00:00:00: Herzlich willkommen zu Dein Bauexperte mit Tobias Stahl.
00:00:05: Wir haben heute eine ganz besondere Folge, nämlich ein neues Format Bauexperte trifft Landratskandidatin.
00:00:12: Ich freue mich heute Frau Pündkoow im Interview zu haben und heute einmal zu erfahren wer sind Sie so als Personen?
00:00:19: Warum wollen sie sich überhaupt als Landräter wählen lassen?
00:00:24: Und was können wir von Ihnen erwarten wenn sie dann gewählt worden sind?
00:00:29: All dies erfahrt ihr in diesem Podcast nach dem Intro.
00:00:46: Ja, wenn Sie uns einmal erzählen wollen wer sind sie und was sollte man unbedingt über den Menschen Silvia Pündkohoff wissen?
00:00:55: Oh, gute Frage zum Einstieg!
00:00:58: Der Mensch Silvia-Pündko Hoeff.
00:01:00: erst einmal, wer ich bin... Ich fühle und denke hier als Grafschafterin.
00:01:08: Das ist für mich schon kennzeichnend, meine Familie lebt in Neuerthorn.
00:01:14: Dort haben wir unsere drei Kinder großgezogen.
00:01:17: die sind schon erwachsen und zwei sind auch in der Zwischenzeit nicht mehr in Neuerthorn.
00:01:23: Meine Mutter lebt noch in Schittorf.
00:01:26: ich stomme also aus Schittorf.
00:01:27: Wir haben Verwandtschaften in der Obergrafschaft bis in den Niederlande hinein.
00:01:33: Und das war auch durchaus prägend für mich so, in der Kindheit dann immer noch mal über die Grenze zu pendeln und da die Tante zu besuchen.
00:01:41: Das war schon spannend!
00:01:42: Also sind Sie vollkommen verwurzelt in der Grafschaft?
00:01:46: Ich bin hier ganz verwurzählt und habe auch beruflich mich durch die Grafshaft einmal entwickelt.
00:01:53: Aber was mich auch prägt als Menschen ist dann vielleicht jetzt in der Zwischenzeit eben auch der Blick von außen.
00:02:00: Das ist nun berufsbedingt, auch in der Zusammenarbeit mit anderen Landkreisen oder wie auch immer jedenfalls auch zu sagen oder erst mal zu verstehen unsere Grafschaft ist so ein bestimmter Landkreis eine bestimmte Größe gar nicht besonders groß und dann einmal aber auch zu Sagen hier es ist aber auch echt schön das habe ich zweimal schon so gesagt.
00:02:23: Aber wenn man dann den Vergleich hat und das auch zu erhalten, prägt mich als Menschen ganz bestimmt diese Herkunft und die Verbundenheit hier mit der Region.
00:02:36: Das darf ich wohl sagen und hat mich auch gelehrt, hier respektvoll mit den Menschen in der Grafschaft umzugehen.
00:02:45: Das ist so ein bestimmter wichtiger Punkt für
00:02:47: mich.
00:02:48: Ja, das ist glaube ich in der heutigen politischen Landschaft ein ganz, ganz wichtiger Wert.
00:02:51: Respekt!
00:02:52: Also wenn wir dort alle etwas respektvoller miteinander umgehen... Ich glaube dann würde vieles was so gerade in den Medien diskutiert werden, ganz anders sein.
00:03:01: Wie ist Ihr beruflicher und Ihr persönlicher Werdegang?
00:03:04: Wie sind Sie bis zu dem heutigen Punkt gekommen?
00:03:06: Was haben sie vielleicht mal an Ausbildung genossen und was war ihr Werdegannt bis heute?
00:03:15: Ich habe Deutsch und Chemie studiert.
00:03:17: Und war Lehrerin, das wollte ich unbedingt werden.
00:03:20: Ich habe ein freiwilliges Soziales Jahr vorher gemacht in einer Tagesbildungsstätte oben in Papenburg.
00:03:27: Die Zusammenarbeit mit den Kindern hat mir schon wirklich sehr gut gefallen auch gerade der pädagogische Ansatz.
00:03:33: nebenbei habe ich doch meinen Mann kennengelernt.
00:03:34: Ich sage immer, dass FSJ tatsächlich gelohnt ist!
00:03:38: Und das war auch der Grund, Lehrerinnen werden zu wollen.
00:03:44: und dann mit den Fächern wie gerade gesagt.
00:03:51: Wurde ich das und war erst einmal in Bad Bentheim am Burg-Gymnasium ein paar Jahre im Nordhorn, am Gymnasium.
00:03:58: Und dann mehrere Jahre auch Schulleiterin hier in Neunhaus und Ölsen.
00:04:02: Das war natürlich auch sehr prägend für mich.
00:04:04: eine besondere Zeit hat mir wirklich viel Spaß gemacht.
00:04:11: Dann wurde ich auch gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte noch aus einer Rückzug wechseln in die... Damals hieß es noch Landesschulbehörde.
00:04:20: Und da habe ich erst mal gesagt, nein, das geht ja nicht!
00:04:22: Ich möchte hier bleiben.
00:04:25: und nach einiger Bedenkzeit habe ich dann doch gedacht ... habe ich mir das überlegt, dass sich vielleicht die Erfahrungen, die ich habe so von der Pieke auf Klassenlehrerin gewesen zu sein und mit Eltern zusammengearbeitet zu haben natürlich mit den Schülerinnen und Schülern in den Unterricht.
00:04:43: Dass mich das eben doch reizt, die SchulleiterInnen Erfahrungen dann auch wiederum mitzunehmen Das kann ich mir doch gut vorstellen, dann nicht nur für die eigene Schule sondern auch für viele Schulen tätig zu werden.
00:05:00: Wir nennen das Dezernentin für die Schulen.
00:05:03: Das war auch ganz unterschiedlich mal in Ostfriesland und in Osnabrück und wo auch immer in Lehr- und Entenden.
00:05:12: Und in der Zwischenzeit wurde ich dann aber auch die Zanatsleiterin, also für die Gymnasien und Gesamtschulen in ganz Weser-Ems zuständig.
00:05:20: Und stellvertretende BehördenleiterInn.
00:05:23: Und habe da also die Mitverantwortung... ...für eintausend zwanzundzwanzig Schulen in ganz Weser Ems.
00:05:29: Okay.
00:05:30: Genau!
00:05:33: Das macht ja auch Spaß.
00:05:34: Es ist nicht immer bequem im Sandwich zum Kultusministerium.
00:05:40: Zum Beispiel weil ja die Realität in den Schulen nicht immer gut dazu passt, was dann wieder neu und anders oder besser auch manchmal vielleicht soll.
00:05:52: Und da auch zu vermitteln und da auch den Blick dafür zu behalten, was brauchen denn die Schulen?
00:05:58: wenn wir wissen, was die Schulen brauchen.
00:06:00: Was brauchen also Lehrerinnen und Lehrer damit es dann bei den Schülerinnen und Schülern wirksam ankommt?
00:06:06: Und da der Erfahrungsbereich in der Leitungsfunktion wiederum für vierhundertzwanzig Mitarbeitende das ist schon auch eine reizvolle Tätigkeit.
00:06:16: Das klingt jetzt fast so als ob ich da nie wieder weg wollte.
00:06:21: Es gibt ja noch einen Steigerum.
00:06:22: Das ist vielleicht gerade die Kandidatur, aber das bedeutet Bildung ist ihr großes Thema.
00:06:27: auch das was sie haben wenn sie nun gewählt werden dort verbessern umsetzen.
00:06:36: Wenn man mich spontan nach drei Themen fragt, dann nenne ich meistens nicht Bildung.
00:06:41: Das ist mir so nah und selbstverständlich dass ich das bisweilen fast vergesse.
00:06:45: ja das ist klar, dass ich mich da auch kümmern werde und da auch besonders motiviert bin vieles Verstehe oder Erfahrung habe, sagen wir das mal so.
00:06:56: Das heißt noch gar nicht dass das ein Schwerpunkt ist ich bin nicht ganz sicher ob das gerade jetzt der Schwerpunkte ist Ich glaube eher nein der in der Entwicklung unseres Landkreises von besonderer Bedeutung ist wenngleich aber von grundsätzlicher Beteutung.
00:07:09: nur das wären eigentlich zwei Themen Gesundheit und Bildung damit dass es allen Menschen gut geht und alle eine gute Lebensqualität hier haben.
00:07:19: Und alle meint wirklich, wir haben monatvierzigtausendfünfhundert Einwohner.
00:07:23: Jedenfalls war das noch in der Dreiundzwanzig so.
00:07:25: Ich glaube, das war die letzte Statistik.
00:07:27: Wahrscheinlich sind sie in der Zwischenzeit mehr.
00:07:30: Die brauchen all diese guten Bedingungen damit Sie hier gut leben können in der Grafschaft.
00:07:35: Da sind die beiden Themen zentral!
00:07:38: Ob im Kontext Bildung da so viel gerade Gas gegeben werden muss, gerade in der Rolle der Landräthin weiß ich nicht.
00:07:48: Ganztag und so weiter spielt eine Rolle aber das ist in weiten Teilen kommunal verantwortet oder in den Schulen selbst Und da geht es wenn überhaupt noch... Das ist allerdings auch wesentlich darum nicht Aber um die Ferienbetreuung usw.
00:08:03: Da ist wieder die Jugendhilfe gefragt, aber jetzt wird sehr speziell also Bildung Klar, da bin ich sprechfähig und weiß auf worum es geht.
00:08:12: Aber ist vielleicht nicht das größte und wichtigste Entwicklungsthema was wir haben?
00:08:17: Gab es bei Ihnen in Ihrem Leben einen besonders prägenen Moment?
00:08:22: Sie haben ja schon gesagt wie sie ihren Mann kennengelernt hat.
00:08:24: sicherlich war das einer der prägenden Momente aber gab's noch einen weiteren der sie unwahrscheinlich geprägt hat für ihr weiteres Leben?
00:08:31: Naja, eine Familie zu gründen ist eben unglaublich prägend und also die Geburt in unserer drei Kinder das kann ich gar nicht leugnen.
00:08:42: Das sind die prägenden Erlebnisse, die ich hatte im Leben oder überhaupt zu fünf dann eine Familie sein.
00:08:51: Das hat ja auch meinen Alltag geprägt und auch mein Denken und Handeln aber auch was ich erfahren habe selber als Mutter, die einen Kita-Platz sucht.
00:09:03: damals.
00:09:04: Habe ich mich auch ans Telefon klemmen müssen für unsere älteste Tochter als das losging das Thema wie sie findet man ein Kinderarzt eine Hebamme und das sind Themen die mich noch heute bewegen jetzt aus der neuen Perspektive Und das sind quer zu denken Zwischen den Themen, weil man das selbst hier erfahren hat und dann zu merken.
00:09:29: Da kann aber auch mal was besser oder ist einfach nicht fair?
00:09:32: Oder da haben wir... Da ist die Situation für Menschen nicht gut.
00:09:37: Und von daher ist es also ja auch prägend für mein späteres oder weiteres Handeln gewesen.
00:09:44: So Familie zu sein wie immer mit dem Wohnort erst in Brandlecht.
00:09:49: Aber dann kurz danach dann in Nordhorn selbst.
00:09:52: Das war sehr, sehr prägend.
00:09:54: Okay.
00:09:54: Und
00:09:55: sehr wunderschön!
00:09:58: Das glaube ich, also ich glaube wir können dir in der Grafschaft echt zufrieden sein dass wir hier noch ganz gut wohnen können.
00:10:04: Also da sind wir sehr privilegiert.
00:10:07: War Politik schon immer ihr Ziel oder hat sich das eher entwickelt?
00:10:12: Das hat sich entwickelt und ich weiß sogar auch noch gut aus welcher Situation heraus.
00:10:17: Es war immer schon ein Thema was ich spannend fand.
00:10:23: Diskussionen bei uns zu Hause im Wohnzimmer, wenn die Onkel und Tanten zu Besuch kamen.
00:10:28: Da ging es hoch her!
00:10:30: Und dann wurde also über Politik diskutiert wie als Kinder staunen das sich Erwachsene so aufregen können.
00:10:38: Das war spannender.
00:10:39: Es waren damals schon die Themen auch Wiederbildung aber gerechter Lohnarbeit der Leidinge.
00:10:47: Und das war schon auch prängend.
00:10:52: Lehrerin damals.
00:10:53: Da war ich also erst am Gymnasium in Nordhornjahr, in den ersten Jahren.
00:10:58: und dann zu erleben eigentlich brauchen wir Schulsozialarbeit an einer Schule auch damals schon durchaus in dem Wissen, na ja nicht nur an der eigenen Schule, an jeder Schule.
00:11:10: Wir können mit Menschen die Sozialarbeiter sind... Ich hatte auch Freundinnen und Freunde, die sozialarbeiter Die können was, was wir nicht so gut können.
00:11:21: Wir Lehrerinnen und Lehrer haben auch noch mal einen ganz anderen Blick wiederum für die Kinder.
00:11:27: Wir sagen die Schülerinnen und Schüler.
00:11:30: Und können mit Eltern ganz anders umgehen.
00:11:33: Also professionell natürlich.
00:11:36: Aber haben da auch nochmal etwas, das wir nicht haben und einfach zu sagen Das brauchen wir auch.
00:11:43: Und dann habe ich gemerkt, das kann nicht ruhig meiner Schulleiterin damals waren.
00:11:46: Dass Frau Woltmann den lieben langen Tag erzählen, dann winkt die auch nur ab und sagt ja weiß ich aber was da bewegt sich nichts?
00:11:54: Dann dachte ich so jetzt muss es aber doch.
00:11:56: mir war klar dass sind politische Entscheidungen politisch aktiv werden und die SPD ist mir da auch durch das Elternhaus in die Wiege gelegt.
00:12:06: Mein Vater war bei Stemmern und meine Mutter Hausfrau, da war mir das wichtig.
00:12:13: Die Werte, die dort auch transportiert wurden ... Da hab ich mit einem solchen Anliegen eine politische Heimat.
00:12:22: Also in die SPD eingetreten.
00:12:25: Dann war ich relativ bald im Stadtrat aktiv in Nordhorn.
00:12:32: und konnte dann tatsächlich erleben, dass wir dann drei Stellen Schulsozialarbeit an den Grundschulen irgendwann hinbekommen haben.
00:12:41: Das war wirklich toll!
00:12:42: Das war eine ganz große Freude Und musste auch, natürlich das ist nicht allein mein Werk gewesen.
00:12:48: Das ist ja nie so in der Politik also Mehrheiten finden überzeugen Menschen davon selber berichten aus dem eigenen Horizont und aus dem eigenen Erfahrungsbereich und sagen Mensch wir brauchen das und dass es wichtig.
00:13:02: Ja und in der Zwischenzeit haben wir noch viel mehr Schulsozialarbeit an den ganzen Schulen.
00:13:06: richtigerweise auch da wieder die Leistung auch durchaus von Politik die manchmal gar nicht so gesehen wird dass über die Anträge, über die Landesentscheidung dann klargestellt wurde selbstverständlich brauchen wir die Schulsozialarbeit.
00:13:23: Wir haben sie an vielen Schulen schon es fehlt nur noch an einigen Schulen.
00:13:27: aber das war für mich natürlich so einen Schub in die Politik hinein der war Und natürlich auch wieder sehr motivierend an.
00:13:34: Ja,
00:13:34: so eine Herzenskolleg, gerade wenn es dann erfolgreich ist?
00:13:36: Wenn man sagt, man kämpft für etwas und versucht... Mehreren
00:13:39: Jahre!
00:13:41: Also das ging nicht sofort.
00:13:43: Das ist typisch in der Politik, dass geht nie ganz schnell, wenn sich gleich im Rückblick flott erzählt.
00:13:50: Aber trotzdem war in derselben Wahlperiode, also ich weiß gar nicht ob's dann drei Jahre oder so gedauert hat ... Heute weiß ich, das ist eigentlich eher schnell.
00:14:01: Aber ich hatte eben so viele die von vornherein das auch wichtig fanden oder Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die das genauso gesehen haben.
00:14:10: Sonst geht es ja auch nicht.
00:14:12: Niemand macht da was ganz alleine.
00:14:14: Nein!
00:14:14: Das geht nicht?
00:14:15: Es geht nur im Team und der Gruppe.
00:14:18: Was motiviert Sie persönlich unabhängig von der Politik, was sie uns gerade erklärt haben nun zu kandidieren.
00:14:25: Gibt es irgendwo ein weiteres Herzensprojekt oder irgendwo etwas, wo Sie sagen das möchten sie gerne verändern?
00:14:32: Ja ich glaube dass sind so verschiedene Punkte.
00:14:36: Es ist nicht so ein Herzensprojekt sondern es ist die Idee.
00:14:41: da kann ich durchaus an den Beginn nochmal anknüpfen Dass ich eben weiß um unseren schönen Landkreis Meist gute Situation und manchmal merkt man das gar nicht so richtig, weil man sich so beschäftigt mit den Dingen über die man sich gerade aufregt oder die gerade nicht so gut laufen.
00:15:04: Und dieses Potenzial hier insgesamt doch noch weiter voranzubringen, das treibt mich schon um-und an!
00:15:12: Das ist auch diese besondere Lage an der Grenze... für mich ja auch mal prägend gewesen oder bleibt es auch noch.
00:15:21: Ich sehe hier also wirklich eine ganz besondere Chance, ich sehe die Verbundenheit der Menschen in der Grafschaft mit dieser Region und das ist nicht engstirnig, das ist sogar durchaus offen da würde ich keine Abstriche machen.
00:15:37: Und das heißt hier auch nicht, dass das irgendwie bedeutet nur wir in der Grafschaft und für uns ganz im Gegenteil.
00:15:44: Das heißt ja, wir hier in unserer Region, unsere Stärken hoffentlich dann bewusst – vielleicht müssen wir da noch ein bisschen was für tun, dass wir noch ein paar Stärkungen weiter nach vorne bringen?
00:15:56: Vielleicht kommen wir da ja noch drauf gleich im Gespräch!
00:16:01: In der Nachbarschaft zu den Niederlanden, Emsland ist es auch Nordrhein-Westfalen, das vergessen wir.
00:16:09: dass wir hier in dieser Region noch mehr tun können und für unsere Kinder, für unsere Familien die Situation verbessern können.
00:16:20: Also das treibt mich schon an!
00:16:22: Das ist keine persäpolitische Motivation sondern das ist erstmal einfach so.
00:16:27: Mensch da kann doch nochmal Können wir noch ein bisschen besser?
00:16:32: Das motiviert mich, dass ich mich dafür sehr gerne einsetzen möchte.
00:16:35: Also diese
00:16:35: Grenzübergreifende Verbundenheit... Wir sitzen hier jetzt gerade so in dem kleinen Zipfel im Emlichheim.
00:16:42: Drei Seiten sind Hollan.
00:16:43: Wenn wir mal rechts rausschauen und da hinten können wir schon sehen.
00:16:46: Und im Emlichheim stehen wir vor einem ganz großen Schritt Ende des Jahres.
00:16:50: Das heißt das wir endlich einen Bahnanschluss bekommen.
00:16:53: Also wenn ich in Deutschland unterwegs bin und den Leuten erzählt habe Ich muss eine dreiviertel Stunde fahren bis zu einem Bahnhof dann fragen die wo Wohnst
00:16:59: du denn?
00:17:00: Ja, genau.
00:17:01: Jetzt soll es ja Ende des Jahres endlich soweit sein dass wir dort den Anschuss bekommen und dann ja zu beiden Richtungen fahren können.
00:17:08: das heißt Wir können durchfahren bis nach Berlin aber wir können zur anderen Seite auch durchfahren Bis Amsterdam Und ich glaube dass das gerade auch hier uns im Grenzgebiet nochmal einen Riesenaufschub gibt ein Schub nach vorne gibt Dass wir uns einfach noch besser vernetzen können
00:17:23: Und das müssen wir aber auch gestalten.
00:17:25: Also zum einen, dass es überhaupt dazu gekommen ist – das ist großartig!
00:17:29: Da haben wirklich die Kommunen der Landkreis, die Bentama-Eisenbahn und an einem Strang gezogen.
00:17:38: Und sonst hätten wir keine Bahnverbindung bis dahin, dass wir Ideengeber hatten und Impulsgeber usw.
00:17:47: Das hat unglaublich gut geklappt.
00:17:49: und das ist ein Schub nach vorne Die Bahnverbindung von Bad Bentheim, dann ja die Reaktivierung bis nach Kuhworten.
00:17:57: Und dann geht es ja noch weiter und ich bin auch im Gespräch gewesen zum Beispiel mit Melle Mülder von der Neda-Sachsenlein, der also in den Niederlanden den Anschluss wenn man so will von Kuhwurren nach Groningen vorantreiben wird.
00:18:10: Und das ist total spannend und inspiriert mich auch, die jetzt schon darüber nachdenken wie an jedem Haltepunkt sich die Bedingungen für Arbeit, Wohnen- und Lebensqualität verändern werden.
00:18:23: Und idealerweise gestalten wir das und sagen dann nicht so zehn Jahre später, hm, das ist ja interessant!
00:18:29: Jetzt müssen wir hier mal was tun, sondern es ist toll wenn wir da vorausschauend uns mit befassen und das können Grafschaft übertragen.
00:18:40: Was heißt das dann für die Haltepunkte hochsteht?
00:18:43: Im Lichheim wohnen wir natürlich hier als Thema,
00:18:47: d.h.,
00:18:48: dass wir eine attraktive Grafenschaft sind und auch bleiben werden.
00:18:54: Da bin ich doch von überzeugt auch für Zuzug.
00:18:57: Das verschärft ja aber auch die Thematik Wohnen vielleicht sogar.
00:19:01: Und da müssen wir uns ja auch vorbereiten – es wäre ja dumm wenn wir es nicht täten!
00:19:07: Es ist aber unheimlich reizvoll, weil es sehr positive und optimistische Entwicklungen sind.
00:19:13: Also mich lassen die optimistisch sein.
00:19:15: Das
00:19:16: muss auch... Und das ist ein Pfund!
00:19:18: Das können wir nicht liegenlassen.
00:19:20: Das ist doch vollkommen klarer.
00:19:21: Ja, und wie sehen Sie an Neunhaus?
00:19:23: Wir haben bei Neunaus gesehen, wie sehr die von dem Bahnanschuss profitiert haben.
00:19:27: Die Samtgemeinde haben in den Einwohnerzahlen weit überholt.
00:19:34: Vorletzten Wohnraum-Entwicklungskonzept hatten sie eine sehr pessimistische Prognose.
00:19:39: Und genau das Gegenteil ist passiert und ich glaube ein großer Punkt dafür ist wirklich der Bahnanschuss, deswegen hoffen wir natürlich in Emlichhanen dass uns das auch noch mal beflügelt und wir dort halt einfach den nächsten Schritt dann machen dürfen und sind ganz gespannt auf das nächste Jahr.
00:19:52: Genau!
00:19:53: Das war übrigens auch im Nordhorn sogar der Fall.
00:19:55: Auch dort einen Einwohner plus in der Anzahl und auch dort kann man das sagen, dass das mit dem Bahnanschuss zu tun hat.
00:20:06: Und Gewerbeansiedlungen
00:20:08: etc.,
00:20:08: also ist ja von großer Bedeutung, dass wir da auch optimistisch bleiben und Investitionen getätigt werden.
00:20:17: Das ist schon das was wir brauchen am Ende wieder für die Menschen denn sie wollen gute Arbeit haben und müssen ihr Leben finanzieren und das geht dann ja auch und sonst ist das natürlich schlecht.
00:20:32: also da greift ein ins andere
00:20:36: Ja.
00:20:36: Jetzt haben wir schon ganz viel über Politik und über die Grafschaft gesprochen, und über Ihre Perspektive.
00:20:41: Was machten Sie wenn sie mal nicht arbeiten?
00:20:44: Wie sieht die private Seite von Frau Pünko
00:20:47: auf aus?
00:20:49: Oh ja!
00:20:49: Die private Seite, wenn wir... Zeit haben, mein Mann und ich.
00:20:52: Dann fahren wir gerne mit dem Wohnwagen los am liebsten sogar ohne dass wir vorher buchen und nach Wetterkarte und dann können wir immer noch entscheiden Mosel oder Ostsee oder oder Mecklenburger Seenplatte und wenn es da noch ganz kalt ist in den Osterferien, wir sind in ihren Ferienzeiten gebunden.
00:21:12: Aber in dieser Phase könnte man auch sagen lasst uns mal lieber an die Mursel fahren da ist doch die Wettervorhersage einfach ein bisschen zu nach dann können wir dann da auch hinfahren.
00:21:22: also wenn wir Zeit haben dann machen wir das sehr gerne.
00:21:26: Wir fahren auch sehr gerne einfach mal mit dem Rad los.
00:21:31: Meine Mutter wohnt ja in Schüttoff, das hatte ich gerade schon erwähnt und dann durch das Fächdetal da einmal... Sehr schön!
00:21:39: ...sehr schön kann man also eine wunderbare Radstrecke von Nordwarn nach Schüttehoff die fahren wir auch befinden.
00:21:45: immer wenn man sie hin fährt und wenn man sich zurückfährt sieht es schon wieder anders aus und das können wir im Zweifel auch jeden Sonntag machen.
00:21:52: dass finden wir jedes Mal wieder schön
00:21:54: Sehr schön.
00:21:55: Also wie wir hören wirklich absolut hier in der Region verbunden, sondern sie leben hier seit langer, langer Zeit kennen sich hier aus und sind sehr mit den Menschen verbunden.
00:22:06: Aber das geht ja jedem so.
00:22:09: Schauen wir mal immer weiter... Warum haben Sie sich entschieden für das Amt der Landräte hinzu kandidieren?
00:22:16: Warum ich mich entschieden habe?
00:22:18: Das ist schon mal eine interessante Formulierung, die sie da gewählt haben.
00:22:21: Habe ich mich überhaupt entschieden, hab' ich dann jetzt so als erstes überlegt... Du
00:22:25: bist ja zumindest zugestimmt
00:22:27: worden.
00:22:28: Genau!
00:22:28: Aber vielleicht darf man erzählen wie das so war.
00:22:33: Ich bin irgendwie... Gerne!
00:22:36: über ein Jahr her, eineinhalb Jahre vielleicht.
00:22:39: Dass ich angesprochen wurde von Freundinnen und Freunden auch aus der SPD oder übrigens auch schon mal von außerhalb als dann auch irgendwann klar war, dass der Uwe Vizekt tritt nicht mehr an.
00:22:53: Vorher schon wäre das nicht mal was für dich Sylvia.
00:22:59: Das habe mich gar nicht groß zu geäußert.
00:23:02: Das war ja gerade eben auch gar nicht Thema.
00:23:06: Irgendwie näherten wir uns so einem Prozess, dann jetzt schon innerhalb der Partei selbstverständlich.
00:23:13: Mensch!
00:23:14: Wir brauchen Kandidatin und Kandidaten.
00:23:17: und da gab es doch dann Menschen die gesagt haben Sylvia das ist was für dich, die trauen mir das zu Und ich habe natürlich auch mit meinem Mann darüber gesprochen Ja, unterstützt mich.
00:23:30: Das ist wunderbar genau und habe dann auch gedacht ja das ist jetzt vielleicht doch gut oder die richtige Entscheidung einer erst mal es ist ja nur die Kandidatur innerhalb der Partei gewesen.
00:23:47: Es ist ja damit noch lange nicht nominiert dass ich mich dem aber stellen wollte das versuchen wollte, ob ich aufgestellt werde von der SPD als Kandidatin für als Landräthin.
00:24:02: Das fand ich ausgesprochen spannend gerade zum jetzigen Zeitpunkt.
00:24:07: wenn man mich vor zehn Jahren gefragt hätte es gibt ja Menschen die kommen schon sehr werden sehr jungen Landrat oder Landrähtin oder Bürgermeister Respekt hätte man mich gefragt hätte gesagt Da sind andere, die können das besser oder ... Die habe ich dann ja auch immer unterstützt.
00:24:25: Auch in der Partei, auch in meinen Funktionen als Kreisvorsitzender.
00:24:29: Das ist ja auch so eine Zeit, die ich durchlaufen habe den letzten Jahr an einer Erfahrungsschatz neben der Fraktionsarbeit Stadtrat und dann ja kreistab zehn Jahre, ne?
00:24:38: Und dann zu sagen Ja!
00:24:43: Ich habe viel Erfahrung politisch beruflich, nützlich ist, sage ich wenigstens mal so.
00:24:52: Der Blick von außen auf die Grafschaft und dann konnte ich mir das wirklich gut vorstellen.
00:24:56: und dann habe ich auch gesagt ja ich stehe zur Verfügung jetzt bin nicht Kandidatin kannst du einfach fast nicht.
00:25:06: aber naja
00:25:08: also bringen Sie auf jeden Fall ganz viele Erfahrungen mit sodass es jetzt einfach der nächste logische Schritt wäre dann auch Landräte hinzubekommen.
00:25:14: Das wirkt jetzt so im Nachhinein.
00:25:17: Aber das war ja nicht so, als in der Phase vorher.
00:25:19: ist es kein logischer Schritt.
00:25:20: Erst mal gibt's die Wählerinnen und Wähler, die das entscheiden!
00:25:24: Und das ist nur, dass ich mich... jetzt, wo ich in Nominiert bin quasi Bewerbe darum dass sich das Vertrauen bekommen.
00:25:33: Dass man mir das zutraut, dass man auch sagt ja die können das, sie können das wohl so wird man das hier sagen.
00:25:40: Die sollen das mal machen oder vielleicht auch wenige die das vielleicht sogar noch begeisterter ausdrücken würden und anderen ist es auch egal aber Dazu stehe ich jetzt zur Verfügung.
00:25:55: Man wird sicherlich nicht vor zehn oder fünfzehn Jahren gesagt haben, ich plane mal einen Weg und am Ende bin ich da wo ich jetzt bin.
00:26:02: Wenn man natürlich zurückblickt dann sieht es schon so ein bisschen aus dass es aufeinander aufbaut die ganzen Erfahrungen und man hat immer einen Schritt nach dem anderen weiter kommt.
00:26:10: aber das ist halt dann die Retroprispektive nicht mit der Blick in die Zukunft.
00:26:14: Nein gar nicht!
00:26:15: Deswegen kann ich auch jeden ermuntern Jeder kann immer jeden Schritt gehen im Leben und hinterher sieht das dann so aus wie eine logische Folge.
00:26:24: Aber das ist ja Unfug, es gibt ja immer so viele Möglichkeiten oder mal zwei Und manchmal hat man auch gar keine Möglichkeit.
00:26:30: Man wird gedrängt zu etwas weil man vielleicht gar nicht so gerne möchte Auch das gibt es ja Im leben auch familiäre Situationen usw.
00:26:38: Und dann immer das Beste daraus zu machen.
00:26:40: Das ist auch etwas was mich glaube ich so... Ich bin ja auch irgendwann mal zu irgendwas gefragt worden, was dann gar nicht geklappt hat oder so.
00:26:50: Ja das wirkt dann hinterher alles als ob das eine logische Folge wäre?
00:26:54: Das ist es ja gar
00:26:55: nicht.
00:26:56: Das Mensch sein selber.
00:26:57: Man plendet die negativen Sachen aus und erinnert sich an die schönen Sachen und setzt sie in einen Weg und sagt, das ist der Lebensweg.
00:27:07: Genau da ist etwas dran!
00:27:08: Das haben Sie gut dargestellt.
00:27:10: Ja, wenn Sie nun gewählt werden würden.
00:27:12: Was sind Ihre drei wichtigsten Themen die Sie sofort angehen möchten?
00:27:16: Wir hatten ja gerade schon kurz über Bildung gesprochen.
00:27:18: da haben sie gesagt das ist für mich so selbstverständlich dass wir das gar nicht in den Sinn gekommen wäre.
00:27:21: was wären denn die drei Themen die sie wirklich angehen möchte?
00:27:27: Mir ist es ein Anliegen, dass wir wirklich der kinderfreundlichste Landkreis werden.
00:27:34: Ich glaube, das wir da tatsächlich noch Bedarf haben.
00:27:38: Das wirkt so wenn wir auf einer Veranstaltung sind die familienfreundliche ist dann sind da viele Kinder die da herum springen.
00:27:46: ich bin ja gar nicht so sicher ob wir wirklich immer Familien und Kinder freundlich sind.
00:27:52: Das geht schon damit los das hatte ich vorhin erwähnt wenn junge Paare heutzutage darüber nachdenken oder so eine Familie planen wollen.
00:28:06: Es findet ja heutzuteige auch eher relativ spät statt, häufig genug durch verschiedene Lebensumstände – das ist alles in Ordnung!
00:28:14: Alles darf sein wie es ist und dann geht das ja los.
00:28:18: hat man überhaupt Teebammen oder ein Kinderarzt und wir haben da wirklich zu wenig?
00:28:26: Das ist finde ich ein harmfestes Problem, das kann doch nicht sein.
00:28:29: Dass sich Sorgen haben muss ob ich eine Hebamme finde die mich betreut im Wochenbett oder ob ich einen Kinderarzt finde eine Kinderärztin die die Untersuchung macht für mein Kind und das ist schon ganz schön.
00:28:43: wenn man kann auch zu Hausärzten gehen dass weiß ich wohl kann auch in Ordnung sein, aber wenn man doch einen Facharzt haben möchte, Kinder- und Jugendarzt wäre es ganz schön.
00:28:52: Und wenn man sich damit befasst dann würde die Kassenärztliche Vereinigung sagen wieso ihr habt doch genug?
00:28:59: Haben wir aber nicht weil die Menschen uns das sagen und diese Sorgen haben.
00:29:04: also dieses Thema kinderfreundlicher Landkreis da haben wir echt noch etwas zu tun.
00:29:09: Das geht dann nachher weiter.
00:29:10: Da sind wir dann auch nochmal bei Bildung und so Kita.
00:29:14: Das finde ich, das sollte ganz weit oben sein.
00:29:19: Wenn wir da verlieren dann ist es nicht die Grafschaft, die ich eigentlich nach vorne bringen möchte.
00:29:28: Aber das war eine tolle Version also die kinderfreundlichste... Ja
00:29:32: der kindervreundlichsten Landkreis meine wegen Deutschlands oder weit und breit ist mir egal.
00:29:37: jedenfalls diesen superlativ den gönne ich mehr damals.
00:29:40: Und zum Thema Wohnen wäre ich gekommen sowieso.
00:29:45: Also, wir brauchen einen Ruck zum Thema Wohnen!
00:29:50: Sehr gerne.
00:29:51: Genau, das ist für Sie jetzt gut!
00:29:54: Das ist aber ein großes Anliegen.
00:29:57: wir lesen in der Zeitung Wir hören es im Bekanntenkreis, wir erleben es in der eigenen Familie.
00:30:04: Menschen suchen Wohnungen verändern sich zum Beispiel altersbedingt Haus wird verkauft einen Platz in der Pflege WG gesucht oder Ähnliches und das ist alles erst mal sowieso.
00:30:19: Das sind manchmal Situationen, die sind ja gar nicht so einfach.
00:30:23: Das muss man auch alles erstmal schaffen.
00:30:25: aber es scheitert schon daran dass ich da in Zwingenmüch befinde.
00:30:30: wie sieht das denn aus?
00:30:31: Wie viel Geld Eigenheim noch wert, reicht das für eine neue Wohnung.
00:30:38: Eine kleine Wohnung wenigstens und und.
00:30:41: und also das Thema Wohnen.
00:30:42: und dann merkt man der Markt ist total eng und die Daten liegen ja auch vor.
00:30:47: sie erwähnten gerade schon die letzte Bedarfsstudie.
00:30:52: Die ist ja schon etwas älter aber wurde hier auch aktualisiert.
00:30:56: demnach fehlen ja dreinhalb tausend wohnungen in der Grafschaft.
00:31:01: Es fühlt sich noch mehr an, wenn ich das sagen darf.
00:31:04: Der Bedarf ist schon sehr hoch und es ist eben nicht automatisch so.
00:31:09: die Menschensuchung lange nach einer neuen Wohnung auch manchmal ganz verzweifelt, die sie noch bezahlen können oder der Traum vom Eigenheim, der eine oder andere hat ihn vielleicht auch schon begraben Das ist alles total bedauerlich und da müssen wir was tun.
00:31:25: also ein Ruck zum Thema Wohnen.
00:31:29: Nächstes Thema hätte ich wohl auch noch.
00:31:32: Das hat mit den vielen Gesprächen zu tun, in denen ich jetzt viel gehört habe aus der Grafschaft aber wir wissen es auch aus eigener Anschauung dass Wie fördern wir eigentlich Wirtschaft und Arbeit?
00:31:49: Auch Landwirtschaft möchte ich hier bitte unbedingt mitnennen, in dem schon alleine Genehmigungsprozesse beschleunigt werden.
00:31:58: Das ist wahres Geld!
00:31:59: Wenn der Genehmigungsprozess ein Jahr länger dauert für einen Bauprojekt kann ja auch im landwirtschaftlichen Bereich sein oder... Bereich Immobilie wohnen, dann sind die Preise schon wieder höher oder und so weiter im Bereich Energie auch ein wichtiges Thema natürlich.
00:32:19: Das siedle ich da gerne gleich mit an.
00:32:21: Dann ist unter Umständen der Zug sogar abgefahren und der Investor oder potenzielle Investoren springen ab weil in der Zwischenzeit die Gewinnmarge zu gering wird oder es sich abzeichnet dass das nicht mehr lohnswert ist.
00:32:35: Das heißt, das ist ein ganz dringender Bedarf und das wären also so drei große Themenkreise für die ich unbedingt etwas tun möchte.
00:32:49: Ja, das hört sich sehr gut an.
00:32:51: natürlich bei dem Thema Wohnen sprechen Sie mir aus der Seele.
00:32:55: Wir haben nun mit dem Bautrobo seit einem Jahr einen Gesetz, was eines des Bauens beschleunigen soll.
00:33:00: genau das, was sie gesagt haben, dass hat die Genehmigung gerade wenn man nachverdichten möchte, wenn man etwas abweicht von dem was halt normal ist.
00:33:09: Also vielleicht ein bisschen mehr Fläche versiegelt dass man dort eine Beschleunigungsmaßnahme hat die wir leider sehr sehr unterschiedlich wahrgenommen haben.
00:33:16: Wir haben im Vorgespräch zusammengesessen in unserer Musterwohnung.
00:33:20: Da war ich noch sehr sehr positiv.
00:33:22: Wir haben jetzt vier Projekte.
00:33:24: zwei sind genehmigt, zwei nicht.
00:33:26: Ich kann nicht nachvollziehen warum die einen genehmigten sind und die anderen nicht weil sie waren zu identisch Und das zeigt, wie unterschiedlich auch dort entschieden wird.
00:33:33: Es gibt welche die wirklich mutig damit umgehen und sagen ich möchte Wohnraum schaffen?
00:33:38: Ja!
00:33:38: Und es gibt welche also die Lösungen denken und welche die in Problemen denken und... Ich war bei einer anderen Veranstaltung zu dem Bauturbo wo halt wirklich nur Ängste verkündet wurden.
00:33:49: ja was ist denn?
00:33:51: und es könnte jemand Einspruch einlegen?
00:33:52: und klar ist dass jetzt etwas wo Man gewisse Fakten schafft und auch Referenzen schafft.
00:33:58: Und natürlich gut überlegen muss, wenn ich dem das erlaube dann müsste der andere auch was Ähnliches auch erlaubt bekommen.
00:34:04: Aber es ist halt einfach eine Chance!
00:34:05: Und wenn wir als Chance sehen Wohnraum zu schaffen... Ich sitze selber in dem Gutachterausschuss hier in der Grafschaft so dass wir Anfang des Jahres immer die neuen Bodenrichtwerte dort abstimmen müssen mit einem Gremium von zwanzig Immobilienmarktlern, Architekten, Ingenieuren.
00:34:24: großen Bedarf an Wohnraum und wir haben auch den Zuzug.
00:34:29: Das heißt, wir haben immer noch vierundzwanzig Prozent der Kauffälle kommen aus den Niederlanden das heißt dort ist das Wohnen noch viel teurer.
00:34:35: die haben noch einen größeren Bedarf.
00:34:37: uns fehlen eine Million Wohnung in Deutschland bei Mit den Niederlanden fehlen vierhunderttausend Wohnungen bei zwanzig Millionen Einwohner.
00:34:48: Das heißt deren Bedarf ist noch größer, das ist der Grund warum sie zu uns im ländlichen Gebiet über die Grenze kommen und halt hier einfach noch ein größerer Bedarf sind.
00:34:57: Und deswegen ist unser Wunsch natürlich ganz klar wenn wir es zusammen schaffen Wohnraum zu schaffen Gerade jetzt mit der Verbindung in die Daneinander vom Zug und das, was Sie schön gesagt haben.
00:35:08: Wie die Holländer uns manchmal voraus sind und das schon weiter gedacht haben.
00:35:11: All das können wir nun auch hier in der Grafschaft machen und damit die ganze Region voranbringen?
00:35:17: Ja
00:35:17: genau!
00:35:20: Wenn sie nun gewählt werden würden, was können wir in den ersten hundert Tagen von Ihnen erwarten?
00:35:24: Was gibt es irgendwo so etwas, was sie als erstes anfassen würden und sagen wenn ich gewählt werde, dass ist das erste da kümmere ich mich mit.
00:35:30: Die
00:35:30: berühmte Hundert-Tagefrage!
00:35:33: Genau Da denke ich nochmal eben an meine drei großen Themen.
00:35:41: Also muss ich doch und will auch, würde ich dann einen Wohnbaugipfel gerne einberufen mit all den Menschen in der Grafschaft die zu dem Thema etwas beitragen?
00:35:57: Und ich wäre sehr gespannt ob nicht aus den Bauunternehmen, Projektierern auch Finanzierern.
00:36:09: Kann aber auch gerne der Sovd mit dabei sitzen muss auch sogar ja oder meinetwegen von der Diakonie zum Thema Wohnungslosigkeit und nicht also wirklich Menschen die zu dem Thema etwas zu sagen haben Wohnen bauen.
00:36:26: jetzt geht es mir aber eher darum so wie kommen wir jetzt ins Handeln?
00:36:29: Also Trotzdem die Ideen, die irgendwo die Fuß und bestimmen... Also nicht nur die Fuß.
00:36:38: Die sind auch schon konkret.
00:36:39: beim einzelnen Bauunternehmer sind die konkret aber vielleicht können wir da ja noch mal gucken wie wir da voneinander lernen und was kann der Lernkreis da noch tun?
00:36:46: Da kann da auch einiges nämlich tun und eine Vernetzung vorantreiben.
00:36:51: Und ich habe da schon auch noch die Idee der Wohnungsbaugesellschaft für die Niedergrafschaft, die dort auch noch zu platzieren ob es die am Ende geben wird, aber wir haben auch die Grundstücksgesellschaft des Landkreises, die da auch konstruktiv mit einbinden.
00:37:09: Denn das geht am Ende auch um Grundstücke.
00:37:12: Vielleicht muss sich der Auftrag an die Grundstudksgesellschaft wieder zur Zeit ist und etwas verändern.
00:37:18: Da ging es ja auch ursprünglich mal eher darum, am Ende Gewerbegebiete zu ermöglichen und zu fördern auf die Weise.
00:37:28: Wohngebiete aufs Wohnen gelegt werden.
00:37:32: Gleichzeitig wollen wir aber auch Innen verdichten und so weiter, ich will es jetzt nicht zu weit ausführen, dass man da noch mal die Ideen und die Chancen bündelt.
00:37:42: Da gibt es unterschiedliche Meinungen das weiß ich auch, aber dass dann der Landkreis sich dazu einem Motor macht und am Ende ist es auch die Ausgleichsfunktion wie können wir da dieses Ziel umsetzen?
00:37:57: Und dann müssen wir natürlich aus einem solchen Gipfel auch in Zahneln kommen lassen.
00:38:07: Der Landkreis kann einen Monitoring betreiben, aber sie fragten nach den ersten hundert Tagen also deswegen das kann man da aber platzieren.
00:38:13: Das wäre vielleicht gar nicht schlecht ist es doch ein Signal.
00:38:16: Es ist aber wichtig wie brauchen auch sowas um dann in Zahnen zu kommen.
00:38:23: Ich würde mich sehr gerne mit der Kassenärztlichen Vereinigung zum Thema Kinderärzte in der Grafschaft auseinandersetzen und da wirklich etwas auch voranbringen.
00:38:34: Das wäre für mich auf der Hunderttage-Agenda, Genehmigungsprozesse
00:38:40: usw.,
00:38:41: im Kontext Energie.
00:38:44: vielleicht wären das die Ersten, die dann bauen, die man sich genauer anschaut um dann da Tempo reinzubekommen.
00:38:52: Also ich sage das mal so ein Beschleunigungsimpuls auf dieses Thema zu setzen, natürlich setze ich auch auf die Verwaltung und das ist auch richtig so, dass sind viele gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dass wir mit denen gemeinsam bei dem Thema noch mehr rausholen.
00:39:15: Da bin ich fest von überzeugt, dass es dann auch gelingt.
00:39:19: Sie haben zwei, drei ganz wichtige Punkte angesprochen aus meiner Sicht.
00:39:22: Einmal das Thema Grundstücksgesellschaft.
00:39:24: und ist es genau richtig?
00:39:26: Aktuelles ist so dass teilweise durch Wohngebiete Gewerbegrundstücke subventioniert werden.
00:39:30: Ja!
00:39:31: Ob das noch der richtige Weg ist bei dem Wohnungsmangel würde ich in Frage stellen.
00:39:35: Das was mit Abstand der größte Kostentreiber beim Wohnen ist, ist das Grundstück.
00:39:41: Und das ist etwas...
00:39:43: Ich
00:39:43: wollte immer da nochmal einen eigenen Podcast zu machen.
00:39:46: die Dreisteigung der Grundstücke wird und seit drei Jahren auf der Seite des Statistischen Bundesamts geheimgehalten.
00:39:55: Wenn man auf die Seite geht, steht dort so ein Sternchen.
00:39:58: wo drinsteht ist uns nicht bekannt kann sagen es ist bekannt.
00:40:01: ich sitze selber im Gutachterausschuss.
00:40:02: wir wissen genau wie stark sie gestiegen
00:40:05: sind.
00:40:06: oder ist zu geheimzuhalten.
00:40:08: in den sechs jahren vorher war die Preisteigung sechzehn Prozent pro Jahr.
00:40:13: Das Bauen ist um vier Prozent gestiegen, das ist auch zu viel bei zwei Prozent Inflation und Lohnsteigerung im Jahr.
00:40:21: Aber der große Kostentreiber ist Grundstücke.
00:40:23: Und wenn wir bezahlbar bauen wollen brauchen wir bezahlbare Grundstücken die allerdings dann natürlich Projektbezogen sind.
00:40:32: Wettbewerb lieber als eine Wohnungsbaugesellschaft, weil ich einfach glaube das ist schwierig wird.
00:40:39: Dass die öffentliche Hand in der Ausschreibung das besser kann als wir in der freien Wirtschaft.
00:40:44: Ich lasse mich gerne eines besseren belehren aber ich glaube dass ein wettbewert besser wäre wo unterschiedliche Kriterien gefragt werden können wie bezahlbarer Wohnraum nachhaltigkeit energie Aber natürlich auch optik.
00:40:56: es bringt nichts das wirtschaftlichste Haus zu bauen und nach zwanzig Jahren reißen wir wieder ab.
00:41:01: Das wird teilweise ganz erfolgreich gemacht.
00:41:04: Teilweise werden andere Wege gegangen, deswegen bin ich ganz gespannt und damit sind wir eigentlich auch schon in dem dritten und letzten Themenblock weil wir natürlich heute über das Thema Wohnen sprechen wollten.
00:41:15: Die Einstiegsfrage würde ich überspringen, weil Sie haben schon so viel dazu gesagt wenn wir jetzt auf die einzelnen Bereiche einmal eingehen.
00:41:21: Wir fangen einmal an mit dem Einfamilienhaus, denn es ist ja immer noch der Traum von ganz vielen Menschen in Deutschland träumen davon, einmal im ländlichen Bereich ein Einfamilienhaus bauen zu können und dort quasi eine Höhle für ihre Familie zu bauen.
00:41:37: Wie stehen Sie grundsätzlich zum Thema EinfAMilienhaus in der Grafschaft?
00:41:42: Ja wir haben hier auch einen weiten Teil, ja eine ländliche Struktur eben mit dem klassischen Einfamilienhausbau.
00:41:52: Wir sehen aber in den letzten Jahren auch die Veränderung und im Norden haben wir ja verstärkt, ohnehin hier auch schon mehr Familienhäuser mit den Wohnungen.
00:42:05: die da ohnehin immer schon ihren Platz hatten und aus verschiedenen Gründen.
00:42:10: Also grundsätzlich ist, verstehe ich sehr gut den Traum vom allen Familienhaus und der darf und soll auch geträumt werden.
00:42:18: also am Ende geht es ja darum beim Thema Wohnen jeder soll ja das finden was zu ihm passt.
00:42:25: jetzt muss man aber dazusagen und was er sich leisten kann.
00:42:29: Das ist ja jetzt nicht gegeben, dass das immer zusammen passt.
00:42:34: Aber wie können wir das denn zusammenbringen?
00:42:35: ein Stück weit?
00:42:37: Ich bin ja in vielen Gesprächen zur Zeit.
00:42:41: zum Beispiel habe ich erfahren aus seiner Bank, dass sehr wohl die gerade im letzten Jahr und das sieht auch dieses Jahr danach aus wieder verstärkt Einfamilienhäuser finanziert werden.
00:42:54: aber jetzt kommt es im Altbestand gekauft saniert, durchaus auch energetisch nochmal auf Stand gebracht werden usw.
00:43:04: Aber nicht so viel mehr Neubau oder ganz gering nur noch.
00:43:10: Also das ist zu beobachten.
00:43:11: ich habe noch nicht herausgefunden wie das dazu passt dass wir sind sie bestimmt besser.
00:43:16: das wird dennoch die neubaugebiete ja sehen.
00:43:18: aber da sind auch bestimmt Projektierer dabei.
00:43:23: Aber klassisch so die kleine Familie kann sich sehr häufig den klassischen Einfamilienhaus Neubau nicht mehr leisten.
00:43:32: Die können aber in der Tendenz eine ältere Immobilie vielleicht kaufen und da dann ihren Traum verwirklichen, wenn ihre Anbedingungen stimmen oder wenn sie das so wollen.
00:43:45: würde ich das einschätzen.
00:43:46: Aber auf jeden Fall hat das Einfamilienhaus in der Grafschaft da auch so seinen Platz und den wird es auch behalten, davon gehe ich auch aus.
00:43:55: Wir haben auch die ländlichen Räume, die Menschen weichen im Zäufele auch aus und können ja demnächst vielleicht in Hochstede sich das Ein-Familie-Haus noch leisten und dann mit dem Zug nach Norton einpendeln.
00:44:08: Das sind ja ins normale Entwicklung.
00:44:11: Bleib mal abzuwarten, weißte ich hab's dazu.
00:44:16: Also sehr unterschiedliche und für mich ist so ein Paradebeispiel, wie man wirklich fast alles richtig gemacht hat.
00:44:23: Das ist für mich das Baugebiet Nord von Orde.
00:44:25: Nord von orde sind ich glaube hundertviertzig Grundstücke vergeben worden die aufgrund des großen Bedarfs auch in einem Schub vergeben wurden.
00:44:34: normal werden das drei Bauabschnitte gewesen.
00:44:36: Davon sind neunzig Grundstücke für Einfamilienhäuser, aber die Grundstücken sind erheblich kleiner.
00:44:42: Das heißt wir sind zwischen vierhundert und sechshundert Quadratmeter.
00:44:44: es gibt auch glaube ich nur zwei drei die im Vohne sechs vorne haben.
00:44:47: alle anderen sind so vierhundertsechzehn vierhundert dreißig.
00:44:52: Das sind so die Größen, wo man wirklich ein tolles Einfamilienhaus immer noch mit einem schönen Garten drauf bauen kann.
00:44:57: Dass es einfach etwas kleiner ist.
00:44:59: Dann sind dort eine Reihe komplett Reihenhäuser, welche sich das Einfaminehaus nicht mehr leisten können und dann sind punktuell überall Mehrfamilenhäuse.
00:45:09: Nicht!
00:45:10: In einer Linie, sondern halt verteilt in dem Baugebiet so dass auch eine gute Durchmischung ist.
00:45:15: Es gibt noch ein Kindergarten.
00:45:16: also das ist wirklich für mich ein Paradebeispiel der Städteplanung wo ganz viel richtig gemacht wurde und der Preis unterm Bodenrichtwert ist.
00:45:26: Das heißt diese Grundstücke sind von der Stadt subventioniert sodass man zehn bis zwanzig Prozent günstiger kauft als das Grundstück wert ist.
00:45:35: Und das ist für mich genau der Anreiz, dass man halt bezahlbaren Wohnungen umgesetzt hat und gerade hier bei uns im ländlichen Bereich wo es für viele noch möglich ist aber leider nicht mehr für alle den Traum auch umzusetzen.
00:45:51: Wenn wir nun in Richtung bezahlbarer Wohnraum gehen und bezahlbare Wohnraum ich komme noch zu dem sozialen Wohnungsbau was ja sicherlich auch ein Thema ist Für viele Menschen ist ein eigenes Haus nicht mehr erreichbar, viele schaffen es aber leider nicht mehr alle.
00:46:09: Welche Lösungen sehen Sie um trotzdem bezahlbaren Wohnraum zu schaffen?
00:46:13: Zum Beispiel durch dichtere Bauformen wie Doppelhäuser, Rheinhäuser und Mehrfamilienhäuse.
00:46:17: was können wir dort in Zukunft in der Grafschaft
00:46:20: erwarten?
00:46:21: Ja genau ich glaube das achten sie ja auch gerade schon diese Nachverdichtung.
00:46:28: eben nicht nur das Einfamilienhaus, wo ich noch drum herumlaufen kann was ja hier so als Bild verwendet wird.
00:46:35: Sondern dann auch Reihenhäuser und ähnliches im Quartiersbau.
00:46:40: Ich bin auch ziemlich sicher dass auch Serielles und Modulares bauend da zunehmen wird oder selbstverständlich den Preis senken wird.
00:46:50: Das ist für die Bauwirtschaft natürlich auch schon wieder ein Thema.
00:46:55: Mir ist wohl klar, das ist eine industrielle Vorfertigung, aber wahrscheinlich so stelle ich mir das vor ist es dann ja auch sinnvoll verknüpfbar.
00:47:06: Also wie kann ich überhaupt noch das Haus oder gleich mehrere Häuser immer wieder gleiche Häuser?
00:47:14: Warum denn nicht?
00:47:16: Die können hoffentlich architektonisch ansprechend sein und ja funktional.
00:47:21: Und auch lebensnah, also Nürrismann dort gerne lebt das ist ja auch realisierbar.
00:47:27: nur dann muss es nicht jedes mal neu erfunden werden.
00:47:30: wenn man in den niederlanden unterwegs ist dann sieht man ja ganze quartiere mit immergleichen reinhäusern.
00:47:38: dadurch erschwinglich ist, dann ist es doch schon mal ein gutes Argument das so auch zu tun.
00:47:44: Dann ist natürlich die Architektenleistung immer noch sehr zu schätzen aber fällt nicht jedes Mal wieder an und also ich denke dass viel in diese Richtung gehen wird.
00:47:59: Das wird sich also etwas verändern und wir werden das auch sehen später als Grafschafterinnen und Grafschaften, wenn wir mit dem Fahrrad durch die Landschaft waren.
00:48:08: Und wir sehen es auch.
00:48:10: diese Nachverdichtung ist ja auch schon deutlich erkennbar.
00:48:12: da ist es ja auch.
00:48:13: oft sind es ja mehr geschossige Mehrfamilienhäuser oder sechs Parteien oder was man da alles so sieht.
00:48:22: ich finde das im Grunde richtig.
00:48:24: und wenn man das auch noch städtebaulich gut löst Wo ist dann der Riegel mit den höheren Häusern?
00:48:32: oder wie kriege ich das denn auch hin?
00:48:35: Das ist ja auch eine wichtige Frage.
00:48:37: Also die Kommunen haben da eigentlich eine wichtige Aufgabe, die Kommunen gehörten übrigens bei diesem vorhin genannten Wohnbau-Gipfel unbedingt mit dazu, weil die ja ganz maßgeblich auch mitentscheiden über die Vergabe der Baugrundstücke und über ihre Bepläne.
00:48:52: Und ob sie den Bauturbo und wie Sie ihn nutzen oder nicht nutzen?
00:48:57: Auch da ist es ja verschieden!
00:48:59: Ich bin auch etwas skeptisch was den Bouturbo angeht, weil ich weiß wenn das flexibel wird, passiert auch manchmal gerade das Gegenteil dass dann so Situation entstehen, dass man sagt was dann wieder alles nicht geht.
00:49:16: Flexibilität heißt nicht per se, dass dann quasi alles immer gleich ermöglicht wird.
00:49:20: Da müssen wir vielleicht auch noch ein bisschen Erfahrung sammeln.
00:49:23: das Gesetz ist begrenzt bis bis dreißig wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
00:49:28: Ein bisschen Zeit ist noch aber ich hoffe, dass der Wautur doch sein gutes tut.
00:49:33: Am Ende geht es wieder um den bezahlbaren Wohnraum und nur auch das Eigenheim oder die Wohnung im Übrigen, die ja auch erworben wird.
00:49:43: Sondern eben auch der Bereich Miete.
00:49:47: Das ist vollkommen klar und günstige Miete wäre schon schön.
00:49:52: Aber da reden wir in einer Grafschaft... Es ist nicht wirklich günstig!
00:49:58: Wir legen von zehn bis dreizehn Euro ungefähr.
00:50:02: Und darüber hinaus in Nordhorn.
00:50:03: Also da gehen wir auch in Richtung Fünfzehn für eine Kaltmiete inzwischen bei Neuerbauprojekten, die natürlich komplett den energetischen Standard haben.
00:50:14: Ja ich würde das vorherige gerne nochmal kurz aufgreifen.
00:50:17: und dann gehen wir rüber in den sozialen Wohnungsbau.
00:50:20: Wir haben ein Projekt weil das ist für mich so plakativ!
00:50:24: Grundstücke kauft, wo man zwei Mehrfamilienhäuser hintereinander bauen kann.
00:50:29: In erster Reihe darf man bauen und in zweiter Reihe ist nicht überplant so dass wir versucht haben mit dem Bauturbo zwei Gebäude zu bauen.
00:50:36: Wir haben gerade gehört der größte Kostentreiber sind die Grundstücken.
00:50:39: Wenn ich jetzt beide bauen kann, kann ich bezahlbar bauen Kann ich die Wohnungen bedeutend günstiger anbieten Und die können auch die Mieter günstige anbinden.
00:50:48: Leider ist uns das wieder verwehrt worden.
00:50:49: Wir können nur in erster Reihe bauen, also müssen wir Luxuswohnungen bauen damit wir selber unser Geld für das Grundstück wieder rein bekommen weil wir die Grundstücksfläche nur durch vier und nicht durch acht teilen können Und dass es halt genau das wo auch der Bauturbo helfen kann Wo da jetzt genau in die Falschrichtung gehen kann, natürlich muss man die Nachbarschaft in Interessen der Umgebung dort berücksichtigen.
00:51:09: Muss schauen dass man keinen beeinträchtigt.
00:51:12: Wir haben das ist ganz klar.
00:51:13: aber das ist halt so etwas wo wir uns gerade bei dem Thema nach Verdichtung wo natürlich jeder Nachbar erst mal Bedenken hat vorher war eine schöne Wiese wo man drauf geguckt hat Jetzt kommt er an Haus hin Dass man da einfach ein bisschen mutiger ist Aber natürlich mit Ermessensspielraum dort Sachen erlaubt.
00:51:29: Die größte Herausforderung, die wir glaube ich in Deutschland haben ist der soziale Wohnungsbau.
00:51:33: Und da erleben wir in der Praxis oft die Herausforderungen ganz besonders bei Förderstrukturen oder bei den Vergaberegeln.
00:51:41: Wir haben es noch nicht geschafft, dass wir als Bauunternehmer zeitgleich bauen können und Investor sein dürfen für sozialen Wohnungsbau.
00:51:48: Weil aufgrund der Vergaberichtlinien gesagt wird da ist ja ein Interessenskonflikt.
00:51:53: Ich sehe es genau andersrum.
00:51:54: gerade wir könnten am wirtschaftlichsten bauen wenn wir uns selbst bauen werden.
00:51:58: aber ausgenommen von dem das die N-Bank sagt Tobias du kannst entweder Investor oder Bauunternehmen aber nicht beides.
00:52:06: Wie bewerten Sie die aktuelle Situation beim sozialen Wohnungsbau in der Region und was müsste sich aus Ihrer Sicht konkret ändern, damit schneller und mehr Sozialwohnungen gebaut werden können?
00:52:19: Ja das ist eine gute Frage.
00:52:21: Wir brauchen diese Wohnung... Das muss man vielleicht ja sogar mal eben einmal erklären.
00:52:27: oder vielleicht hatten sie da auch schon längst den einen oder anderen Podcast dazu, das weiß ich nicht.
00:52:31: aber man hat ja von früher her so diese Vorstellung ne Sozialwohnung Menschen, die fast was ich aus bestimmten Gründen irgendwie Hilfeempfänger sind vielleicht sogar oder so davon reden wir hier gar nicht.
00:52:44: Wir reden von Menschen die ganz normal in Nonon Brot stehen, vielleicht auch noch eine Familie haben und dann kann man schnell in diese Einkommensgruppen rutschen, die es einem ja auch nicht ermöglichen einen Mietpreis von zwölf oder vierzehn Euro noch dazu für neunzig Quadratmeter oder so zu bezahlen, dann ist das halbe Gehalt weg.
00:53:09: Jeden Monat für die Kaltmiete und da sind eine ganze Menge Menschen kommen auch in eine solche Situation.
00:53:18: Das kann ja dann auch noch mal sein, reden wir auch irgendwann vielleicht von Altersarmut die dann aufgrund von Miete entsteht.
00:53:25: das ist doch eigentlich dramatisch, dass sind ja eigentlich Menschen die ihr Leben lang gearbeitet haben und ein Rente haben und sich das nur aufgrund der hohen Miete nicht leisten können oder ihr nicht mehr genug Geld zum leben haben und das muss ja verhindert werden.
00:53:38: Das heißt also wir brauchen für Menschen wirklich aus der ganz normalen Mitte der Gesellschaft eben mindestens günstigen Wohnraum.
00:53:47: Und da sind wir jetzt aber auch bei dem Wohnraum, der also preisgebunden ist und gefördert wird durch öffentliche Mittel.
00:53:56: Das ist auch in der Grafschaft selbstverständlich ein großes Thema.
00:53:59: Da hat mir auch neulich noch der Kollege von der Diakonie gesagt... Also die Wohnungslosigkeit ist in der Mitte der Gesellschaft längst angekommen.
00:54:10: Und es wird manchmal so, will man das nicht so sehen?
00:54:15: Und wir reden auch aus dieser letzten Studie von siebenhundert Wohnungen, die noch fehlen bis fünfunddreißig.
00:54:22: Ich glaube dass es im Zweifel mehr werden wenn die Lohnentwicklung nicht... Wir haben ja die Preissteigerung insgesamt in der Inflation Und die Lohnentwicklung ja ist auch steigend, aber je nachdem in welchen Arbeitsverhältnissen ich befinde oder vielleicht auch gerade keine Arbeit habe.
00:54:45: Warum auch immer?
00:54:47: Dann ist da ja ... Die Schere geht leider weiter auseinander.
00:54:50: Das heißt also, die Anzahl der Menschen der Haushalte nimmt eher zu.
00:54:56: Also dramatisch ist das und da muss eben auch gegen gesteuert werden.
00:54:59: Und wie können wir das hinbekommen?
00:55:02: Es ist ja gut, dass es die Endbahn gibt.
00:55:04: Das was ich weiß ist, dass wir auch dort zu lange auf Entscheidungen warten müssen.
00:55:11: Da kann man sich aus der Position einer Landrätin oder eines Landrats natürlich auch noch mal mit den anderen darum kümmern.
00:55:18: aber das wurde bestimmt auch schon versucht.
00:55:20: Aber naja, man darf auch nicht nachlassen darin dass das ein wichtiger Punkt ist, denn auch da wieder ein verschenktes Jahr und dann noch das nächste Jahr aus anderen Gründen wird schon wieder nicht gebaut.
00:55:33: Das kann ja nicht sein!
00:55:35: Da haben unsere Kommunen so weit ich den Überblick habe in aller Regel auch Quotieren die wenn sie Baugebiete freigeben.
00:55:46: Die einen liegen bei zehn Prozent für sozialen Wohnungsbau, anderen noch höher.
00:55:50: Fünfzig Prozent zum Beispiel für einzelne Projekte in Emlichheim doch gerade jüngst.
00:55:56: Das sind natürlich sehr gute Maßnahmen.
00:55:58: davon brauchen wir noch mehr und nicht weniger.
00:56:00: Ja das ist gut.
00:56:02: Am Ende muss es ja aber für den Investor oder Bauunternehmer auch wieder wirtschaftlich sein.
00:56:09: am ende muss ja dann mit der Förderung je nachdem welches Modell man da hat bei den Fördermitteln, das ja auch noch realisierbar sein.
00:56:18: Ich glaube auch da die Grundstücke spielen wieder eine entscheidende Rolle.
00:56:22: Da sind weder die Kommunen gefragt aber auch da kann der Landkreis natürlich noch wieder helfen.
00:56:28: ich sehe doch eben auch die Grundstudiesellschaft nochmal wieder, die wenigstens flankieren kann so ein Thema und dass ein oder andere gelingt dann ja auch Davon bin ich immer überzeugt und mit einer, da waren wir gerade schon dann eine Wohnungsbaugesellschaft.
00:56:50: Ich verstehe wohl ihren Punkt!
00:56:53: Ich glaube aber dass man eine solche Gesellschaft die baut ohnehin nicht alle Wohnungen.
00:56:59: das ist ja vollkommen Quatsch.
00:57:02: Man platziert sie nur noch zusätzlich am Markt.
00:57:07: Mag dann sein, dass das nicht bei jedem Bauunternehmer auf Freude stößt.
00:57:12: Das verstehe ich wohl auch, aber dass ob nur die Bauunternehmers hinbekommen diese Vielzahl der Wohnungen... Ich glaube das bleibt ja, dass sie in ihrem Wettstreit der Ideen und Konzepte stehen und Dinge ermöglichen.
00:57:31: Ich erlebe sowieso in den Gesprächen.
00:57:34: Bauunternehmen und Bauunternehmerinnen, die Projektierer, die Interesse haben daran hier Wohnraum auch zur Verfügung zu stellen.
00:57:42: Also das ist immer noch transportiert, das finde ich total toll ehrlich gesagt muss ja nicht sein.
00:57:48: und genau das ist das Problem wenn wir könnte.
00:57:50: das Problem ist ja Wir können keine soziale Wohnung schaffen Wenn sie das verändern würden weil Ich bin mir sicher dass Wir Bauunternehmer gerne bereit wären, in Sozialwohnungen zu investieren.
00:58:02: Aber wir müssen es natürlich mit den eigenen Leuten machen können.
00:58:04: ich kann ja nicht selber investieren und sage Ich frage meinen Mitbewerber ob der baut dann sagen er meine Mitarbeiter sind da verrückt geworden.
00:58:11: Und deswegen das wäre wenn man beides macht das heißt wenn man diese Gesellschaft gründet dass die Wir haben als regulativ dort an den Markt geht und man uns hilft, dass wir auch diese Fördermittel in Anspruch nehmen können.
00:58:24: Weil ohne die geht es nicht so ehrlich muss man sein.
00:58:26: Wir sind in der Grafschaft hier bei der doppelten Miete, die man am Markt erzieht von der, die dort halt gefordert wird.
00:58:32: Sechs
00:58:32: Euro zehn ist glaube ich.
00:58:34: Genau.
00:58:35: Und da brauchen wir eine Unterstützung und wenn die auch für uns möglich wäre würden wir sofort mehrere Häuser umsetzen, die wir selber investieren würden.
00:58:43: Ja glaub mich sofort!
00:58:45: Und diese Bereitschaft, die ist erstmal toll und es kann ja nicht damit funktionieren.
00:58:52: Vielleicht schraubt man ja auch mal sogar mal an der einen oder anderen Marge aber vom Grundsatz her müssen die Firmen ja auch funktionieren das ist mir schon klar.
00:59:00: Deswegen da... Die Ideen ohnehin aus der freien Wirtschaft sind ja die wichtigen Impulse.
00:59:07: Sie sind da dran wissen, wie es geht.
00:59:12: Was auch nicht geht und man muss auch zu dem zu den Themen im Gespräch bleiben.
00:59:17: Ich verwunderte sowieso dass die Endbank solche Kredite verwehrt denn streng genommen müssten sie eigentlich müsste mich jetzt mal mit den Förderrichtlinien genauer befassen.
00:59:28: aber strenggenommen müssen die die eigentlich sehr wohlvergeben auch an den Investor selbst also der gleichzeitig auch baut.
00:59:38: Das ist eigentlich nicht per se ausgeschlossen.
00:59:40: Vielleicht haben wir nur noch nicht die richtige Weg gefunden, denn Sie uns dort helfen können sehr gerne.
00:59:44: Also ich beschäftige es seit der Geburt meiner Tochter seit zehn Jahren mit dem Thema und habe bislang die Lösung noch nicht gefunden aber bin gerne bereit jeden Tag dazu zu lernen einen Weg zu
00:59:53: finden.
00:59:53: Er muss nur legal sein.
00:59:55: Es wird dann häufig gesagt gründen sie hier eine Projektgesellschaft und machen das so ein bisschen dubios.
01:00:02: Aber ich freue mich jedes mal dazu lernen zu können.
01:00:04: Wir kommen mal melde ich zum Abschuss.
01:00:06: Ich habe noch zwei Fragen, die erste was würden Sie heute jemanden als Tipp mitgeben der darüber nachdenkt entweder ein Haus zu bauen oder Eigentum zu schaffen?
01:00:16: Ein Tipp!
01:00:16: Erstmal würde ich ein Tipp...ich weiß gar nicht ob er hier einen Tipp hätte.
01:00:20: Da würde ich eher auf die örtliche... Kasse oder Bank verweisen, ob die noch gut haben.
01:00:28: Dass sie sich da gut beraten lassen.
01:00:30: Das wäre sozusagen der Tipp.
01:00:32: Lasst euch gut beratet!
01:00:34: Erst mal wäre so meine Haltung.
01:00:36: auf jeden Fall wer das möchte und wer sich das zutraut.
01:00:41: ich glaube er hat in der Grafschaft immerhin noch eine Region wo er weiß Das ist jedenfalls gut investiertes Geld.
01:00:51: Das glaube ich wohl, das würde ich bestärken wollen.
01:00:53: wir sind eine Region mit Zuwachs.
01:00:56: Wir sind eine region die auch durch die infrastruktur und durch unsere eigentlich darf ich doch mal sagen Gute, guten Mix an Unternehmen und Dienstleistungen.
01:01:09: Handel wollte ich mal auch, wobei erwähnt Landwirtschaft das wir also gut aufgestellt sind und dass man das hier durchaus wagen kann und diese Immobilie sei es ein Heim eine Wohnung nicht an Wert verlieren wird.
01:01:23: Das darf man glaube ich für unsere Region so auch sagen aufgrund der verschiedenen Faktoren die wir haben.
01:01:30: von daher ist das immer noch gut wer so etwas versucht und macht.
01:01:37: Gut wäre ja sogar, wenn man sich das leisten kann nicht erst ich sage mal viele viele Jahre in Miete auszugeben Wenn ich schon früher die Entscheidung treffen kann.
01:01:52: Es trifft hier alles zusammen Zeit der Ausbildung, die häufig heutzutage eine verlängerte Phase ist.
01:02:00: Die Familiengründung und so weiter ob das dann immer schon so geht.
01:02:04: aber wenn man diese Entscheidung früh treffen kann ist es natürlich glücklich weil ich schneller davon auch profitiere.
01:02:15: Ja also am Anfang mutig zu sein wenn es möglich ist das Eigentum zu schaffen und nicht erst zu mieten Aber es muss natürlich möglich sein dass es ganz klar in jungen Jahren.
01:02:25: Vielen Dank für Ihre Zeit.
01:02:27: Gibt es noch ein letztes Statement, was Sie Ihren Wählern zum Ende dieses Podcast gerne sagen möchten?
01:02:34: Vielleicht... Was mir jetzt ganz spontan einfällt so am Ende auch gerade dieses Gespräch ist so einfach... Mut zu haben, die eigenen Entscheidungen zu treffen für das eigene Leben.
01:02:49: Wir haben jetzt gerade so auch nach meinem Werdegang ja hier mal Revue passieren lassen.
01:02:53: Das war ja für mich sogar auch noch wieder interessant wenn man das so hört und einfach Ideen zu entwickeln und Mut zu habe.
01:03:04: Und das wäre auch etwas was ich mir für unsere Grafschaft wünsche dass wir mutig vorangehen und hier unsere Region, die uns doch so sehr am Herzen liegt, dass wir das so voranbringen können.
01:03:19: Gemeinsam dann!
01:03:22: Vielen vielen Dank für Ihre Zeit.
01:03:23: an alle Hörer geht wählen.
01:03:25: Das ist das Wichtigste.
01:03:26: im September geht wählern.
01:03:31: Ich bedanke mich bei Silvia Pünkohoff, Landratskandidatin der SPD mit der Vision den kinderfreundlichsten Landkreis Deutschlands-Deutsch in der Grafschaft zu integrieren.
01:03:42: Und da bin ich sehr gespannt drauf!
01:03:43: Ich drück die Daumen und bin gespannt was uns dort in den nächsten Monaten erwartet.
01:03:49: Vielen Dank!
01:03:51: Gerne, danke schön!
01:03:58: Alles was du zum Thema Hausbau, Sanierung und Nachhaltigkeit wissen musst.