr schön!

00:38:40: Wir kommen zum dritten Block, zum Thema Bauen.

00:38:43: Wo wir eine gemeinsame Vergangenheit haben bzw ich hoffe noch einiges an Zukunft in diesem Thema.

00:38:50: Das Wohnen ist ein ganz zentrales Thema für viele Menschen aber gerade das Thema bezahlbarer Wohnraum wird natürlich immer schwieriger.

00:38:57: Ich würde mit Ihnen gerne so die unterschiedlichen Wohnformen einmal kurz ansprechen und fragen, wie stehen Sie dazu?

00:39:03: Beziehungsweise was für Ideen haben sie dazu.

00:39:06: Das erste ist das klassische Einfamilienhaus.

00:39:08: Es ist immer noch der Traum von so seventy-fünf Prozent der Menschen in Deutschland gerade hier im ländlichen Gebiet ein eigenes Haus bauen oder kaufen zu können und darin leben zu können, die Familie aufwachsen zu sehen.

00:39:20: Wie sehen Sie das Einfarmieren aus in der Zukunft bzw hat es überhaupt eine Zukunft hier im Ländlichen Gebiet?

00:39:27: Oh Herr Steil, das ist eine wichtige Frage.

00:39:32: Ich sage mal so ich glaube – ich selber bin ja auch auf einem Dorf groß geworden – zum Leben in einem Dorff gehört es dass das Einfamilienhaus da ist.

00:39:43: Es gehört zu der Form wie wir in der Region leben Das gehört zum Selbstverständnis dazu Es ist weniger der Stein sondern es ist die sozialkulturelle Form.

00:39:58: Wir als Gemeinschaft, wir als Nachbarschaft... Da wo ich wohne, da bin ich doch im Verein, da identifiziere ich mich.

00:40:06: Da bin ich dann auch mit den Kindern zur Schule, da engagier' ich mich, da bleibe ich!

00:40:12: Ich finde es essentiell das Einfamilienhaus gehört unbedingt zu unserer Gesellschaftsstruktur.

00:40:20: Vielen Dank.

00:40:21: Das sehen wir gerade auch hier in der Grafschaft, das hat ganz viele zurückgekommen.

00:40:25: Wir haben ja leider nicht die Möglichkeit in der Graftschaft zu studieren.

00:40:27: Das wäre toll eine Hochschule oder eine Universität hier zu etablieren.

00:40:31: Jetzt

00:40:32: machen wir nachher mit der Bahn.

00:40:34: Wir erschließen uns die Wissenschaft mit derbahn.

00:40:38: Auch ein sehr schöner Slogan den wir behalten.

00:40:41: aber Ein großer Teil der Menschen kommt zurück und das zeigt ja, wie schön es ist hier zu leben in der Grafschaft im Emstland und hier im ländlichen Gebiet.

00:40:49: Das halt nicht wenn man dann die große weite Welt kennengelernt hat sagt ich bleibe dort.

00:40:54: also ich habe selber eine Zeit in Hamburg gearbeitet und bin ganz froh wieder hier zurückgekommen zu sein und hier mein ein Familienhaus auf dem Land bauen zu können und hier die Familie großzuziehen.

00:41:04: trotzdem ist es nicht mehr für jeden menschen möglich wir haben halt einfach aufgrund der Preissteigerung der letzten Jahre Häuser, ganz besonders auch der Grundstück.

00:41:12: Ich habe im vorherigen Interviews das ausführlich erläutert, dass es nicht mehr jedem möglich ist.

00:41:17: welche Lösungen sehen Sie um trotzdem bezahlbaren Wohnraum zu schaffen für die sich das ein von mir aus einfach nicht mehr leisten können?

00:41:25: Ja ich bin ja nun Ingenieurin Herr Steilich komme mit einer Formel.

00:41:33: sich etwas leisten können, bedeutet ja auf der einen Seite der Formel stehen Kosten und auf der anderen Seite steht das was beizubringen ist um die Kosten zu zahlen.

00:41:42: Ich mag sagen es ist eine große politische Aufgabe die Kosten so reduzieren.

00:41:48: da ist was aus dem Ruder gelaufen und da spreche ich definitiv vom Baustandards.

00:41:52: Ich muss Ihnen nicht die VBDC erklären und diese vielen Normen die da sind.

00:41:58: Ich persönlich habe eine ganz große Hoffnung in den Gebäudetyp E der gerade in Kooperation zwischen der Bundesbauministerin und der Bundesjustizministerin verhandelt wird.

00:42:10: Und da bin ich ganz besonders hoffnungsvoll, dass die JustizministerInnen das mit bewegt weil wenn ich etwas baue was vom Standard abweicht und ich habe dann tatsächlich so viel Geld dafür investiert und schnelle dann auf einmal fest Mensch jetzt höre ich aber Oben die Kinder oder den Hund trampeln und dann ist vielleicht der Schallschutz nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt habe.

00:42:37: Dann ist es ja so dass Ich ein Recht habe einzufordern das das nachgebessert wird.

00:42:42: erstal wem sage ich das Jetzt?

00:42:44: stellen Sie sich vor da wird rechtlich Ein Bautyp E neu eingeführt Der Erleichterung von Baustandard möglich macht weil weniger schallschutzt kostet Ja auch weniger Geld.

00:42:56: Und dann käme noch jemand her und würde sagen, ich habe aber jetzt den Rechtsanspruch auf den vollen Scheißschutz obwohl ich viel weniger bezahlt habe.

00:43:04: Das ist für die gesellschaftlichen Zusammenhalt ganz wichtig dass das eine justische Klarheit bekommt von welchen Dingen man in welchem Umfang abweicht.

00:43:14: Ich glaube auch für sie als Bauunternehmer sehr essentiell und das wiederum ist für Bauherren wichtig.

00:43:20: Die Kosten für ein Gebäude sind dann niedriger, wenn der Standard reduziert wird.

00:43:26: Und das wünsche ich mir unbedingt für die eine Seite der Medaille und für die andere.

00:43:31: Ich glaube es ist ganz wichtig dass ich später als Landtretin gemeinsam mit den Politikern hier in der Grafschaft, die bei Land und Bund engagiert sind auch einen fordere, dass es wieder Förderprogramme gibt für den Mittelstand, für Familien mit Kindern ohne viele Auflagen mit der Stadt.

00:43:49: Eine einfache Geschichte, die wir durchdringen.

00:43:52: Und zum Thema Fördermittel möchte ich auch sagen Ich bin zutiefst davon überzeugt dass der Mensch eine gute Eigenverantwortung hat und die Politiker vor Ort auch Die wissen wie man Fördtermittel in die Mitte der Gesellschaft bringen kann.

00:44:05: Viele der Förderprogramme die wir heute haben sind überlagert mit Bedingungen und Anforderungen In der Sache und im Formular Ja.

00:44:15: Und da wünsche ich mir eine Reduzierung.

00:44:17: und wenn die Reduzierungen nicht möglich sind, dann ist es mein Antritt als Landrätin das als Dienstleistung für den Menschenvorrat anzubieten.

00:44:24: Da wünschte ich mir im Landkreis eine Stelle, die das durchdringt, die dass in einfache Sprache runterbringt, die es verständlich machen kann und die beim Ausfühlen dieser ganzen Formblätter auch eine Expertise und Hilfe anbietet.

00:44:38: Das ist eine sehr, sehr gute Idee.

00:44:40: Auch die kommt mir gerade wenn ich so unsere Prozesse durchgehe.

00:44:43: wir bauen grade für eine Familie mit vielen Kindern, die halt genau diesen Prozess durchlaufen ist bei der N Bank und wenn ich überlege wie lange das gedauert hat Und was für ein Aufwand das war die ganzen Formulare aufzufinden Wie oft die hoffnungslos hier angerufen haben und sagen Könnt ihr uns helfen?

00:44:58: Wir brauchen noch dass und das und das Wenn sie dort ne Stelle schaffen würden Die einfach als Ansprechpartner Bürger sind, die sich da nicht so mit auskennen.

00:45:07: Wie sollen sie denn auch wenn Sie vielleicht ein ganz anderes Berufsbild haben?

00:45:10: Dass man ihnen hilft, egal ob es ein Wohnberechtigungsschein ist oder ob das eine Fördermittel für Familien mit vielen Kindern ist und ob es das Thema Sozialwohnungen ist wo auch die Antragstellungen ja ganz schwer sind für uns Bauunternehmer um das Ganze überhaupt umzusetzen.

00:45:25: Das würde uns sehr helfen mit guter Erreichbarkeit offenen Türen wie Sie es gesagt haben.

00:45:31: eine sehr tolle Idee.

00:45:33: Vielen Dank, Herr Stahl.

00:45:34: Das kann nicht sein, dass Sie als Bauunternehmer staatliche Leistungen erklären müssen.

00:45:38: Sie haben dieses Beispiel Gebäude Typ E, da würde ich noch gerne darauf eingehen, weil das Beispiel, was sie gebracht hat mit dem Schallschutz so pragmatisch und verständlich ist.

00:45:46: Es ist übrigens auch ein Kriterium aus Q&G,

00:45:48: d.h.,

00:45:49: eines der Neunzehn ist der SchallSchutz.

00:45:50: Es wird aufgeteilt in drei Bereiche nämlich einmal Schall schutz gegen Außenlärm, Schall-Schutz Innendrin in den Leitungen und Schallschutz zwischen den Räumen.

00:46:01: Sie haben das genau beschrieben, wenn man jetzt dort etwas kompromissbereit ist und sagt gegen außen, die Straße oder die Bahn möchte ich geschützt sein.

00:46:09: Die Leitung sollte vernünftig gedämmt sein!

00:46:11: Ich möchte nicht die Toilettenspülung unten im Wohnzimmer hören.

00:46:14: Aber dass nun innerhalb des Hauses man als Familie miteinander umgeht und dort halt zwischen den einzelnen Räumen nicht auch noch den übermäßigen Schall-Schutz macht, ist ein Kompromiss, den glaube viele von uns gehen könnten, wenn man dadurch effektiv einiges an Kosten sparen kann.

00:46:30: Und das beschreibt hervorragend was der Gebäude Typ E könnte, wenn wir den jetzt vernünftig auf die Straße bekommen

00:46:37: würden?

00:46:37: Unbedingt und neben dem Ding, wenn Sie so das Ausführnersteil kommt mir jetzt der nächste Gedanke finde ich es essentiell dass wir mit dem Bauturbo auch nochmal gucken wie wir bisschen mehr erreichen können und die sogenannte Genehmigungsfiktion.

00:46:55: Das scheint mir auch noch ein Erfolgskriterium zu sein, da ist ja im letzten Jahr von der Landesregierung – ich glaube bitte korrigieren Sie mich in den NBAU – wurde die Genehmigungspfiktionen eingeführt.

00:47:08: das bedeutet dass man nach drei Monaten nach dem Vorliegen eines vollständigen Antrags von einer Genehmigerung ausgehen kann wenn sie dann bis dahin noch nicht erklärt wurde.

00:47:21: Und das ist ein Thema, das würde ich mir auch gerne direkt zu eigen machen.

00:47:27: Wie kann es noch schneller gelingen?

00:47:30: Wie kann als Prozess gelingen dass Anträge wenn es denn Fragen an Anträgen gibt nicht in einer seriellen sondern in einer zeitlichen Befassung in eine Feedback-Schleife gehen?

00:47:43: zu den Antragstellern Dass wir maximal schnell die Genehmigungsfiktion gar nicht brauchen Sondern, dass sie ein Ansporn sein kann für eine Genehmigung.

00:47:54: Das würde ich mir sehr wünschen!

00:47:55: Ja also die beiden Punkte sind sehr wichtig, die Sie angesprochen haben.

00:47:59: Genehmigungsfektion im Wohnungsbau gerade bei einem kleinteiligen Wohnungsbau.

00:48:04: Ein Familienhäuser-Doppelhaushauser kleine Mehrfamilienhäuse funktioniert hervorragend in der Grafschaft.

00:48:08: Also da kann ich wirklich noch mal ganz klares Dorup an den Landkreis und das Bauamt Wort aussprechen weil da haben wir sehr positive Erfahrungen, dass wir wirklich schnell diese Baugenehmigung zurückbekommen.

00:48:20: Im gewerblichen Bereich ist das bedeutend schwieriger.

00:48:22: Da sind natürlich auch komplexere Sachen wie dann komplexerer Schallschutz, ganz besonders das Thema Brandschutz wo ich jedes Verständnis habe dass das vernünftig geprüft und umgesetzt werden muss.

00:48:32: aber auch dort... Ich will nicht sagen schießen wir über das Ziel hinaus.

00:48:36: das wäre jetzt wieder wertend.

00:48:38: aber es ist da glaube ich auch ganz viel Beratungs- und Kommunikationsbedarf ist.

00:48:43: Zum einen diese Stelle vielleicht mit mehr Menschen ausstatten würde, dass das schneller bearbeitet werden kann und die mehr Zeit hätten um auch zu kommunizieren.

00:48:52: Dass man wirklich dann auch über Themen sprechen kann.

00:48:55: Und da ist sicherlich ein Optimierungspotenzial aber es ist auch bedeutend komplexer als der Wohnungsbau.

00:49:01: Das muss man auch so sehen.

00:49:02: und deswegen wenn sie dort an der richtigen Stelle mehr Stellen schaffen könnten, damit man etwas schneller bearbeiten und die Antragstelle abholen kann.

00:49:12: Dass sie auch einen Ansprechpartner um darüber reden zu können und sagen können.

00:49:15: wir sind es seit Jahren gewohnt mein Vater ist jetzt seit vierzig Jahren Architekt dass er über schwierigen Beaufuhr haben fährt er zum Bauamt und sagt bitte lass uns einmal darüber reden.

00:49:25: das würde ich gerne bauen.

00:49:27: Wie können wir es umsetzen?

00:49:29: Welchen Kompromiss können wir gehen, dass Sie es schnell genehmigen können.

00:49:32: Dass der Kunde seinen Wunsch bekommt aber das wir natürlich alle Bau-Normen einhalten und diese Kommunikation.

00:49:39: wenn wir die Wenn wir dafür sorgen könnten dass die Menschen wieder mehr Zeit hätten um zu sprechen zu kommunizieren bin ich mir sicher dass die Anträge viel schneller geht.

00:49:48: Herr Stahl wie kommen ja in unserem Gespräch aus der Perspektive der Bauherren Ich sage mal der Kunden des Landkreises Und wir waren bei der Frage, wie kann bauen kostenverträglich Kosten günstiger werden.

00:50:01: Ja und da ist es unbedingt finde ich Zeit ist auch Geld also ein wichtiger Fokus nochmal diese Genehmigungsfiktion gut anzugucken.

00:50:09: unter ganz ihrer Meinung.

00:50:10: beim

00:50:11: Bauturbo ist es so dass wir sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben.

00:50:15: sehr positiv wo Leute wirklich gesagt haben das passt da super rein.

00:50:18: eine Nachverdichtung das unterstützen wir leider.

00:50:21: aber auch gegenteilige Erfahrung wo dann Die Nachbarn gefragt wurden, die natürlich dagegen sind.

00:50:27: Das ist klar.

00:50:27: früher war eine grüne Wiese jetzt wird ein Gebäude gebaut es wird nachverdichtet.

00:50:31: das ist auch verständlich aber Es müsste begründet werden.

00:50:35: wenn jetzt eine Begründung ist die man nachvollziehen kann okay dann kann diese Genehmigung nicht erteilt werden.

00:50:40: Wenn es aber nur ich bin dagegen ist Dann wünsche Ich mir mehr Mut von den Behörden und auch den Politikern dann zu sagen, wir wollen Wohnraum schaffen.

00:50:50: Deswegen dieses Gesetz ist halt sehr schön.

00:50:52: Reinhold Hilmers hat eine ganz tolle Veranstaltung zugemacht wo mir am Ende so ein bisschen von den handelnden Personen der Mut gefählt hat um zu sagen Wir setzen das jetzt durch wenn nichts Dagegen spricht jemand geschädigt wird, beeinträchtigt wird etc.

00:51:10: Das ist aber auch alles neu.

00:51:12: das muss man auch sagen dass es jetzt in diesem Jahr neu ist müssen sich alle Sachen erst mal ein pendeln.

00:51:16: Aber wenn sie dort ein bisschen mehr Mut vertreten könnten und den Leuten mut machen könnten das auch umzusetzen würde uns das sehr sehr freuen.

00:51:27: Vielen Dank für die vielen Eindrücke.

00:51:29: diese Michelin Sie wissen ich komme von außen Und ich möchte in den ersten untertagen erstmal gut zuhören.

00:51:36: Der Gedanken, den ich noch habe ist, dass das Nachbarschaftsrecht ein hohes Gut ist.

00:51:39: Und ich komme dann wieder mit zur Friedenheit und glaube, dass es nachbarschaftlich auch genau... Das ist die Spannung, die wir in der Gesellschaft miteinander haben wenn sie unterschiedliche Interessen sind, gut miteinander austarieren.

00:51:52: Austarieren und Spannungen moderieren braucht immer Menschen, die das gut begleiten und das ist mir ein Anliegen.

00:51:59: Wenn wir ganz kurz auf eines der Ja, glaube ich im Wohnungsbau dringend ein Thema noch eingehen den sozialen Wohnungsbaus.

00:52:06: Wir alle wissen wir brauchen ungefähr eine Million Wohnungen in Deutschland und großzeit davon sind Sozialwohnung.

00:52:13: Wie könnten wir hier in der Grafschaft schneller und effizienter soziale Wohnungen bauen?

00:52:24: Also unbedingt möchte ich auch nochmal stark machen wie wichtig sozialer Wohnungsbaum ist.

00:52:30: Ich glaube, dass da auch eine große Frage von Ungerechtigkeitsgefühl in unserer Gesellschaft zurecht da ist.

00:52:37: Wir sind leider ein reiches Land mit Obdachlosigkeit, lieber Stahl?

00:52:42: Das sollten wir nicht unterschätzen – das macht was mit den Menschen!

00:52:45: Wir haben über das Wohl der Demokratie gesprochen und sollten deshalb solche wichtigen gesellschaftlichen Themen im Fokus stellen.

00:52:54: Nach meinem Wissen hat sich der Landtag und auch die Politiker, die hier vor Ort im Landtag tätig sind.

00:53:03: Stark gemacht für eine Reform der sogenannten Wohnförderbestimmung, die wir in Niedersachsen haben – ich meine im letzten Jahr ganz neu!

00:53:14: Und hat genau dieses Thema gut, finde ich, platziert zu sagen.

00:53:19: Wir müssen da die Werte ein bisschen fluffen, dass mehr Menschen das Recht haben auch so einen Wohnschein zu bekommen.

00:53:28: und was ich auch gut finde ist – das mag jetzt vielleicht sehen Sie es mir nicht nach – nicht das Interesse von Bauunternehmern sein aber das ist die Belegungsbindung länger ist.

00:53:38: Das bedeutet, dass dann wenn soziale Wohnungen mit dieser Bestimmung gebaut werden also in Kooperation damit das dann die Wohnung wirklich glaube ich dreißig bis fünfundreißig Jahre nur belegt werden können von Menschen, die diesen Anspruch haben und das finde ich als Impuls politischen Impulse in der Gesellschaft ganz wichtig.

00:53:59: Das bedeutet, die Wohnung ist dann auch so lange nicht als Investitionsobjekt für einen regulären Vermietungsmarkt offen.

00:54:08: Sondern sie steht wirklich unter dieser Überschrift Soziales Wohnen.

00:54:12: Was Sie dann lieber erstellen nach meinem Wissen eventuell als Vorteil für die Finanzierung eines Vorhabens haben könnten oder andere Träger von ihrer Haltung her auch diese Wohnform sehr unterstützen würden.

00:54:29: Das ist, glaube ich die zweite Säule, die das Gesetz neu aufgemacht hat, dass man anstatt von zinslosen Darlehen... auch Zuschüsse bekommen kann, die dann in enger Verbindung stehen mit dieser Belegungsbindung.

00:54:41: Und das finde ich einen ganz wichtigen Punkt der da neu herausgearbeitet worden ist, weil ich durchaus im meiner vorherrigen Tätigkeit beim Bistum gemerkt habe, dass es wichtig ist, dass diakonische und karitative Einrichtungen für solche Dinge auch brennen und da sind, dass sie durchaus bereit wären so etwas zu unterstützen – Sie aber per se nicht die Möglichkeit haben, auf große Rücklagen zurückzugreifen und dann nicht die Möglichkeiten haben da den Aufzunehmen.

00:55:11: Und da sind Zuschüsse ein ganz wunderbares Instrument um Mut zu machen.

00:55:17: Mut zum Machen dass solche gesellschaftlichen Träger uns helfen für den sozialen Zusammenhalt diese Wohnform möglich zu machen.

00:55:27: Unser Wunsch wäre, dass wir als Bauunternehmen auch von diesen Förderungen und Zuschüssen partizipieren können.

00:55:33: Weil aktuell können wir es noch nicht.

00:55:35: das heißt Es wird aufgrund Vergaberecht gesagt man kann entweder Investor sein oder Bauunternehmer.

00:55:39: Und gerade für uns wenn wir mal schlechte Zeiten haben und die haben wir immer im Bauwesen ist in Höhen und Tiefen Dass wir dann halt nicht Mitarbeiter entlassen müssten sondern halt selber zu Selbstkosten diese Wohnung bauen können langfristig im Bestand behalten aber bei der Miete sechs bis sieben Euro brauchen wir halt diese Unterstützung in der Finanzierung oder den Zuschüssen.

00:55:59: Und zurzeit können wir halt nur eins, entweder Investor sein oder Bauunternehmer.

00:56:03: und es wäre auch da sehr wünschenswert dass man uns mehr vertrauen würde wenn man dreißig Jahre an so etwas sich mindestens bindet das wir halt damit vernünftig umgehen und das auch auf beiden Seiten umsetzen können.

00:56:15: Herr Scheib vielen Dank für den Impuls.

00:56:18: die nehme ich direkt mal mit

00:56:20: Sehr, sehr gerne.

00:56:20: Wir haben noch zwei Fragen zum Abschluss.

00:56:22: die erste Frage was würden Sie heute jemanden mitgeben der darüber nachdenkt ein Haus zu bauen oder Eigentum zu schaffen?

00:56:28: Haben sie irgendwo so einen Tipp aus der Praxis den Sie unseren Häuslebauern oder Menschen die Eigentumschaffen wollen mitgehen können?

00:56:35: Ja unbedingt!

00:56:37: Hab Mut zum Bauen das ist eine ganz wunderbare Lebensform und lasst euch gut beraten.

00:56:45: Bitte schaut wirklich, wo findet ihr Menschen die einen guten Überblick haben über die Fördermittelstrukturen?

00:56:51: Wo ist ein Bauherr der hilft diese verschiedenen Dinge, die wir gerade schon diskutiert haben gut miteinander schwingen zu lassen.

00:56:59: Sei es die sozialkulturelle, die ökonomische, dieökologische Perspektive und eine gute Beratung ist das auch.

00:57:07: Vielen Dank!

00:57:09: Vielen Dank für Ihre Zeit.

00:57:11: Gibt es noch ein letztes Statement, dass Sie Ihren Wählern zum Ende diesen Podcast mitgeben möchten?

00:57:18: Sehr gerne Herr Stahl!

00:57:19: Erst mal bedanke ich mich – das war sehr angenehm mit Ihnen zu sprechen – ja und liebe Grafschafterinnen und Grafschafter bitte geht wählen.

00:57:27: Hälft die Demokratie zu stärken und nimmt das Wahlrecht in Anspruch.

00:57:31: nicht überall in dieser Welt darf man wählen gehen.

00:57:34: Ich danke Ihnen fürs Zuhörenden

00:57:37: Vielen Dank für Ihre Zeit, für diese inspirierenden Worte.

00:57:41: Und ich kann mich dem nur beischließen – bitte geht wählen!

00:57:45: Hört euch die Podcasts an, geht zu einer Podiumsdiskussion, informiert euch und dann wählt die Menschen, die eure Interessen am besten vertreten können.

00:57:56: Vielen Dank an Herr Horst für ihre Zeit.

00:57:59: Ich danke Ihnen lieber Stahl

00:58:04: Dein Bauexperte mit Tobias Stahl Alles was du zum Thema Hausbau, Sanierung und Nachhaltigkeit wissen musst.