00:00:00: Herzlich willkommen zu Dein Bauexperte.
00:00:03: Wir haben heute wieder ein ganz besonderes Format, Bauexperte trifft Landratskandidaten!
00:00:10: Ich freue mich heute Kai Schmidt im Interview zu haben Kandidat auf den Landrat der Grafschaft Bentheim und wir möchten heute in diesem Podcast einmal erfahren wer sind sie überhaupt?
00:00:22: Warum haben Sie sich entschieden für den Landrad zu kandidieren und was würde sich ändern wenn sie gewählt werden?
00:00:29: All dies erfahren wir nach dem Intro.
00:00:35: Dein Bauexperte mit Tobias Stahl, alles was du zum Thema Hausbau, Sanierung und Nachhaltigkeit wissen musst!
00:00:44: Ja wenn Sie uns einmal erzählen wollen wer sind sie?
00:00:47: Und was sollte man unbedingt über den Menschen Kai Schmidt wissen?
00:00:52: Was kann ich erzählen?
00:00:53: Ich bin Kai Schmidt, ich bin Alleinerziehend, ich habe einen Sohn.
00:00:58: der ist elf Jahre alt.
00:00:59: Von Beruf bin ich Schulleiter im wunderschönen Ölsen nebenan.
00:01:03: Beruflich bin ich Mitglied im Norderner Stadtrat und einige werden meine Stimme vielleicht erkennen.
00:01:10: Ich mache so Videos auf YouTube.
00:01:12: da soll man mich auch schon mal kennengelernt haben.
00:01:15: Ich hab gehört relativ häufig.
00:01:20: Darum soll es heute aber nicht gehen, da werden wir sicherlich noch kurz darauf zu sprechen kommen.
00:01:24: Aber heute geht's um eine ganz andere Entscheidung nämlich die Entscheidung zu kandidieren.
00:01:30: Trotzdem wollen wir mal etwas weiter vorne anfangen.
00:01:33: wie ist denn Ihr persönlicher und beruflicher Weg?
00:01:35: Sie haben es ja gerade gesagt aktuell?
00:01:37: Schulleiter der Oberschule in Ösen.
00:01:39: Aber wie ist es denn dahin willkommen?
00:01:40: Wie ist so der Werdegang wenn sie uns da einmal abholen?
00:01:43: Alles klar!
00:01:44: Machen wir den Komplettdurchgang.
00:01:45: geboren in Nordhorn Abitur in Badl, das ist das Missionsgymnasium.
00:01:51: Seint Antonius Badl Richtung Bentheim Richtung Gronau raus.
00:01:54: Danach die klassische Bankausbildung bei der Sparkasse in Nordhorn dann noch kurz bei der LZO gearbeitet bis das Studium anfing.
00:02:04: und ein Bruch.
00:02:05: Ich habe nicht BWL studiert oder Jura, sondern ich habe mich fürs Lehramt entschieden.
00:02:10: Das wollte ich auch schon damals vor der Ausbildung aber meine Eltern bestanden drauf dass sich Othon erst etwas vernünftiges lerne bevor ich dann studieren gehe.
00:02:18: das mag der zeitgeschuldet sein denn zu der Zeit war es sehr schwierig als Lehrer einen Job zu finden.
00:02:23: das war diese absolute Lehrerschwämme zu derzeit und da hatten meine Eltern durchaus positive Achsel.
00:02:30: Wie kommt man dazu?
00:02:31: Also, wenn man eine Bankausbildung gemacht hat jetzt den Schritt zu sagen ich möchte Lehrer werden.
00:02:35: Nee es war andersherum!
00:02:36: Ich wollte vorher schon Lehrer werden.
00:02:37: das wollte ich meine ganze Schulzeit schon.
00:02:39: aber meine Eltern haben gesagt Junge ich weiß nicht ob du dann Job kriegst mach erst was vernünftiges und dann bist du noch jung genug und kannst immer noch studieren.
00:02:46: Warum wollten sie Lehrer werden?
00:02:48: Was war so die Berufung zu sagen dass ist genau das was ich machen möchte?
00:02:52: Ich hatte einen unfassbar tollen Klassenlehrer Zur Rente.
00:02:59: vor ein paar Jahren habe ich ihn wiedergetroffen und gesagt, sie sind der Grund warum ich Lehrer werden wollte.
00:03:05: Und das ist Herr Bickmann.
00:03:07: Ich will den Namen auch immer wieder sagen.
00:03:08: Wir sind mittlerweile auch per du und dieser Mann hat so viel Menschlichkeit im Unterricht gezeigt uns bei einem Fach Latein und ich hab Latein wirklich gehasst.
00:03:18: Aber diese Person unseren Klassenlehrer Das war diese Person wo ich gesagt habe Boah der schafft es junge Menschen zu bewegen, sie positiv zu beeinflussen.
00:03:30: Und das war diese Idee vom Lehrer sein – dass man also die Möglichkeit hat, junge Menschen ein Stück auf dem Weg zu begleiten und sie vielleicht ab- und zumal mit guten Tipps so auf den guten Weg zu bringen.
00:03:42: Ich habe immer gedacht «das ist der Job, den ich machen will».
00:03:44: Schön!
00:03:45: Das ist natürlich wirklich eine schöne Geschichte.
00:03:46: und hört man nicht so häufig über den Beruf des Lehrers oder bei uns im Bauern Gibt es so ein paar Berufe, die immer wieder mit ein bisschen Vorsicht genossen werden?
00:03:54: Das sind rechtsanweite Lehrer etc.
00:03:56: Wir dürfen das hier nicht sagen, wenn man es gehört!
00:03:58: Es hört wahrscheinlich keiner zu und wir haben schön dass es diese Erfolgsgeschichte gibt.
00:04:03: also meine Frau ist auch Lehrerin.
00:04:04: für alle die ja doch zuhören.
00:04:06: Also wir kommen da ganz gut mit klar.
00:04:08: Wie ging's dann weiter?
00:04:10: Ja wie ging es dann weiter?
00:04:12: ich habe in Phechter studiert.
00:04:13: danach Da habe ich meine zweite Phase, also man muss ja einmal Lehramt studieren und danach kommt das Referentariat.
00:04:20: Also praktisch die praktische Ausbildung hinterher.
00:04:23: Das habe ich in Deepholz und in Siege gemacht, und zwar an der Grundschule und an der Realschule.
00:04:30: Und dann war ich fertig und es war klar zu der Zeit, dass man arbeitslos wird tatsächlich.
00:04:37: Und aus meinem Jahrgang waren auf einen Schlag zweiundsechzig Lehrerinnen und Lehrer fertig.
00:04:44: Tatsächlich wurde, weil kurzfristig ein Mathe-Lehrer in Schüttoff verstorben ist eine Stelle in Schüttorfrei.
00:04:51: Ich habe mich dort beworben ich werde es nie vergessen einen ganzen Schulflur voller Bewerberinnen und Bewerbern Und ich habe am Ende dann Halle Lulia diese Stelle bekommen und war wieder erwartend zurück in der Grafschaft.
00:05:06: Damit war überhaupt nichts zu rechnen, dass ich die Grafschaft beruflich noch mal widersiehe.
00:05:11: Aber da war ich dort und da war Ich das nächste Jahr Lehrer und dann ging die Konrektorin in Rente.
00:05:18: Das wollte keiner machen und so war ich nach einem Jahr Konrektor Und zwei Jahre später bin ich dann Schulleiter in Nordhorn geworden, an der Marienschule.
00:05:27: Das war auch eine sehr schöne Zeit.
00:05:30: Dann haben wir Nachwuchs bekommen und ich wollte einfach viel Zeit zu Hause verbringen.
00:05:38: Bin dann Schlleiter in Norderhorn geworden mit der Idee, Fahrzeit einzusparen.
00:05:44: Und dann ging es weiter in Gilderhaus.
00:05:46: Dort war ich wieder Konrektor Und dann jetzt vor fast zehn Jahren bin ich in Ölsen, Oberschulrektor geworden und muss auch wirklich sagen das hat von Anfang an toll geklappt zwischen dem Schulträger.
00:05:59: Die Eltern schafft das Kollegium.
00:06:01: Ölson ist wirklich ein ganz, ganz toller Fleckenerde.
00:06:06: Also durch-unddurch verankert hier in der Grafschaft?
00:06:09: Absolut!
00:06:10: Ich war zwischendurch mal kurz weg aber das war ja mein ganzes
00:06:13: Studium.
00:06:14: Da gibt es so viele Möglichkeiten hier zu studieren.
00:06:18: Wie kommt man dann auf die Idee, zum Landrat zu kandidieren?
00:06:23: Tatsächlich sind es zwei Beweggründe.
00:06:25: Also ich habe unter anderem auch Politik studiert also mit der Theorie bin ich fein aber tatsächlich bin ich der ganz ganz festen Überzeugung dass wir in wirklich schwierigen politischen Zeiten leben und ich gehe davon aus das wir nicht mehr wie in der Vergangenheit klare Mehrheitsverhältnisse nach der Wahl haben werden, sondern ich glaube dass wir ein sehr sehr buntes und diffuses Bild haben werden was es schwierig machten wird eine Mehrheitsfraktion zu bilden.
00:06:52: Und ich glaube das genau in diesem Moment wenn es unklare Mehrheiz Verhältnisse gibt verschiedene Enden einfacher zusammenbinden kann, um vielleicht auf wechselne Mehrheiten hinzubekommen als jemand der mit einer Parteifarbe kommt.
00:07:08: Ich habe halt als unabhängiger das ganz große Glück dass ich mit allen und ich wiederhole hier mit allen Demokraten zusammenarbeiten kann und immer wieder gucken kann, kriege ich fürs Thema A die Farbkombinationen zusammen.
00:07:22: Und kriege für das Thema B vielleicht eine andere Farb-Kombinatione zusammen damit ich einfach Sachpolitik betreiben kann.
00:07:27: Ich will keine Parteipolitik.
00:07:29: er gibt sich bei mir nicht weil ich keine Partei habe!
00:07:31: Ich möchte einfach wirklich gucken.
00:07:33: wo ist das Problem?
00:07:34: Wir lösen das Problem indem wir Mehrheiten finden.
00:07:38: Die Überschrift soll sein ich will nicht verwalten ich möchte wirklich aktiv gestalten.
00:07:43: Mir ist klar, dass die Entscheidung im Kreistag getroffen wird und ich das hinterher umzusetzen habe.
00:07:49: Aber ich möchte schon für den Fall, dass sich die Möglichkeit bekommen Landrat zu werden eine sehr aktive Rolle in der Meinungs- oder Ideengestaltung
00:07:58: führen.".
00:07:59: Also das hört sich natürlich sehr logisch an!
00:08:02: Und ich glaube, die politische Situation, die wir in Deutschland haben, ist uns allen bewusst.
00:08:08: Das ist auch der Grund warum wir gerade hier zusammensetzen.
00:08:10: Dieser Podcast Unsere Message nach außen bitte geht wählen, bitte geht demokratische Kandidaten und Parteien wählen.
00:08:18: Jeder weiß welche Partei nicht!
00:08:21: Und das ist der Grund warum wir uns entschieden haben diese Podcast-Interview zu führen mit allen drei Kandidatinnen die wir aktuell kennen aber natürlich nur mit demokratischen Kandidatten und damit unseren Beitrag für die Demokratie zu leisten und deswegen freuen wir uns sehr dass sie angetreten sind und sich zutrauen dieses schwierige Amt zu übernehmen.
00:08:41: Gab es in ihrem Leben einen Moment, der sie besonders geprägt
00:08:45: hat?
00:08:48: Ja ganz bestimmt aber kein schöner.
00:08:50: Vor drei Jahren ist meine Frau elendig an Krebs verstorben und das ist mit Sicherheit eine Sache die man ein Lebtag mit sich rumträgt wo man auch Dinge neu bewertet.
00:09:03: also dass muss ich ganz klar sagen und es war ein... Also sie ist an KreBS gestorben.
00:09:08: Die Diagnose kam ein halbes Jahr vorher mit aber eindeutigem Ergebnis.
00:09:12: Also wir hatten noch eine kurze, wenn auch sehr schwierige gemeinsame Zeit, aber mit klarem Ende.
00:09:19: Wir haben diese Zeit so gut es gegen genutzt und ich würde lügen, wenn das nichts mit mir gemacht hätte.
00:09:25: also man sieht danach Dinge anders und das war so das erste Mal in meinem Leben dass ich mich überhaupt mit diesem Thema Endlichkeit beschäftigt habe.
00:09:35: Das habe ich vorher nie gehabt.
00:09:36: Ich war und bin auch bis heute ein sehr lebensfroher und optimistischer Mensch, aber das war also wirklich einen Schlag ins Gebelg und auch in die gesamte Lebensplanung, die mich schon nachhaltig verändert hat.
00:09:50: Also das muss ich ganz klar sagen.
00:09:53: Ja, ich kann das nicht so nah nachvollziehen... Mein Mentor, der mich dazu gebracht hat diesen Podcast zu machen ist genauso im letzten Jahr mit Mittevierzig an Krebs verstorben.
00:10:05: Es ist eine katastrophale Krankheit und man lernt einfach alles noch einmal neu zu bewerten.
00:10:10: Ist das einer der Gründe, dass man sagt wenn so ein Schicksalsschlag kommt?
00:10:14: Ist ja, dass vielleicht auch darüber nachdenkt was möchte ich der Welt irgendwo zurückgeben.
00:10:19: Vielleicht aber auch woran soll man sich erinnern, wenn man nicht mehr da ist.
00:10:23: Ist das auch eine der Gründen die zu dieser Kandidatur geführt hat?
00:10:26: oder das damit nichts zu tun?
00:10:28: Nein überhaupt nicht!
00:10:29: Also ich hoffe tatsächlich, dass ich schon etwas geschaffen habe, was ich später mal hinterlassen kann.
00:10:35: Das sind knappe zweitausend Lernvideos, wo man bestimmt viel Freude daran haben kann.
00:10:40: Wenn man sie braucht!
00:10:41: Wir wollen nicht übertreiben was Freude angeht.
00:10:43: Nein es war eine andere Motivation und zwar habe ich mich in der Vergangenheit mehrfach über Verwaltung oder auch über politische Entscheidungen entweder geärgert oder ich war verwundert und ich möchte nicht wie andere in diese Motser-Position kommen sondern wer motzt muss dann auch sagen Dann will ich's anders machen.
00:11:04: Und dann habe ich mir gedacht, gut.
00:11:06: Dann musst du oder willst du so ist es ja sagen das Angebot zu machen?
00:11:11: Hey lasst mich mal!
00:11:12: Ich hab's ja am Ende nicht zu entscheiden.
00:11:14: Ich kann nur sagen ich kandidiere und dann müssen die Wählerinnen und Wähler und davon haben wir eine Menge in der Grafschaft.
00:11:20: dann entscheiden, ob das ein attraktives Angebot ist oder nicht.
00:11:24: Und das ist ja das, woraus hinaus wird.
00:11:26: Am Ende wird beim diesen Mal so ein bisschen die Wahl sein zwischen nehmen wir das was wir immer hatten in diesem Fall SPD CDU?
00:11:34: Oder wagen wir etwas, was es in der Grafschaft noch nie gegeben hat nämlich diese Idee des unparteiischen mit der möglicherweise Sachpolitik und das muss man einfach mal abwarten.
00:11:47: Das waren jetzt schon ganz viele Punkte die Sie sicherlich antreiben, also dass ich sehe das es nicht so läuft ganz besonders in der Verwaltung wie ich mir das vorstelle und ich möchte was verändern.
00:11:58: Und übernehme dann auch Verantwortung.
00:12:00: Also Verantwortung ist sicherlich ein ganz ganz wichtiger Begriff!
00:12:03: Was gibt's für weitere Werte, die Ihnen besonders wichtig sind sowohl privat als auch beruflich?
00:12:10: Ich habe vor kurzem einen Aufsatz gelesen von einem Kommunalpolitiker hier aus Bad Benheim.
00:12:16: Den Namen lasse ich mal weg, aber er wird sich mit Sicherheit angesprochen fühlen.
00:12:19: Der hatte auf mehreren Seiten das Verwaltungshandeln beschrieben und ein Satz den fand ich richtig gut.
00:12:25: Und der hieß ganz grob mehr Mutwagen in der Verwaltung.
00:12:29: Und den Satz fand ich wirklich gut.
00:12:31: also man kann ja verwalten um zu verwalten oder man kann verwalten Umzugestalten so Ich verstehe ja, dass es in der Verwaltung gerade in der öffentlichen Verwaltung ein großes Interesse daran gibt, Rechtssicherheit herbeizuführen um Entscheidungen zu treffen die hinterher nicht anfächbar sind.
00:12:49: Wenn man sich aber so lange absichert um sich abzusichern das am Ende eine vielleicht auch einfache Entscheidung einen Entscheidungszeitraum von Monaten oder vielleicht sogar Jahren hat, dann bin ich nicht mehr beim Verwalten sondern da bin ich beim Verhindern.
00:13:05: Und ich glaube ganz einfach dass das ganz dringend aufgebrochen werden muss und es wird mit Sicherheit möglich sein diese Prozesse zu beschleunigen.
00:13:16: Ja das glaube auch.
00:13:17: Da könnten wir jetzt über drei vier Themen sprechen aber wir wollen hier nicht alle in der Meinung runterziehen Wie schaffen Sie persönlich Ausgleich zur Politik und zum Berufsalltag?
00:13:27: Das hängt von meinem Stresslevel ab.
00:13:29: Wahrscheinlich relativ hoch!
00:13:31: Also das eine ist, ich gehe wahnsinnig gerne schwimmen.
00:13:34: Wir haben ja in Nordhorn tolle Möglichkeiten, egal ob Hallenbad oder Freibad.
00:13:37: Aktuell ist die Freibadsaison.
00:13:40: Ich gehöre zu den Jahreskartenschwimmern also bin dort sehr regelmäßig zu finden und wenn ich mal richtig genug habe dann setze ich mich aufs Motorrad.
00:13:48: Ich fahre also sehr gerne Motorrad und gerade hier in der Grafschaft und auch an der angrenzenden Niederland kann man wirklich tolle Strecken fahren und wenn man dann eine halbe oder ne Stunde die Kurve gedreht hat, geht es einmal wieder besser.
00:14:03: Warum möchten Sie Landrat werden und was ist Ihre persönliche Mission für die Grafschaft?
00:14:09: Beziehungsweise gibt es sie überhaupt.
00:14:11: Ja, die gibt es und zwar... Die Überschrift ist ganz einfach Sachpolitik statt Parteipolitik Und ich würde mir wünschen dass eine Verwaltung wieder viel, viel mehr Verwaltung und viel weniger Politik macht.
00:14:28: Das ist natürlich schwierig wenn verschiedene Entscheidungsträger jeweils ein Parteibuch tragen Und ich würde mir wünschen, dass man sagt so wie schaffen wir es?
00:14:38: Dass eine Verwaltung maximal neutral ist.
00:14:42: Selbstverständlich kommen die Arbeitsaufträge aus der Politik das ist ja auch klar und Verwaltungen hat dann diese entsprechend umzusetzen.
00:14:50: aber Ich würde mir wünschen dass dies in größt möglicher Unabhängigkeit passiert.
00:14:55: Das man also sagt so Wir haben diesen Auftrag Wie setzen wir ihn um?
00:14:59: Und die zweite große Überschrift, die ich mir aufschreiben würde.
00:15:03: Das wäre die Bürgerfreundlichkeit.
00:15:06: also ich möchte das wir unbedingt auch in der Verwaltung klar haben.
00:15:10: diese ganze Verwaltungen hat im Endeffekt nur den Auftrag für die Bürgerinnen und Bürger verschiedenste Dienstleistung zu bieten.
00:15:18: und das wäre mir ganz ganz wichtig dass man sagt unsere Aufgabe in der verwaltung ist es die Probleme der Bürgerinnen oder Bürger zu lösen nicht Probleme zu schaffen.
00:15:28: Das fängt bei Öffnungszeiten an, aber auch bei schwierigen Texten die vielleicht einfacher sein könnten.
00:15:35: Bei unnötigen Formularen oder bei... Dinge, die schon lange lange digitalisiert gehören.
00:15:43: Und ich glaube dass man da wirklich eine Menge machen kann und ich sehe auch das Stichwort KI Die damit Sicherheit auch beim ausfüllen oder bei sonstigen Dingen oder mit Daten zusammenführung machen kann.
00:15:55: Und die letzte Überschrift, die ich noch ins Rennen bringen will Das wäre die kommunale Zusammenarbeit.
00:15:59: Ich glaube dass wir in der Grafschaft viel zu viele dinge Egal von Emlichheim bis in den Süden nach Schüttoff oder ohne Viel zu viele Dinge parallel machen, die wir besser zusammenmachen könnten.
00:16:10: Und ich hatte ja als tatsächlich als erster Kandidat überhaupt ein Sachthema gesetzt was auch interessant ist weil ich ja als letzter ins Rennen gestartet bin.
00:16:19: und nur um ein Beispiel zu nennen das wäre die gesamte Computerinfrastruktur der Schulen endlich unter eine Betreuung zu setzen dass man sagt von Emlichheim bis Schüttdorf schaffen wir einen Support Hub, wie auch immer wir den nennen wollen.
00:16:36: Wir bündeln unsere Energie und machen in Zukunft nicht nur das gleiche System sondern auch die gleiche Hardware damit wir aus Nordhorn oder wo auch immer sie sitzen einen flächendeckenden Support anbieten können.
00:16:48: Denn aktuell ist es gerade im kleineren Gemeinden so Ist der IT-Mann oder die IT Frau die wahrscheinlich nur eine halbe Stelle hat Im Urlaub dann passiert die nächsten zwei Wochen nichts Und hier könnte man mit einer Menge Stellen Aus meiner Sicht einen besseren Support für die Lehrerinnen und Lehrer, aber eben auch für Schülerinnen und Schülern und Eltern schaffen.
00:17:07: Und am Ende davon bin ich überzeugt ist es in größeren Skalierungen günstiger für die jeweiligen Beteiligten.
00:17:13: Die Herausforderung dabei ist natürlich dass man die Kommunen überzeugen muss das sie da entsprechende Hoheiten abgeben oder Aufgaben abgeben.
00:17:21: Ich glaube aber wenn man sich das auf der Sachebene anguckt Das es an diesem Beispiel gibt viele andere Beispiele nur Gewinner gibt.
00:17:30: Das wäre aus Sicht von uns Firmen natürlich auch sehr wünschenswert, dass da in der Ausbildung der Schüler die Digitalisierung endlich vorangebracht wird und das dann junge Fachkräfte zu uns kommen, die sich damit auskennen und uns dort voran bringen können.
00:17:43: Weil ohne das Thema KI und Digitalisierung wird in Zukunft denke ich nicht mehr ganz so viel gehen.
00:17:49: Nun schauen wir mal ein bisschen in die Zukunft, wenn nun die Wahl klappen sollte und das Ganze funktioniert.
00:17:54: Wie würde die Grafschaft in zehn Jahren aussehen?
00:17:57: Was würde sich verändern, wenn sie jetzt gewählt werden?
00:18:02: Wir hätten – und das wäre keine Überraschung – moderne Schulen mit einem richtig gut funktionierenden Ganztag der nicht nur für die Betreuung und Aufbewahrung von Kindern da ist, sondern ein Ganztag, der wirklich richtig gute Angebote macht.
00:18:19: Und zwar auch inhaltliche Angebote – von Sport über meine dwegen gesunde Ernährung oder eben über das Thema KI
00:18:27: usw.,
00:18:28: dass man sich wirklich mit Inhalten beschäftigt.
00:18:30: Dann ein Thema was mich wahnsinnig ärgert ist ich möchte endlich auf dem welche hin habe ich es wieder erlebt?
00:18:36: dieses verdammte Problem mit dem Mobilfunk lösen und dem schnellen Internet.
00:18:41: Also ich habe ja nun mal ziemlich viel mit dem Internet zu tun, und ich habe immer das Gefühl dass ganz viele auch Entscheider und Entscheiderinnen noch nicht verstanden haben, dass schnelles Internet-und Mobilfunk ein unschlagbarer Standortfaktor ist.
00:18:55: Wir müssen uns doch nichts vormachen!
00:18:56: Die Generation die jetzt ein Haus kauft oder baut wird den Standort davon abhängig machen ob da schnelles internet und Mobilfung sind.
00:19:05: Und wenn wir es nicht bieten können dann ist dieses ganze Gelände uninteressant.
00:19:10: Und ich kann es einfach nicht verstehen, dass wir auch in im Jahr ist, dass ich auf dem Weg von Nordhorn nach Emlichheim nicht durchgehend telefonieren kann weil mir an mehreren Stellen die Verbindung abricht.
00:19:21: Das ärgert mich total!
00:19:24: Ein absolutes Herzensthema... Ich habe vor zwei Wochen bei der Telekom angerufen und gefragt, was denn ein Satelliten-Telefon kosten würde.
00:19:32: Ich bin es so leid... Genau!
00:19:33: Und das ist ja rund um Norton.
00:19:34: Es ist egal wo ich rausfahre.
00:19:36: Egal, es ist egal.
00:19:38: Jedes Mal bricht es ab und also dieses Bedürfnis nur telefonieren zu können selbst wenn jetzt das Datensetz noch nicht so toll ist.
00:19:46: Alles gut?
00:19:46: Ich habe jetzt gehört dass wir in ein zwei Jahren auf Starlink gehen.
00:19:50: Das ist für mich die Bankrott-Erklärung der deutschen Mobilfunkanbieter.
00:19:53: Absolut!
00:19:55: Sehr, sehr schade... Ich glaube im Bereich Glasfaser tut sich was.
00:19:58: Zumindest in den Neubaugebieten und Industriegebieten haben wir dann einen positiven Eindruck, dass sich das
00:20:02: gut entschaut hat.
00:20:03: Ja, sehe ich
00:20:03: auch so.
00:20:03: Aber Mobilfunkt ist traurig.
00:20:05: Meine Leidenschaft ist ja die Natur- und Tierphotografie.
00:20:08: Ich bin ein zweimal im Jahr in Kenia an der Marzheimara.
00:20:11: Man sieht keinen Menschen, kein Haus aber telefonieren kann nicht überall.
00:20:15: Und warum geht es nicht in so einem tollen Land wie Deutschland?
00:20:20: Also würde mich sehr freuen, wenn wir da einen Schritt vorankommen würden.
00:20:23: Und man
00:20:23: muss ja fairerweise sagen Luftlinie fünfhundert Meter weiter.
00:20:26: die Niederländer zeigen uns ja dass es geht.
00:20:29: Ja
00:20:30: also das wäre ja wenn wir endlich auch mal Europa als Mobilfunknetz sehen würden, dass wir die Masken von denen nutzen können.
00:20:35: und wenn wir hier raus schauen ist dahinten schon Holland Da sind drei Masten, es würde perfekt funktionieren wenn wir mal Europa ganzheitlich sehen würden.
00:20:43: Aber ich glaube das wird schwer aus der Grafschaft zu lösen.
00:20:46: aber wenn wir hier regionalen Besseres Mobilfunknetz hätten, ich glaube dass würde auch viele freuen.
00:20:50: Ich glaube das auch und davon bin ich überzeugt.
00:20:54: man muss manchmal und vielleicht auch viel häufiger mal out of the box denken und sagen so wo will ich hin?
00:21:00: Und dann überlege ich mir danach wie ich da hinkomme was ich immer ganz schwierig finde und das machen wir so oft Das geht nicht und das ist aus meiner Sicht der falsche Ansatz.
00:21:09: Der Ansatz ist, hier ist das Problem und wie löse ich es?
00:21:13: Wie geht es?
00:21:14: Wenn man später einmal auf ihre Amtszeit zurückblicken würde, wofür möchten Sie gestanden haben?
00:21:20: Was ist so das Wichtigste oder das Herzensthema wo man sagt, dass ist das, was sich umgesetzt habe?
00:21:24: Wir haben ja gerade schon so viele gehört.
00:21:26: aber gibt's so einen Herzens-Thema wo sie sagen, das ist das jenige Welchen?
00:21:31: Also ich glaube...was soll ich auch anders sagen?
00:21:33: Es wären die Schulen!
00:21:34: Ich würde mir wünschen, tolle Schulstandorte haben, weil ich eben ähnlich wie mit dem Beumilfunk der Meinung bin dass wenn ich gute Leute Wenn ich Fachleute, wenn ich Experten in die Graflhaft holen will.
00:21:48: Wir haben es hier wundervoll!
00:21:49: Es ist total schön hier zu leben.
00:21:50: das muss man immer wieder sagen.
00:21:52: dann muss ich aber auch eine gute Infrastruktur anbieten und dazu gehören eben da nicht nur Ärzte Einkaufsmöglichkeiten Internet sondern eben auch Kinderbetreuung.
00:22:01: das fängt mit der Krippe und der Kita an.
00:22:03: Das muss einfach sichergestellt sein damit eben gute Leute auch arbeiten gehen können weil sie wissen mein Kind ist gut betreut und es geht dann weiter in Schulen.
00:22:12: Ich finde es total gut dass jetzt in Niedersachsen die freiwillige Ganztagsbetreuung am Freitag kommt, also dass man das schaffen kann.
00:22:21: Das ist auch für Alleinerziehende wahnsinnig wichtig und ich würde mir wünschen, dass es uns gelingt, möglichst überall gleichwertige Lebensbedingungen schaffen.
00:22:32: Nicht, dass wir einen Zentrum in Nordern haben wo alles super toll ist wie aber bei Ende La oder Hochstede vergessen und hier muss einfach auch ein Landkreis ausgleichend wirken so das wir überall richtig gute Standorte
00:22:47: haben.
00:22:49: Das wäre glaube ich das und Ich glaube eine Sache will ich noch ergänzen das ist viel einfacher Aber nicht weniger wichtig.
00:22:55: Ich möchte auch gerne das Ehrenamt fördern, weil die Grafschaft also so ein richtiger Hotspot von Ehrenamten ist.
00:23:05: Und das wird häufig nicht gesehen was alles in unserer Gesellschaft und in der Grafschaft nicht funktionieren würde wenn es das Ehrendammt nicht gäbe.
00:23:13: Das fängt bei den Sportvereinen an.
00:23:15: Das sind aber auch die Rettungsdienste, die Feuerwehren und ich kann gar nicht so viel aufzählen.
00:23:19: Ich habe da noch keine Idee, das würde ich ganz ehrlich sagen.
00:23:22: Ich würde mir eine größere Wertschätzung des Ehrenamtes wünschen und wenn es einmal im Jahr eine riesengroße Party ist wo man einfach mal als Gesellschaft oder in dem Fall als Landrat sagt danke dass ihr euch alle letztlicher unentgeltlich für diese Region engagiert.
00:23:42: ganz pragmatische Idee, die mir gerade durch den Kopf kommt.
00:23:45: Keine Ahnung ob das umsetzbar ist.
00:23:47: Warum sollten nicht Leute, die im Ehrenamt sind frei parken können?
00:23:50: Super Idee!
00:23:51: Ja in Nordhoren wo auch immer.
00:23:52: Inzwischen klappt das ja ganz gut mit der App.
00:23:54: Vorher war es dann noch mit Münzgeld aber einfach zu sagen man hat eine Ehrenampt bekommt einen Ausweis und darf frei parkern in der Öffentlichkeit für
00:24:01: mich super
00:24:04: Gut, wir kommen einmal zu dem Blog der mich natürlich am meisten interessiert.
00:24:07: Da geht es um das Wohnen und das Bauen – damit auch die Zukunft der Region.
00:24:12: Wohnen ist eines der zentralen Themen für viele Menschen gerade für Familien.
00:24:17: Wie nehmen Sie die aktuelle Situation in der Grafschaft Bentheim wahr?
00:24:22: Tatsächlich als sehr schwierig, weil ich es selber erlebt habe.
00:24:26: Ich kenne es ja von Verhöhrensagen aber ich habe tatsächlich vor drei Jahren überlegt aufgrund dieser unschönen privaten Situation nochmal neu zu bauen.
00:24:36: mit meiner verstorbenen Frau gebaut.
00:24:38: Es hat alles wunderbar geklappt, wir haben ein schönes Haus und ich hatte vor drei Jahren überlegt ob ich noch mal neu baue und ich habe mir einen Bungalow zeichnen lassen.
00:24:48: Ich sage mal ganz grob zehnmal zehn Meter nichts Besonderes Und da stand ein Preis dran.
00:24:55: Da ist mir einfach alles runtergefallen.
00:24:58: Mit diesem Preis hatte ich im Leben nicht gerechnet.
00:25:01: der war also mehr als doppelt so hoch wie ich kalkuliert hatte und ich dachte immer, ich wäre den Zahlen gar nicht.
00:25:10: Aber auf jeden Fall bin ich davon überzeugt das Wohnen und Bauen und auch Grundstücke in dieser gesamten Konstellation mit den aktuellen Voraussetzungen die dann zusätzlich noch erfüllt werden müssen Thema Heizung, Thema PV vielleicht noch die eigene Elektrotankstelle zu Hause dass da im Moment ein Investitionsbedarf aufgerufen wird bei gleichzeitig relativ hohen Zinsen, also als Banker muss ich sagen sind die Zinsn okay aber wir waren halt in den letzten zehn zwanzig Jahren sehr verwöhnt.
00:25:42: Das muss man sagen das da einfach ein Investitionsvolumen und auch eine Anuität sprich einen Zinssatz nachher monatlich anfällt denen eine sehr große Gruppe der Einwohnerinnen und Einwohnern der Grafschaft sich einfach nicht mehr leisten können.
00:25:56: Und ich glaube dass ist ein ganz ganz schwieriger Cocktail auch für junge Familien einfach nicht zu bewältigen ist, also weil es einfach zu teuer ist.
00:26:07: Und dann kommt aus meiner Sicht noch eine zweite Schwierigkeit hinzu.
00:26:10: Und zwar steht glaube ich vielerorts hier in der Grafschaft und auch in ganz Deutschland ein Generationenwechsel an, das heißt also ältere Menschen die auf hundertsechzig oder hundred-achtzig Quadratmetern wohnen.
00:26:22: denen wird das Ganze zu groß.
00:26:23: sie sind vielleicht mittlerweile alleinstehend und selbst der Verkauf dieses Hauses würde nicht den Preis erwirtschaften den man bräuchte um sich etwas kleineres zu kaufen.
00:26:34: Das heißt Sie bleiben dann zwanghaft in diesen viel zu groß.
00:26:38: Und wir haben auf der anderen Seite in der Grafschaft und auch besonders im Nordhorn ein großes Problem mit bezahlbarem und auch sozialen Wohnraum.
00:26:45: Und irgendwie treten wir uns da alle gegenseitig auf die Füße.
00:26:48: Ja, sind jetzt viele Punkte angesprochen fachlich sachlich alle richtig.
00:26:53: also zu dem Thema Älteres großes Haus verkaufen, dafür kleineres neues Haus bauen ist natürlich schwierig.
00:27:00: Das ist so ähnlich wenn ich ein vier Jahre altes Auto verkaufe und dafür natürlich jetzt ein von mir aus auch kleineres Neues.
00:27:05: das wird auch nicht funktionieren.
00:27:07: Aber es ist so, die Preise sind immens gestiegen.
00:27:10: Ich kann das teilweise erklären dadurch dass auch immer mehr Ausstattung drin ist.
00:27:14: also wir haben inzwischen ungefähr hunderttausend Euro nur für Technik, die wir in die Häuser bauen.
00:27:17: Warum
00:27:18: sofort?
00:27:18: Das sah vor zehn, zwanzig Jahren noch ganz anders aus mit einer Gasheizung ohne Lüftung, ohne Fußbodenheizungen.
00:27:24: jetzt ist noch oben Kraftwerk drauf und müssen immer größere Akkus verbauen um selber den Strom zu speichern anstatt ihnen halt dann aus dem Netz zu holen wenn die Sonne grad nicht scheint Und das macht natürlich was aus.
00:27:35: Es sind die Lohnkosten gestiegen, die Materialkosten gestiegen.
00:27:39: Wir haben einen riesen Fachkräftemangel.
00:27:40: Das möchte ja nur noch ganz wenig in Menschen ins Handwerk gehen Was aber der größte Kostentreiber ist und das ist sogar dazu geführt.
00:27:50: wir hatten im Vorgespräch ein zwei Punkte die man RTL mal nennen könnte.
00:27:53: Ich spreche dann immer von der Bildzeitung.
00:27:55: Man kann sich jetzt über die Seriosität von beiden streiten.
00:27:59: Unser statistisches Bundesamt hält seit drei Jahren die Preissteigerung der Grundstück in Deutschland gehein.
00:28:06: Wenn man dort sich die Statisten ankann, sieht man wie sind die Neubauken gestiegen?
00:28:09: Wie sind die Bestandsgebäude gestiegen?
00:28:11: ungefähr vier Prozent pro Jahr bei zwei Komma X Prozent Lohnerhöhung bzw.
00:28:16: Inflation.
00:28:17: also es ist natürlich schon erheblich mehr.
00:28:20: drei Jahre steht da so ein kleines Sternchen und wenn man dann draufklägt steht Ist nicht bekannt.
00:28:25: ich kann sagen das ist bekannt.
00:28:26: Ich sitze selber im Gutachterausschuss für wissen genau was da läuft oder ist geheim zu halten.
00:28:31: Und das ist echt traurig, denn in den sechs Jahren zuvor sind die Grundstückung um sechzehn Prozent gestiegen.
00:28:38: Das heißt, dass es die letzten Zahlen, die wir haben.
00:28:41: jetzt wird es noch extremer sein.
00:28:44: deswegen sagt man sie uns nicht mehr.
00:28:46: und das ist einer der wichtigsten Punkte.
00:28:47: und da muss ich auch in diesem Podcast mal wieder Nordhorn loben weil Nordhorn mit dem Baugebiet Orde, finde ich etwas Absolut Vorbildliches gemacht hat.
00:28:57: Kleine Grundstücke zwischen vierhundert und sechshundert Quadratmeter nicht mehr diese großen gut geschnitten schmal geschnitte Und sie sind zwischen fünfzehnundzwanzig Prozent günstiger als der Bodenrichtwert.
00:29:11: Das fand ich wirklich ein absolutes Vorbild das man gesagt hat.
00:29:15: um Menschen den Traum vom Eigenheim noch bezahlbar und leistbar zu machen, hat man die Grundstücke subventioniert.
00:29:22: Vorher war es ja so, dass Wohnungsgrundstücke Industrie Grundstücke subventioniert haben und ich glaube das ist nicht mehr zeitgemäß bei einer Million Wohnungen die uns in Deutschland fehlen.
00:29:32: Was könnten wir nun tun?
00:29:34: Um!
00:29:35: Wir gehen jetzt mal die unterschiedlichen Punkte durch.
00:29:37: Das heißt Einfamilienhäuser, bezahlbare Wohnraum, sozialer Wohnraum Nachhaltiges.
00:29:42: Wir fangen mal mit dem Einfamine aus an weil immer noch seventy fünf Prozent der Menschen davon träumen in ihrem eigenen Haus zu sein umumlaufen zu können auf einem kleinen Grundstück hier im ländlichen Bereich.
00:29:53: Wie könnte man für möglichst viele Menschen diesen Traum für normale Familien bezahlbar halten?
00:30:03: Ich habe darauf keine Antwort.
00:30:05: Das ist die ehrliche Antwort, weil ich weiß ja mittlerweile was es kostet und da ich in... Vor vielen, vielen Jahren mal Bankaufmann gelernt habe weiß ich dass es ganz einfach viele Menschen gibt die das mit normalem Einkommen und wenn dann vielleicht irgendwann noch ein Kind dazu kommen.
00:30:20: Mit vielleicht einem und einem halben Einkommen Die werden sich das einfach nicht leisten können.
00:30:24: Das ist die ganz klare und ehrliche Antwort.
00:30:27: Also das Eigenheim auf dem Grundstück oder wie mein Vater immer sagte Ein Haus ist.
00:30:30: wenn ich drum herum gehen kann Das wird für eine große Personenzahl einfach nicht mehr erschwinglich sein.
00:30:37: Das würde ich als Feststellung mal so stehen lassen.
00:30:39: Und die Antwort darauf könnte sein dass man entweder schaut, komme ich mit kleineren Einheiten klar.
00:30:45: Also kann ich kleiner bauen?
00:30:48: Jetzt weiß ich zufällig, das die Kosten im Verhältnis aber nicht so kleiner werden, dass die Quadratmeterzahl da wirklich einen großen Unterschied macht.
00:30:56: und dann bin ich tatsächlich bei neuen Wohnformen.
00:31:00: also ich glaube eher, dass wir vom von Einzelwohnheim weg müssen des Portemonnaies, könnte ein Doppelhaus eine Option sein oder könnte ein Haus mit vielleicht vier Wohneinheiten einer Option sein.
00:31:18: Das gefällt mir sehr gut.
00:31:20: dieses Thema Tiny House aufkommen wo man also vielleicht nicht nur in einem Haus denkt sondern wo man in einer ganzen Gemeinschaft denkt wo vielleicht Fünfzig Tiny-Häuser gemeinsam eine Energiequelle nutzen oder gemeinsam eine Heizung nutzen, die sich dann vielleicht ein gemeinsames Grundstück teilen.
00:31:38: Ich glaube dass solche Gemeinschaftsformen auch denkbar sind.
00:31:43: Und was ich persönlich glaube, was ein großes Revival sein wird ist das mehr Generationenhaus.
00:31:50: Dass wir also tatsächlich wieder mit zwei bzw drei Generationen unter einem Dach wohnen... Das ist ja nicht neu!
00:31:58: Das hatten wir alles schon.
00:31:59: aber ich könnte mir vorstellen dass diese Wohnform zurückkommt.
00:32:03: Ja es nimmt genau die nächste Frage vorweg weil das wäre sonst die Frage gewesen wie stehen sie zu Doppelhäusern rein Häusern und diesen verdichteten Bauform?
00:32:10: Wir versuchen das immer möglichst einfach zu machen und es ist genau richtig, wenn wir jetzt ein Doppelhaus bauen dann können wir bestenfalls das Grundstück in der Mitte teilen.
00:32:18: So wir sparen nochmal eine Außenwand und wir können etwas kompakter bauen aber die ganzen Fixkosten bleiben und somit sparen wir bei einem Doppelaus ungefähr hunderttausend Euro im Vergleich zu einem Einfamilienhaus.
00:32:32: Das sind aber bei aktuellen Zinsen so knapp fünfhundert Euro in der monatlichen Rate, die eine ganze Menge ausmachen.
00:32:37: ja und wenn man dann noch mehrere dieser Doppelausscheiben aneinander setzt also ein Rheinhaus baut wir nennen das Stadthaus weil es nicht ein durchgehendes Dach hat sondern der Giebel zur Straße ist dass es halt möglichst eigenständig aussieht Dann werden wir sogar bei Hundertfünfzigtausende Euro die man spart oder siebenhundert euro im Monat langfristig die man weniger bezahlt Und das ist etwas was wir nun immer wieder versuchen in der Grafschaft umzusetzen, erfolgreich gemacht haben im Feldhausen in Emnichhan.
00:33:02: Aber auch da immer wieder auf Widerstandstoßen aus Bereich des Baurechts ganz besonders wenn es alte Bebauungspläne sind.
00:33:10: darf man dann denn Rheinhaus bauen?
00:33:12: oder halt gerade in den neuen Bebauungplänen Beschränkungen der Wohneinheiten, der Bauform.
00:33:18: Und das ist so schade!
00:33:19: Wir sprechen immer von Nachverdichtung und diesen Themen aber die Umsetzung scheitert dann häufig doch daran dass der Nachbar sagt ich finde es doof dass da auf einmal nach verdichtet wird also auf der grünen Wiese was gebaut wird.
00:33:31: natürlich ist die Grüne Wiese aus Sicht des Nachbarn schöner.
00:33:34: man sollte schon trifftige Gründe haben um dann diesem bezahlbaren Wohnraum zu verhindern.
00:33:41: Ich will dazu eben eine Sache sagen und zwar also ich sehe das genauso Oberstes Ziel muss die Nachverdichtung sein.
00:33:48: Also wir müssen auch in der Grafschaft, ich sage mal entweder werden wir stagnierende Einwohnerzahlen haben oder sie werden mittelfristig ein wenig zurückgehen.
00:33:55: Wir haben das große Glück dass wir Zuwanderungen haben aber Ich glaube auch dass wir nicht mehr in die Breite müssen Sondern ich glaube tatsächlich dass wir egal ob in den Dörfern oder auch im Nordhorn genug Potenzial zur nach Verdichtung haben in verschiedensten Formen.
00:34:11: Aber tatsächlich glaube ich Wir haben jetzt ein ordentlich schönes Baugebiet, ich kenne das.
00:34:16: Ich habe Freunde da wohnen und das ist wirklich schön!
00:34:19: Nur muss man auch sagen... Ich weiß auch wenn ich durch Norton mit dem Fahrrad fahre wir haben noch eine Menge Grundstücke im Stadtgebiet die leer stehen, die natürlich zum Teil auch als Investition betrachtet werden.
00:34:32: aber auch da denke ich kann man durchaus auf die Menschen zugehen und sagen du hör mal zu Das Grundstück steht jetzt dreißig Jahre leer.
00:34:42: Jetzt so langsam müsste da mal was passieren.
00:34:45: Das wäre sehr schön, wenn man diese ganzen Lücken aufdecken könnte und nachverdichten könnte.
00:34:52: Bin ich sehr gespannt!
00:34:53: Kommen wir zum sicherlich schwierigsten Thema sozialer Wohnungsbau?
00:34:56: Ich glaube es ist unstrittig das für den brauchen und auch in großen Mengen.
00:35:00: von den eine Million Wohnungen die fehlen sind hier ein Großteil bezahlbare und Sozialwohnung die feheln nicht Luxuswohnungen.
00:35:08: Wir erleben in der Praxis oft die Herausforderung, die Förderstrukturen und Vergaberegeln.
00:35:14: Ich erkläre das immer.
00:35:16: aus meiner Sicht wäre es für uns Bauunternehmer das Einfachste selber diese Wohnung zu bauen nämlich gerade dann wenn wir wenig zu tun haben im Winter oder wenn meine Konjunkturschwäche ist dass wir sagen wir beschäftigen unsere Leute und nicht entlassen sie oder schicken sich Stempeln sondern wir würden diese Häuser bauen um halt die Leute zu beschäftigen weil wir könnten es selbst kosten.
00:35:35: Leider ist es bei der aktuellen Vergaberechtlinie und Förderstrukturen so, dass man entweder Investor sein kann oder Bauunternehmer.
00:35:41: Nicht beides!
00:35:42: Und da kämpfe ich jetzt seit der Geburt meiner Tochter – die wird jetzt im Dezember elf dran mit der N-Bank um eine Lösung zu finden das zu machen.
00:35:51: Wir haben mehrere Sozialwohnungen gebaut aber haben sie dann immer mit KfW als energieeffiziente Bauten finanziert und nicht über den normalen Weg mit den vergünstlichen Darlehen, die man braucht um diese Miete darstellen zu können.
00:36:04: Wie bewerten Sie an die aktuelle Situation in der Grafschaft beim sozialen Wohnungsbau?
00:36:10: Und was müsste aus Ihrer Sicht sich konkret ändern, damit schneller und mehr Sozialwohnungen hier gebaut werden könnten.
00:36:17: So jetzt haben wir doch die erste knackige Frage hier!
00:36:21: Also erst mal ich glaube es ist völlig unstrittig dass wir speziell im Nordhorn aber auch in der Graftschaft brauchen wir mehr Wohnungen.
00:36:31: Wir haben einfach einen einen wirklich schlechten Wohnungsmarkt, der völlig überfrachtet ist und selbstverständlich brauchen wir auch mehr sozialen Wohnungsbau.
00:36:41: Das steht für mich... völlig außer Frage und ich glaube auch da können wir auch jeden fragen.
00:36:46: Wir erleben es immer wieder, dass das auch bei mir in der Schule zu Umzügen kommt.
00:36:50: Da muss jemand dann aus Ölsen weg weil er es nicht geschafft hat in Ölson wieder eine Wohnung zu finden.
00:36:55: Dann zieht er nach Nordhorn oder nach Neuenhaus, weil es da günstiger ist Aus verschiedenen Gründen die ja auch ganz unterschiedlich sein können.
00:37:02: Und die Lösung aus meiner Sicht muss tatsächlich sein.
00:37:06: Wir müssen auch als öffentliche Hand viel mehr in den sozialen Wohnungsbau investieren Und da schlägt in mir jetzt wieder der Banker.
00:37:14: Ich verstehe manchmal das Problem tatsächlich nicht.
00:37:18: Natürlich kann ich, wenn ich Bauunternehmer bin und ich eher im oberen Segment baue natürlich mehr Geld verdienen.
00:37:24: Das steht völlig außer Frage.
00:37:26: aber es ist ja nicht so dass sich mit sozialem Wohnungsbau kein Geld verdiene.
00:37:31: Es ist zwar ein bisschen weniger Aber es ist immer noch eine Rendite da und damit kann man zum einen Zeiten überbrücken, wo ich vielleicht keinen attraktiven Auftrag habe.
00:37:39: Das sehe ich.
00:37:40: aber zum anderen glaube ich ganz einfach dass man egal ob man es jetzt über eine eigene Wohnungsbaugesellschaft oder über Beauftragung macht auf jeden Fall Wohnraum und auch günstigen Wohnraum oder halt supporteten Wohnraum schaffen kann der am Ende die Refinanzierung tatsächlich selbst tragen kann.
00:38:00: also ich glaube nicht das ist da ein Minus-Geschäft gibt.
00:38:05: Und im sozialen Wohnungsbau kann ich mir gut vorstellen, dass man auch etwas pragmatischer baut.
00:38:10: also das man eben so wie es die GEWO in den in den Siebzigern gemacht hat... Dass man einen Plan hat und dann baue ich dieses Gebäude eben zehn oder zwanzig Mal!
00:38:20: Dann habe ich die ganzen Planungskosten gespart vielleicht noch die Genehmigung beschleunigt weil man weiß, dass das Ganze funktioniert und das würde ich mir speziell für Nordhorn aber auch an vielen Stellen in der Grafschaft wünschen.
00:38:31: Dass ein bisschen Druck aus dem Wohnungsmarkt
00:38:33: genommen wird.
00:38:35: Woran scheitert es?
00:38:36: Es ist so wenn wir nun serielle Bauern immer wieder die gleichen Produkte umsetzen, sparen wir natürlich!
00:38:42: An Ausstattung und sonstigen Kosten können wir nicht viel sparen, weil es soll auch genau die gleiche Qualität sein.
00:38:48: Das schulden wir jedem Menschen egal welches Einkommen er hat.
00:38:50: Es soll auch eine gleiche Ausstaltung das gleiche Energiekonzept sein.
00:38:54: Es muss nicht ein Architekturpreis gewinnen, es soll aber auch nicht grottenhäßig sein.
00:38:57: wenn dann heißt es nach zwanzig Jahren wieder ab und machen statt Bitt kaputt.
00:38:59: also auch ein gewisser ästhetischer Aspekt soll dabei sein.
00:39:03: was wie immer wieder erleben ist Grundstücke werden teurer verkauft und nicht günstiger als Einfamilienhausgrundstücke.
00:39:10: mit dem Zwang Sozialwohnung zu bauen.
00:39:12: Verstehe ich nicht, meiner Meinung nach müssten die Grundstücke subventioniert sein und günstige angeboten werden wenn man bezahlbaren Wohnraum schaffen
00:39:18: will.
00:39:19: Zweiter ist wir sind teilweise daran gescheitert dass wir zwei Stellplätze schaffen müssen für eine Sozialwohnung mit forty fünf Quadratmeter für eine Person Und dann verstehe ich die Welt nicht mehr.
00:39:31: ein Stellplatz selbstverständlich vielleicht zwei Gäste-Stellplätze auch vollkommen logisch.
00:39:36: Aber zwei Stellplätze finde ich dann doch ein bisschen zu viel, weil dann scheitert es an der versiegelten Fläche und da brauchen wir so ein großes Grundstück um alleine die Stellplötze mit Rangierflächen – man darf ja nicht direkt von der Straße auf den Stellplatz fahren – zu schaffen für die kleinen Wohnungen, die wir am Ende bauen.
00:39:54: Und das macht das Bauen teuer!
00:39:57: Ich sehe riesen Chancen und wir haben auch erfolgreiche Projekte ganz besonders eins in Feldhausen für Geflüchtete.
00:40:03: wenn wirklich Die Kommune als Grundstücksverkäufer, der Bauunternehmer und der Investor bereit sind auf dem Teil ihrer Marge zu verzichten.
00:40:12: Und etwas Gutes dort zu bauen was langfristiges zu bauen dann ist das erfolgreich genauso wie alle anderen Sachen.
00:40:18: aber das muss so sein dass es angefangen vom Grundstück alle bereit sind ein bisschen marge zu verzichten.
00:40:24: genau ich will da noch einschränken.
00:40:26: ja sie verzichten kurzfristig auf Marge.
00:40:29: Es ist ja nicht so, dass das Ding ein Minusgeschäft ist.
00:40:31: Das muss man immer wieder sagen.
00:40:32: Je nachdem in welchen Besitzstrukturen sich das Ganze befindet.
00:40:36: auch die Gevo in Nordhorn verfügt über wahnsinnig viele Wohnungen und natürlich erwirtschaften sie auch etwas.
00:40:44: Und ich kann mir also sehr gut vorstellen, dass man egal ob als Landkreis oder als Stadt sagt es gibt jetzt ja einen großen Geldtopf der vom Bund kommt, dass man sagt wir investieren ganz gezielt in den Wohnungsbau und stellen eben Grundstücke zu einem attraktiven Preis zur Verfügung.
00:41:03: Koppeln das an den sozialen Wohnungsbaus.
00:41:06: Dann glaube ich tatsächlich, dass wir Bauunternehmer finden die sagen ja wohl ich kann das hier realisieren Aber auch hier gilt wieder, ich würde mir wünschen dass das alles viel, viel schneller geht.
00:41:18: Also wenn ich von der Idee bis zur Realisierung wieder drei oder vier Jahre brauche dann ist es Mist.
00:41:25: Das Problem ist, dass wir die N-Bank Darlehen nicht bekommen.
00:41:28: Dass wir ausgenommen werden von der Förderung und mit der normalen Finanzierung selbst der KfW-Finanzierung funktioniert es nicht für sechs Euro Miete, wenn man auf dem freien Markt zwölf bis fünfzehn Aktuellen bekommt.
00:41:39: Das ist der Hebel, wenn wir davon partizipieren könnten Dann ja, weil auch der Investor sagt naja ich baue dann natürlich lieber Luxuswohnungen als die Sozialwohnung.
00:41:49: Und somit muss der Anreiz geschaffen werden und dann bin ich überzeugt dass das ein Produkt ist was für alle sinnvoll ist nicht nur eine gute Tat.
00:41:56: Das glaube ich auch.
00:41:57: Ich will noch eben ergänzen es gibt jetzt schon Regelung dass man einen bestimmten Prozentsatz wenn man bauen will oder wenn man mehr bauen will an Sozialwohnung macht und man könnte ja auch überlegen ob es eine Möglichkeit wäre, dass man diesen Prozentsatz ein kleines bisschen erhöht.
00:42:13: Das wäre aber nur ne kleine Stellschraube!
00:42:15: Ich würde mir tatsächlich wünschen das man das einmal groß denkt damit man diese Problematik in Nordhorn und in der Grafschaft wirklich endlich mal auch wirklich substanziell voranbringt weil das Thema begleitet uns ja wie so viele andere Themen schon seit mindestens einem Jahrzehnt.
00:42:32: also die Mieten in Nordhorne und auch in der Graft- schaft an vielen Standorten sind Unheimlich teuer im Vergleich zu anderen Mittelzentren oder ländlich geprägten Regionen und das scheitert hier einfach daran, dass wir zu wenig Wohnraum haben der verfügbar ist.
00:42:48: Ja also die Quote wird leider nicht viel bringen weil zurzeit es ist das mindestens fünfzig Prozent der Wohnungen haben Sozialwohnung sein müssen.
00:42:56: meistens sind sie aber auch viel gedeckelt.
00:42:58: Also ob wir nun zwei oder drei wird nicht den prozentoren Anteil erhöhen.
00:43:03: Ich würde es eher so sehen, wir haben gerade darüber gesprochen vereinfachen Serielle bauen immer wieder das Gleiche.
00:43:08: Dass man nicht über diese prozentuale Rate spricht weil es ist schwer genau diese Häuser so zu optimieren wenn man sie teils teils macht.
00:43:16: ich verstehe das Prinzip der Integration.
00:43:18: ich halte dass auch grundsätzlich für sehr sinnvoll.
00:43:20: in diesem Fall würde ich es aber als wirtschaftlicher und sinnvoller sehen.
00:43:24: zusammen Wir machen ein Gebäude wirklich nur mit vergünstigten Wohnungen.
00:43:29: Der Begriff Sozialwohnung ist ja leider schon sehr, sehr negativ.
00:43:32: Wir müssen auch einen anderen Begriff dafür finden weil inzwischen dreißig Prozent der Bevölkerung kann ein Wohnberechtigungsschein bekommen und könnte von diesem Wohnung partizipieren.
00:43:40: nur sie fehlen uns.
00:43:41: also wir brauchen auf jeden Fall erst mal einen anderen begriff der nicht abwertend ist Und dann wirklich zu sagen hier wird ein gebäude absolut optimiert Nicht an der Qualität gespart nicht an der optik gespart es gibt ein vergünstetes grundstück.
00:43:56: Es wird dort ein wirtschaftliches Konzept umgesetzt, sodass diese Wohnungen dort geschaffen werden.
00:44:01: Genau und mit Sicherheit ist ein Faktor die Größenskalierung das muss man auch sagen.
00:44:05: Ja
00:44:06: dann reichen nicht vier sondern müssen wir auch mehr bauen können in einem Haus dass wir halt diesen Effekt dann auch wirklich mehr können.
00:44:12: den Kosten
00:44:12: ganz genau.
00:44:13: Wir sind schon am Ende und haben zum Abschluss noch zwei Fragen.
00:44:17: Was würden Sie heute jemandem mitgeben, der darüber nachdenkt ein Haus zu bauen oder Eigentum zu schaffen?
00:44:22: Das waren ja früher einmal Banker wie ich gehört habe und haben nun ganz viel Wissen aufbauen können über den weiteren Werdegang.
00:44:29: was ist so Ihr Tipp für Menschen die darüber nach denken?
00:44:32: Also
00:44:32: die kurze Antwort wäre Steckdosen, Steck Dosen, steckdose,
00:44:36: okay das dann schon die Bemusterung aber da müssen wir erst mal hinkommen.
00:44:41: Also tatsächlich würde ich, wenn ich heute noch mal bauen würde... Ich habe vor sechzehn Jahren gebaut.
00:44:49: Wäre das ein Thema Heizung?
00:44:50: Ich habe damals vor sechszehn Jahren, da war ich noch absoluter Exot.
00:44:54: Haben wir uns für eine Erdwärme entschieden.
00:44:56: Das war eine sehr gute Entscheidung.
00:44:59: Ich habe das große Glück, dass sich ein gut isoliertes Haus mit dieser Kombination dieser Heizungen hat was mir das Heizen sehr günstig macht.
00:45:07: also das ist da bin ich immer gut mitgefahren selbst bei den hohen Energiepreisen die wir jetzt vor zwei Jahren hatten.
00:45:14: Hat sich das immer gerechnet dann würde ich... Wir haben ja schon drüber gesprochen immer ein Wohngebiet danach aussuchen, ob ich dort Handyempfang und eine Glasfaserleitung habe.
00:45:23: Das sage ich genau so wie es ist.
00:45:25: Und tatsächlich aber das sieht man vielleicht auch erst wenn man so wie ich mit mit forty-six Jahren ein bisschen älter ist Ich würde immer so bauen dass ich dort jemand pflegen kann also dass diese Wohnung dieses Haus pflege sicher ist.
00:45:39: alle wichtigen Räume ebenerdig habe, also sprich ein Schlafzimmer das Wohnzimmer die Küche in einem Badezimmer mit Dusche und selbst die Dusche oder dass die Badewanne könnte man schon entsprechend so vorbereiten.
00:45:53: Dass ich im Zweifel unten wohnen kann.
00:45:55: wenn ich dieses klassische Einfamilienhaus bauen will Ich glaube das wäre so ganz grob Mathematiker würde ich immer noch, sofern es möglich ist eine PV-Anlage mit aus Dach setzen und mit Sicherheit wäre auch die kleine Elektrotankstelle an der Garage auch eine gute Wahl.
00:46:12: Und ich glaube das wäre so das Paket.
00:46:16: Ja und das Tolle ist dann können wir auch das Thema schließen.
00:46:20: all dieses sind Forderungen von Q&G Wohnungen d.h.
00:46:23: die Zertifizierung nach Nachhaltigkeitskriterion bei den Kapitalanlegern durch Abschreibungsvorteile.
00:46:30: jetzt nun sehr gefragt sind, aber natürlich auch bei jedem Einfamilienhaus ist genau das.
00:46:35: Wir müssen ein zweites Konzept erstellen beim Einfarmierenaus wie man im Alter barrierefrei das Haus nutzen.
00:46:40: Absolut
00:46:40: sinnvoll!
00:46:41: Und so für mich eine der größten Erkenntnisse.
00:46:43: früher haben wir dann immer größer gebaut und gesagt man hat geschossen einen Schlafzimmer und macht noch das Badezimmer dazu.
00:46:48: Einen Treppenlift reicht aus und bei jedem massiven Haus kann ich den Problem los nachrüsten.
00:46:52: Der ist nicht schön.
00:46:54: Wir freuen uns auch immer, wenn wir nicht brauchen.
00:46:55: Aber so können wir das Obergeschoss im Alter noch barrierefrei erreichen, wenn dieser Bedarfsfall wirklich eintritt und können dort oben barrierenfreies Badezimmer haben mit der Dusche wie Sie es beschrieben haben und ausreichend Platz rund ums Bett und können das Haus langfristig nutzen.
00:47:11: Das ist heute zur Pflicht geworden dass wir diese Planung gleich mitplanen.
00:47:16: Viele junge Leute fragen da inzwischen auch nach.
00:47:18: Das beeindruckt mich immer, auch gerade junge Familien, die sagen was müssen wir denn tun?
00:47:22: Dass wir das barrierefreiem Alter nutzen können aber halt auch über die Zertifizierung kommt es zur Pflicht
00:47:27: liegt vielleicht auch daran dass pflege insgesamt mehr so ins Bewusstsein der menschen
00:47:31: ist.
00:47:32: absolut vielen dank für ihre zeit.
00:47:34: gibt es noch ein letztes statement was sie ihren wählern zum ende dieses podcast sagen möchten?
00:47:40: ich würde mir wünschen dass man Als Wählerin oder Wähler sich die Mühe macht, sich alle Stand heute – ich weiß ja nicht was noch kommt – sich alle drei Kandidaten und Kandidanten anhört.
00:47:53: Und dann den oder diejenige nimmt von der man sagt... Oder von dem man sagt das ist der oder die jenige, der trauigt es am meisten zu und dass man genau dort das Kreuz
00:48:05: macht.".
00:48:06: Ja!
00:48:07: Das kann ich eins zu eins so bestätigen.
00:48:08: Das ist der Grund warum wir diese Podcasts machen.
00:48:11: Liebe Menschen, die das jetzt hören.
00:48:13: bitte geht wählen und bitte beschäftigt euch damit.
00:48:17: Wählt nicht nur die Partei, die ihr immer gewählt habt, wählt das nicht nur das Geschlecht oder alle möglichen anderen Sachen sondern Bitte beschäftigt Euch mit den Menschen die dahinter stehen weil ich glaube hier bei uns in der Grafschaft geht es um die Menschen und nicht um die Parteien und sucht Euch den oder die Kandidatin aus, die Euch am besten gefällt und Eure Interessen am Besten in den nächsten acht Jahren vertreten kann.
00:48:39: Vielen Dank Kai Schmidt für all diese Informationen und wir sind sehr gespannt, wie es ausgeht.
00:48:46: Ich bin noch viel gespannter!
00:48:48: Danke schön!
00:48:52: Dein Bauexperte mit Tobias Stahl Alles was du zum Thema Hausbau, Sanierung und Nachhaltigkeit wissen musst.